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Bakterielle Arthritis

Bei der bakteriellen Arthritis - auch eitrige oder septische Arthritis genannt - handelt es sich um eine entzündliche Gelenkerkrankung, die durch Bakterien verursacht wurde.

Die eitrige Arthritis macht sich in erster Linie durch stark ausgeprägte Schmerzen im betroffenen Gelenk bemerkbar. Die Haut über dem Gelenk rötet sich und fühlt sich heiß an. Häufig ist auch ein Gelenkerguss tastbar. Da die Schmerzen bei Bewegung zunehmen, ist das Gelenk nur sehr begrenzt einsatzfähig, sodass der Alltag stark beeinträchtigt ist. Viele Betroffene klagen auch über Appetitlosigkeit, Müdigkeit und allgemeine Schwäche. Auch begleitendes Fieber ist nicht selten, da der Körper versucht, die Entzündung aus eigener Kraft zu bekämpfen. Bei Kindern geht die bakterielle Arthritis mit großem Schlafbedürfnis und stark ausgeprägter Spielunlust einher. Zu den Gelenken, die am häufigsten von einer septischen Gelenkentzündung betroffen sind, zählen das Hüftgelenk (Coxarthritis), das Kniegelenk (Gonarthritis), das Schultergelenk (Omarthritis) sowie die Hand- und Fingergelenke.

Mögliche Ursachen der bakteriellen Arthritis

Wenn eine bakterielle Arthritis vorliegt, sind Bakterien ins Blut und auf diesem Wege in das Gelenk gelangt. Dies geschieht entweder über die Blutbahn, also beispielsweise bei einer Blutvergiftung (Sepsis), oder auch im Zuge einer offenen Gelenkverletzung. In einigen Fällen ist auch eine Knochenentzündung (Fachbegriff: Osteomyelitis), die auf benachbarte Gelenke übergegangen ist, für die eitrige Arthritis verantwortlich. Zu den häufigsten Ursachen für bakterielle Gelenkentzündungen zählen jedoch offene Gelenkverletzungen sowie Gelenkoperationen, bei denen Keime in den Körper gelangen und das Gelenk angreifen. Auch eine Gelenkpunktion erhöht das Risiko für die Entstehung einer bakteriellen Arthritis.

Ist Selbsthilfe möglich?

Selbsthilfe ist bei einer septischen Arthritis nur sehr bedingt möglich. Schmerzstillende und entzündungshemmende Medikamente lindern die Schmerzen, und auch kühlende Umschläge werden als wohltuend empfunden. Da bei einer bakteriellen Gelenkentzündung immer das Risiko besteht, dass sich die Keime ausbreiten und es zum Nierenversagen oder zur Blutvergiftung kommt, ist ein Arztbesuch jedoch grundsätzlich unerlässlich. Darüber hinaus besteht bei einer bakteriellen Arthritis die Gefahr, dass der Gelenkknorpel innerhalb weniger Tage irreparabel zerstört wird. Betroffene suchen daher am besten schnellstmöglich einen Arzt auf. Dies gilt vor allem nach einem operativen Eingriff am Gelenk sowie bei Vorliegen einer schweren Grunderkrankung.

 

Wie wird die bakterielle Arthritis diagnostiziert?

Um die bakterielle Arthritis zweifelsfrei nachzuweisen und den Erregertyp zu bestimmen, ist eine Gelenkpunktion in der Regel unerlässlich. Während des Eingriffs wird eine geringe Menge Gelenkflüssigkeit entnommen und anschließend im Labor untersucht. Bei Vorliegen einer septischen Gelenkentzündung ist die Leukozytenzahl für gewöhnlich stark erhöht. In einigen Fällen ist zusätzlich zur Punktion eine Arthroskopie (Gelenkspiegelung) erforderlich, um festzustellen, welcher Erreger für die Entzündung verantwortlich ist. Dies ist sehr wichtig, damit die anschließende Verabreichung von Antibiotika optimal auf den jeweiligen Erregertyp abgestimmt ist. Im Zuge der Therapie ist eine regelmäßige Blutkontrolle erforderlich. In schweren Fällen, in denen die Behandlung keinen Erfolg zeigt, wird das Gelenk geöffnet, gespült und vom infizierten Material befreit.

Krankheitsbilder mit ähnlichen Symptomen

Es gibt einige Krankheitsbilder, deren Symptome denen der bakteriellen Arthritis sehr ähnlich sind. Das gilt unter anderem für die chronische Polyarthritis - eine rheumatische Erkrankung, die schubartig verläuft und mit stark entzündeten Gelenken einhergeht. Auch Gichtanfälle und rheumatisches Fieber, das vor allem bei Kindern und Jugendlichen vorkommt, ähneln in der Symptomatik der septischen Arthritis. Darüber hinaus sind auch nicht-infektiös bedingte Gelenkentzündung häufig eine Begleiterscheinung anderer Erkrankungen. So leiden Menschen mit den chronischen Darmerkrankungen Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa ebenso häufig unter Gelenkentzündungen wie Personen mit der Hautkrankheit Psoriasis (Schuppenflechte).

Gibt es einen Zusammenhang zwischen bakterieller Arthritis und Arthrose?

Während es sich bei den verschiedenen Formen der Arthritis stets um Gelenkentzündungen handelt, bezeichnet der Begriff Arthrose eine degenerative Veränderung der Gelenke. 'Degenerativ' bedeutet in diesem Fall, dass die Gelenke durch Verschleiß und/oder Alterung in Mitleidenschaft gezogen und schmerzhaft verändert sind. Außerdem gilt: Arthritis ist nicht gleich Arthritis. Die häufigste Form der Gelenkentzündung ist die rheumatoide Arthritis. Diese ist nichtinfektiös und tritt sowohl in akuter als auch in chronischer Form auf. Sind mehrere Gelenke betroffen, spricht der Mediziner von Oligoarthritis (weniger als fünf Gelenke sind entzündlich verändert) oder Polyarthritis (Entzündung von mehr als fünf Gelenken).