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Analfissur

Eine der unangenehmsten und auch schmerzhaftesten körperlichen Leiden ist sicherlich die Analfissur. Wie der Name bereits andeutet, handelt es sich dabei um einen Riss im Bereich des Afters. Hierbei kann die Haut oder die Schleimhaut rund um den Schließmuskel oder im Inneren des Analkanals betroffen sein. Normalerweise kann eine solche Fissur jedoch bei ausreichender Pflege und unter medizinische Beobachtung innerhalb von wenigen Tagen und Wochen abheilen. Es kann jedoch auch eine chronische Analfissur entstehen, welche unter Umständen zu ständigen Schmerzen und anhaltenden Beschwerden beim Stuhlgang führt.

Was bedeutet "Analfissur"?

Im Falle einer Analfissur kommt es zu einem Einriss der Haut oder Schleimhaut des Afters im inneren oder äußeren Bereich. Außerdem entsteht an dieser Stelle ein Geschwür. Dieses stellt sich als besonders schmerzhaft heraus, da die Region in regelmäßigen Abständen durch den Gang zur Toilette gereizt wird. So dehnt sich der Schließmuskel beim Stuhlgang und zieht sich wieder zusammen. Durch diese Bewegung und die Reizung des Afters durch den auszuscheidenden Kot entsteht dann ein stechender Schmerz, der oftmals zur Verkrampfung des Schließmuskels führt. Daneben kann es zu Blutungen kommen. Auch ein unangenehmer Juckreiz oder ein brennendes Gefühl können mit einer Analfissur einhergehen.

Welche Ursachen hat ein Afterriss?

Die Ursachen für eine Analfissur, die auch als Afterriss, Analulkus oder Darmriss bezeichnet wird, sind vielfältig. Zunächst kann ein Riss in der Afterhaut durch zu harten Stuhl entstehen. Hierbei versucht der oder die Betroffene, den Kot durch starkes Pressen auszuscheiden. Dadurch sowie durch die Härte des Stuhls kann es leicht zu einem Einriss kommen. Im Gegensatz dazu kann aber auch starker, anhaltender Durchfall eine Analfissur begünstigen. Ebenso fördern Hämorrhoiden die unangenehmen Risse am After. Zusätzlich kann es dazu kommen, dass sich im Venegeflecht um den After ein Blutgerinnsel bildet:  Es entsteht eine Analthrombose. Auch hierdurch kann eine Analfissur hervorgerufen werden. Ferner ist es möglich, dass aus einer kleinen Fissur weitere Einrisse entstehen, da sich der Schließmuskel aufgrund des stechenden Schmerzes immer wieder zusammenkrampft und so für weitere Einrisse sorgt. Hierbei besteht die Gefahr, dass es zu einer chronischen Analfissur kommt.

Schließlich kann auch Analverkehr eine Fissur hervorrufen. Wenn Sie diese Sexualpraktik also ausführen möchten, sollten Sie stets gute Vorbereitungen treffen, bevor es zum Sexualakt kommt. Dehnen Sie den Schließmuskel beispielsweise vor und nutzen Sie eine ausreichende Menge an Gleitmittel.

Ähnliche Krankheitsbilder, die nicht verwechselt werden sollten

Eine ganze Reihe anderer Krankheitsbilder können mit einer Analfissur verwechselt, bei einer Differentialdiagnose jedoch zumeist leicht ausgeschlossen werden. Zunächst ist die Analfissur von Hämorrhoiden abzugrenzen, obschon diese in den ersten beiden Stadien kaum schmerzen. In weiter fortgeschrittenen Stadien sind sie außerdem als Knoten - und nicht als Risse wie bei der Analfissur - erkennbar. Außerdem ist der Analulkus von sogenannten Rhagaden abzugrenzen. Diese zeichnen sich durch kleinere Risse aus, die eher ein Brennen als wirkliche Schmerzen verursachen. Auch bei Analfisteln oder einem Analabszess handelt es sich um ein anderes Krankheitsbild. Letztlich sollte im Falle einer Analfissur immer abgeklärt werden, ob diese nicht eine Begleiterscheinung einer weitaus schwereren Krankheit ist. Infrage kommen hier etwa die Syphilis oder Morbus Crohn, eine entzündliche Darmkrankheit.

Hausmittel und Verhaltenstipps im Falle einer Analfissur

Noch bevor es überhaupt zu einer Analfissur kommt, können Sie den schmerzenden Rissen entgegenwirken. Hierzu sollten Sie vor allem auf eine gesunde Ernährung achten, um Verstopfungen, hartem Stuhl oder Durchfall vorzubeugen. Essen Sie dazu vor allem ballaststoffreiche Kost wie etwa Roggenbrot, Brokkoli oder Äpfel und trinken Sie täglich ausreichend Wasser, mindestens 1,5 Liter. Verzichten Sie außerdem auf zu viel Fleisch und Zigaretten. Kommt es trotzdem zu einer Verstopfung, können Sie auf leichte Abführmittel zurückgreifen. Spezielle Salben helfen außerdem dabei, die Afterregion elastisch zu halten.

Ist es jedoch erst einmal zu einer Analfissur gekommen, sollten Sie einen Mediziner aufsuchen. Dieser kann ihnen schmerzstillende Mittel oder leicht betäubend wirkende Salben verschreiben, so dass es nicht bei jedem Stuhlgang zu einer reflexartigen Verkrampfung des Schließmuskels kommt. Solche Mittel werden auch Nitrosalben genannt. Hierdurch entspannt sich die Muskulatur des Betroffenen und die Durchblutung wird angeregt. Im Falle einer chronischen Analfissur, wenn es etwa schon zu einer Vernarbung des Gewebes oder zur Bildung einer Fistel gekommen ist, ist oftmals eine Operation die einzige Lösung. Eine Analfissur sollte also nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Der Gang zum Arzt hilft außerdem dabei, eine möglicherweise ursächliche Krankheit wie etwa Morbus Crohn zu entdecken.