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Kolik

Kolik ist die Bezeichnung für sehr starke, wehenartige Schmerzen. Sie entsteht, wenn sich die glatte Muskulatur eines Hohlorgans krampfartig zusammenzieht. Ursache ist eine Einengung oder Verstopfung dieses Hohlorgans. Der Schmerz tritt bewegungsunabhängig und wellenartig auf. Er wechselt sich mit relativ beschwerdefreien Phasen ab. Die häufigsten Formen der Kolik sind die Nieren- und die Gallenkolik.

Wie kommt es zu einer Kolik?

Ursache für Nieren- und Gallenkoliken sind Ablagerungen von schwer oder gar nicht lösbaren Stoffen in den jeweiligen Organen. Es kommt zu einer Steinbildung. Solange die Nieren- oder Gallensteine sich im Organ befinden, lösen sie keine Beschwerden aus. Sobald sie aber in den Gallengang oder Harnleiter wandern, verschließen sie die abführenden Wege. Die Muskulatur des Hohlorgans versucht nun, die Blockade durch krampfartige Kontraktionen zu lösen, damit das Hindernis ausgeschieden werden kann. Diese Krämpfe verursachen den typischen Schmerzverlauf einer Kolik.

Welche Symptome sind typisch für eine Kolik?

Was passiert dabei?

Eine Kolik äußert sich durch sehr starke und krampfartige Schmerzen, die ohne Vorwarnung auftreten. Dabei wechseln sich die starken Schmerzen mit beschwerdefreien Phasen im Abstand von nur wenigen Minuten ab. Durch die krampfartigen Kontraktionen wird außerdem das Bauchfell gereizt. Dies kann zu Symptomen wie Übelkeit, Erbrechen und außerdem zu einer zeitweiligen Darmlähmung führen.

Die Gallekolik tritt zumeist nach der Aufnahme von sehr fettreicher Nahrung auf. Infolge des Fettkonsums wird viel Gallenflüssigkeit ausgeschüttet. Sie spült dann einen oder mehrere bereits vorhandene Gallensteine in den Ausführungsgang. Wird dieser dadurch verstopft, kommt es zu starken wehenartigen Schmerzen im rechten Oberbauch. Oftmals strahlen die Kolikschmerzen bis zur rechten Schulter aus. Weitere Symptome für eine Gallenkolik sind Übelkeit und Erbrechen. Je nachdem, wo der Stein den Durchgang blockiert, ist auch eine Gelbsucht zu beobachten.

Was passiert bei einer Nierenkolik?

Eine Nierenkolik tritt auf, wenn ein Nierenstein den Harnleiter blockiert. Die typischen, starken Schmerzen treten phasenweise auf und strahlen in den Rücken, die Blase, den seitlichen Unterbauch und die Leistengegend aus. Es kann zu Fieber und Schüttelfrost kommen. Der Patient zeigt motorische Unruhe, während er versucht, eine schmerzlindernde Körperhaltung zu finden,
Sobald der abgehende Stein die Blase erreicht hat, verschwinden die Symptome der Nierenkolik spontan. Das dauert je nach Größe des Steins einige Stunden bis zu mehreren Tagen. Weil der abgehende Stein häufig die Schleimhaut der Harnwege verletzt, kann es zu leichten Blutungen kommen, die den Urin rötlich verfärben.

Krankheitsverlauf und Komplikationen einer Kolik

Durch krampflösende Medikamente und die Infusion von viel Flüssigkeit lässt sich eine Auflösung oder Ausschwemmung von Steinen auf natürlichem Weg erreichen. Gelingt dies nicht, sind teilweise erhebliche Komplikationen die Folge.

Eine dauerhafte Blockade des Gallengangs verhindert, dass Gallenflüssigkeit abfließen kann. Dies erhöht durch den Rückstau den sogenannten Bilirubin-Spiegel im Blut, also die Menge des Gallenfarbstoffs. Das führt zu einer Gelbsucht: Die Haut und die Augen sind gelb gefärbt, der Stuhlgang ist hell, der Urin bierbraun.
Wird der Harnleiter durch einen Nierenstein komplett blockiert, kann der Urin nicht mehr abfließen – es kommt zum Harnstau. Nun sammelt sich der Harn in der Niere und mit ihm die aus dem Blutkreislauf herausgefilterten Giftstoffe. Dies führt mit der Zeit zu Schäden am Nierengewebe.

Womit kann ich eine Kolik verwechseln?

Krampfartige Schmerzen im Unterbauch können verschiedene Ursachen haben. Sie treten zum Beispiel bei einer Blasenentzündung oder bei Durchfall auf. Allerdings sind die Schmerzen bei einer Kolik im Nieren- oder Gallenbereich erheblich stärker als diese Symptome. Eine Verwechslung ist eher unwahrscheinlich.

Was hilft bei und nach einer Kolik?

Wer plötzlich starke, kolikartige Schmerzen bekommt, sollte auf jeden Fall umgehend einen Arzt aufsuchen. Er hat verschiedene diagnostische Möglichkeiten, um den Verdacht zu erhärten, etwa Blutunterscuhungen, Ultraschall, Endoskopie, Kernspintomografie, Computertomografie. Der Arzt kann Ihnen Schmerzmittel und krampflösende Medikamente geben. Bei einem Teil der Patienten ist es möglich, die Steine medikamentös aufzulösen oder durch Stoßwellen zu zertrümmern. Nach einer Gallenkolik erhalten Patienten häufig die Empfehlung, sich die Gallenblase operativ entfernen zu lassen. So lassen sich weitere schmerzhafte Koliken und andere Komplikationen effektiv vermeiden. Zur Vorbeugung gegen Gallensteine helfen ansonsten die Reduzierung von Übergewicht und eine gesunde Ernährung. Sie sollte reich an Ballaststoffen und arm an Fetten sein.

Nierensteine bedürfen oft keiner Behandlung, vor allem wenn Sie unter zwei Millimeter groß sind. Wer solche Nierensteine hat, sollte sich aber viel bewegen und dauerhaft viel Flüssigkeit zu sich nehmen. Das hat gleich zwei Vorteile: Zum einen wird der in der Niere befindliche Nierengries ausgeschwemmt, bevor er sich zu größeren Steinen entwickelt. Zum anderen bilden sich keine neuen Steine mehr, weil sich die daran beteiligten Substanzen gar nicht erst in der Niere ablagern. Je nach Art der Nierensteine hilft auch eine Ernährungsumstellung, eine Neubildung zu verhindern. Größere Nierensteine können mittels Stoßwellenzertrümmerung oder operativ entfernt werden.