E-Rezept einlösen

Sie können den Ausdruck zur Einlösung Ihres E-Rezepts entweder mit der Kamera Ihres Endgeräts scannen oder alternativ auch ein Bild des Ausdrucks zur Einlösung Ihres E-Rezepts an uns hochladen.

Kamera aktivieren
und Code scannen

Sobald Sie den Zugriff auf Ihre Kamera gestattet haben, können Sie den großen Matrix-Code oben rechts auf Ihrem E-Rezept einscannen.

Jetzt Scanvorgang starten

Oder Bild des E-Rezept-Ausdrucks
hochladen

Bild des E-Rezept-Ausdrucks hochladen

Sie können Ihr E-Rezept auch als Bild-Datei von Ihrem Computer hochladen, um es uns zukommen zu lassen.

Jetzt hochladen

E-Rezept scannen

Bitte platzieren Sie den großen Matrix-Code oben rechts auf dem Ausdruck zur Einlösung Ihres E-Rezepts genau in den Rahmen. Sie können mehrere E-Rezepte nacheinander scannen. Die Erkennung des Codes erfolgt automatisch.

E-Rezept scannen

Bitte platzieren Sie den großen Matrix-Code oben rechts auf dem Ausdruck zur Einlösung Ihres E-Rezepts genau in den Rahmen. Sie können mehrere E-Rezepte nacheinander scannen. Die Erkennung des Codes erfolgt automatisch.

E-Rezept hochladen

Bitte achten Sie darauf, dass das Bild eine gute Auflösung und Ausleuchtung hat, damit die Codes korrekt erkannt werden können.

E-Rezept
hochladen

Beim Klick auf “E-Rezept als Bild hochladen” öffnet sich ein Dialog, bei dem Sie die Datei auf Ihrem Computer auswählen können.

Maximale Bildgröße ist 15 MB.

E-Rezept als Bild hochladen

E-Rezept hochladen

Bitte achten Sie darauf, dass das Bild eine gute Auflösung und Ausleuchtung hat, damit die Codes korrekt erkannt werden können.

Produkte

{{{name}}} {{attributes.eura_pack_size}},  {{attributes.eura_base_price}} € / {{attributes.eura_base_price_unit}} {{attributes.supplierName}} {{attributes.Preis}} €

Unsere Markenwelten

{{{name}}}

Wörtebuch

{{{name}}}

UnsereThemen

{{{name}}}

Hilfe/FAQ

{{{name}}}

Inhalte

{{{name}}}

{{{name}}}

Colitis Ulcerosa

Bei der Colitis ulcerosa handelt es sich um eine chronische, somit langdauernde und lebensbegleitende, sowie zumeist in Schüben verlaufende Entzündung des Dickdarms (Kolon). Der lateinische Begriff ulcera bedeutet so viel wie Geschwür, welches sich im Falle der Colitis ulcerosa in der inneren Schleimhaut-Schicht des Kolon bilden kann. Die Krankheit geht vom Mastdarm aus und ist durch häufigen Durchfall und Bauchschmerzen gekennzeichnet. Hier erfahren Sie alles über die Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten der Colitis ulcerosa.

Was im Falle der Colitis ulcerosa im Körper geschieht

Von der Colitis ulcerosa sind in der Regel der Enddarm sowie der Dickdarm betroffen. Gerade aus diesem Grund wird die Erkrankung wie Morbus Crohn zu den chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) gezählt. Im Unterschied dazu sind die Entzündungsherde allerdings überwiegend im Dünndarm, sowie parallel dazu auch verstreut im Dickdarm sowie Magen zu finden. Die Colitis ulcerosa ist lokal begrenzt, wohingegen die Entzündung aber flächig ausfällt. Sie zieht sich im Gegensatz zum Morbus Crohn nicht durch alle Gewebsschichten des Darmes, sondern beschränkt sich auf die oberste Darmschleimhaut. Es kann zu Tumoren kommen, welche rasch anfangen können zu bluten. Grundsätzlich betroffen ist der Mastdarm, von wo aus die Entzündung auch andere Regionen befällt. Oft schreitet die Erkrankung nur schleichend voran, weshalb Betroffene die Colitis ulcerosa erst spät wahrnehmen. Mit fortschreitender Ausbreitung im Darm nehmen die Beschwerden zu. Am häufigsten erkranken junge Menschen im Alter zwischen 16 und 25 Jahren neu daran. Die Zahl der Patienten wird hierzulande auf etwa 168.000 geschätzt.

Welche Ursachen kann die Colitis ulcerosa haben?

Die Ursachen der Colitis ulcerosa sind wie im Falle des Morbus Crohn nach wie vor ungeklärt. Klar ist, dass einige Gene der Betroffenen in veränderter Form vorliegen. Experten gehen davon aus, dass mehrere Faktoren bei der Entstehung dieser chronischen Darmerkrankung zusammenwirken. Zu diesen Faktoren gehören:

  • psychische Belastung sowie Stresszustände
  • Viren, Bakterien
  • gestörtes Immunsystem
  • Ernährung sowie Nahrungsbestandteile (häufig wird Milchzucker nicht vertragen)
  • erbliche Veranlagung (familiäre Häufung)

Folgende Beschwerden treten häufig bei Colitis ulcerosa auf

In Abhängigkeit des Verlaufs sowie der Schwere der Erkrankung treten verschiedene Symptome auf. Hierzu zählen:

  • blutiger sowie schleimiger Durchfall - in schweren Fällen bis zu 40 Stuhlgänge am Tag
  • nächtlicher Stuhldrang
  • krampfhafte Unterbauchschmerzen, insbesondere vor dem Stuhlgang
  • dauerhaft schmerzhafter Stuhlgang
  • Blutarmut (bedingt durch blutende Darmgeschwüre)
  • Leistungsverlust, Müdigkeit und Gewichtsabnahme
  • kolikartige Bauchschmerzen, vor allem im linken Unterbauch
  • leichtes Fieber
  • Blähungen, welche mit Stuhlinkontinenz einhergehen können
  • seltener treten Entzündungen von Augen, Haut oder Gelenken (Arthritis) auf

Wie Colitis ulcerosa diagnostiziert wird

Die ärztliche Diagnose der Colitis ulcerosa beginnt mit einer Befragung der Krankengeschichte sowie der Symptome. Um die Erkrankung sicher feststellen zu können, genügt dies allerdings angesichts der Vielzahl an unterschiedlichen Darmentzündungen nicht. Um Morbus Crohn sowie weitere Darmerkrankungen ausschließen zu können, sind weitere Untersuchungen erforderlich. Hierzu kann der Mediziner folgende Maßnahmen ergreifen:

  • Darmspiegelung (Koloskopie bzw. Rektoskopie), wobei der Arzt Schleimhautproben entnimmt, um diese feingeweblich untersuchen zu können
  • Röntgenuntersuchungen des Dickdarms nach Füllung mit Kontrastmittel
  • Ultraschall (Sonographie), um einen ersten Eindruck über den Bauchraum zu gewinnen
  • bakteriologische Stuhluntersuchung, um erregerbedingte Darmentzündungen ausschließen zu können
  • Blutuntersuchung, insbesondere um Entzündungswerte prüfen und feststellen zu können, inwiefern eventuell bakteriell bedingte Infektionen für die Symptome verantwortlich sind

Eine Darmspiegelung liefert über das typische Befallsmuster wichtige Indizien für die Colitis ulcerosa. Die Dickdarmschleimhaut ist hierbei entzündet und die stetige Entzündung ist mit bloßem Auge sichtbar. Gebildet haben sich ferner netzartig ineinanderfließende flache Geschwüre, Ödeme sowie ggf. Darmpolypen. Zudem wirkt die Schleimhautoberfläche körnig und die Darmwand ist gerötet. Typisch ist ferner, dass die Veränderungen am deutlichsten zum Darmende hin ausgebildet sind und zum Darmanfang hin abnehmen. Auch das Ausmaß der Krankheitsaktivität lässt sich auf Basis der Symptome exakt bestimmen. Diese reicht von einer milden bis hin zu einer heftig verlaufenden Aktivität.

Behandlung der Colitis ulcerosa

Angesichts der mangelnden Erkenntnisse zu den Erkrankungsgründen, lässt sich die Colitis ulcerosa nicht ursächlich heilen und behandeln. Durch entzündungshemmende Medikamente versuchen die Ärzte allerdings die Zeitabschnitte zwischen den Schüben zu verlängern und den Schub als solchen abzumildern. In der Regel erfolgt die Behandlung ambulant. Nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten kommen derzeit folgende Medikamente infrage:

  • 5-ASA-Präparate (5-Aminosalicylsäure)
  • Kortison
  • probiotische Bakterien des E. coli Nissle 1917-Stammes
  • Immunsuppressiva (Mittel zur Ausbremsung des Immunsystem)
  • Erhöhte Einnahme von Eisen und Folsäure
  • Schub-Therapie mittels 5-Aminosalicylsäure, Kortison, Nährlösungen und Medikamente

Was Betroffene selbst unternehmen können

Sie können das Auftreten der Colitis ulcerosa zwar nicht verhindern, allerdings sollten Sie den Arzt aufsuchen und sich behandeln lassen, sobald die ersten Anzeichen von Blut im Stuhl auftreten. Außerdem können Sie die Heftigkeit vermindern und die Schübe verkürzen indem Sie

  • Bettruhe während eines schweren Schubs einhalten
  • bei häufigen Blutungen Vitamin D sowie Kalzium einnehmen, um Knochenschäden zu vermeiden.
  • im symptomfreien Intervall mehrere Jahre täglich Aminosalicylat einnehmen
  • Mesalazin, Leinsamen, Bromelain aus der Ananas, Heidelbeerextrakt sowie ayurvedischen Weihrauch zu sich nehmen.
  • entzündungshemmende Pflanzen wie Curcumin aus der Gelbwurz (gemäß AWMF-Lichtlinien) sowie Kombiprodukte mit Kamille, Myrrhe sowie medizinischer Kohle einnehmen.
  • Trichuris suis: die Einnahme von Eiern des Schweinepeitschenwurm verbessert die Krankheitssymptome signifikant. Da der Mensch für diese Parasiten ein Fehlwirt ist, können sie sich in seinem Darm nicht vermehren und sterben nach zwei Wochen ab.

Zum einen wird als Wirkmechanismus vermutet, dass die Immunzellen ihre Aktivität offenbar eher gegen die Würmer als gegen die Darmschleimhaut richten, zum anderen sondern die Parasiten aber selber auch entzündungshemmende Substanzen ab.