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Funktionsstörungen der Bauchspeicheldrüse

Ihre Bauchspeicheldrüse (Pankreas) ist ein kleines Organ. Es liegt quer im Oberbauch, hinter Ihrem Magen und wiegt nur etwa 100 g. Die Verdauungssäfte der Bauchspeicheldrüse sorgen für die Aufspaltung der Nahrungsbestandteile. Außerdem regulieren die von der Bauchspeicheldrüse abgegebenen Hormone den Zuckergehalt im Blut. Eine Funktionsstörung der Bauchspeicheldrüse wirkt sich auf den ganzen Körper aus.

Pankreasfunktionsstörung - was bedeutet das?

Die Bauchspeicheldrüse - medizinischer Fachbegriff: Pankreas - erfüllt zwei wichtige Aufgaben: Der größte Teil des Organs (etwa 98 %) produziert Verdauungsenzyme. Außerdem werden in den über die ganze Bauchspeicheldrüse verteilten "langerhansschen Inseln" die Hormone Insulin und Glucagon erzeugt und ins Blut abgegeben. Eine Funktionsstörung liegt vor, wenn eine oder beide Funktionen der Bauchspeicheldrüse teilweise oder komplett ausfallen. Liegt die Einschränkung im Verdauungsbereich, wird sie medizinisch als "exokrine Funktionsstörung" bezeichnet. Eine Störung der Hormonproduktion im Pankreas wird in der medizinischen Fachsprache "endokrine Funktionsstörung" genannt.

Funktionsstörung des exokrinen Teils der Bauchspeicheldrüse

Ihr Pankreas hat eine wichtige Aufgabe im Verdauungsprozess: In gesundem Zustand produziert es täglich etwa zwei Liter Verdauungssekrete: Lipase, Proelastase, Trypsinogen und Amylase. In der Mitte des Organs verläuft der Pankreasgang, durch den die Verdauungsenzyme in den Dünndarm gelangen. Im Darm neutralisieren sie die sauren Magensäfte und sorgen dafür, dass die in der Nahrung enthaltenen Eiweiße, Fette und Kohlenhydrate für die nächsten Verdauungsschritte aufgespaltet werden. Produziert das Pankreas zu wenig oder keine Verdauungssekrete, entsteht eine exokrine Pankreasinsuffizienz. Symptome treten bei dieser Funktionsstörung meist erst im fortgeschrittenen Stadium auf - wenn bereits etwa 90 Prozent der Bauchspeicheldrüsenfunktion ausgefallen sind.

Endokrine Pankreasinsuffizienz - Diabetes mellitus

Ist hingegen die Funktion der hormonproduzierenden Zellen (Insulin und Glucagon) gestört oder sind die hormonbildenden Zellen inaktiv, macht sich das bei den Betroffenen als Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) bemerkbar. Das Insulin versetzt die Körperzellen in die Lage, Zucker (Energie) aus dem Blut aufzunehmen. Das Hormon Glucagon fungiert als Gegenspieler des Insulins: Durch Glucagon werden bei Stress oder sehr niedrigem Blutzuckerspiegel die Energieresrven des Körpers aktiviert. Insulin und Glucagon regeln also das "Auf und Ab" des Blutzuckergehalts. Funktioniert der endokrine Teil der Bauspeicheldrüse nicht oder nur unvollständig, entgleist ohne den Einsatz geeigneter Medikamente der Zuckergehalt im Blut und verursacht auf längere Sicht körperliche Schäden - bis hin zum Tod.

Ursachen und Risikofaktoren für eine Bauchspeicheldrüsenerkrankung

Die am häufigsten auftretende Erkrankung der Bauchspeicheldrüse ist die Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis). Wird die Entzündung chronisch entwickelt sich eine teilweise oder komplette Pankreasinsuffizienz. Auch genetisch bedingte Erkrankungen, ein bösartiger Tumor oder eine Bauchspeicheldrüsenoperation können zur Pankreasinsuffizienz führen. In seltenen Fällen tritt die Bauchspeicheldrüsenerkrankung auch ohne erkennbare Ursachen auf.
Erkrankungen der Galle - beispielsweise Gallensteine oder Gallenwegserkrankungen - sind weitere Ursachen für das Entstehen einer Funktionsstörung der Bauchspeicheldrüse. Auch übermäßiger Alkoholgenuss kann eine akute Bauchspeicheldrüsenentzündung verursachen, die, wenn sie chronisch wird, zu einer Insuffizienz des Pankreas führt. In manchen Fällen sind Medikamente der HIV-Therapie sowie pharmazeutische Präparate, die Östrogene oder Cyclosporin enthalten, die Verursacher einer Bauchspeicheldrüsenerkrankung.

Gestörte Bauchspeicheldrüsenfunktion bei Mukoviszidose

Die Mukoviszidose wird durch eine fehlerhafte Information im Erbgut verursacht. Neben dem Pankreas sind auch der Darm, die Atemwege, Leber und Gallenwege durch die Erbkrankheit beeinträchtigt. Der Fehler im Erbgut beeinträchtigt die Ausbildung des Chloridkanals in den Zellen. Wichtige Stoffwechsel- und Transportvorgänge - vor allem in den Drüsen - sind dadurch beeinträchtigt. Die Verdauungssekrete der Bauchspeicheldrüse sind in diesem Fall zähflüssiger als normalerweise und verstopfen den Pankreasgang, durch den das Sekret in den Dünndarm fließen soll. Durch den Sekretstau greifen die Verdauungsenzyme das Gewebe der Bauchspeicheldrüse an, sie entzündet sich. Die Folge ist eine exokrine Pankreasinsuffizienz, die sich im Krankheitsverlauf zu Diabetes mellitus ausweiten kann.

Woran erkennen Sie eine Funktionsstörung der Bauchspeicheldrüse?

Die Symptome einer Pankreasinsuffizienz können vielfältig sein: Schmerzen im Oberbauch, fettig-glänzender Stuhlgang, Übelkeit, Erbrechen und Durchfälle - besonders nach dem Genuss fettiger Speisen. Wird Ihnen schon vom Essensgeruch übel? Haben Sie stark an Gewicht verloren? Leiden Sie unter Appetitlosigkeit? Lassen Sie die Ursachen für Ihre Beschwerden in jedem Fall von Ihrem Hausarzt oder einem Internisten abklären, denn diese Symptome können auch andere Ursachen haben. Eine zuverlässige Diagnose kann nur aufgrund einer gründlichen Untersuchung und Abklärung Ihrer Werte durch eine Laboruntersuchung sowie durch bildgebende Verfahren erfolgen.

Funktionsstörungen des Pankreas sind meist gut behandelbar

Die gute Nachricht: Die meisten Funktionsstörungen der Bauchspeicheldrüse sind mit einer entsprechenden Ernährung und Lebensweise in Verbindung mit Medikamenten gut behandelbar. Das gilt für die Verdauungsstörungen ebenso wie für Diabetes mellitus. Allerdings sollten Sie bei einer exokrinen Pankreasinsuffizienz auf Alkohol verzichten und Ihre Ernährung auf fünf bis sieben fettarme Mahlzeiten täglich umstellen. Die fehlenden Verdauungsenzyme werden dem Körper in Form eines Medikamentes zugeführt, das aus dem Verdauungstrakt geschlachteter Schweine hergestellt wird.