E-Rezept einlösen

Sie können den Ausdruck zur Einlösung Ihres E-Rezepts entweder mit der Kamera Ihres Endgeräts scannen oder alternativ auch ein Bild des Ausdrucks zur Einlösung Ihres E-Rezepts an uns hochladen.

Kamera aktivieren
und Code scannen

Sobald Sie den Zugriff auf Ihre Kamera gestattet haben, können Sie den großen Matrix-Code oben rechts auf Ihrem E-Rezept einscannen.

Jetzt Scanvorgang starten

Oder Bild des E-Rezept-Ausdrucks
hochladen

Bild des E-Rezept-Ausdrucks hochladen

Sie können Ihr E-Rezept auch als Bild-Datei von Ihrem Computer hochladen, um es uns zukommen zu lassen.

Jetzt hochladen

E-Rezept scannen

Bitte platzieren Sie den großen Matrix-Code oben rechts auf dem Ausdruck zur Einlösung Ihres E-Rezepts genau in den Rahmen. Sie können mehrere E-Rezepte nacheinander scannen. Die Erkennung des Codes erfolgt automatisch.

E-Rezept scannen

Bitte platzieren Sie den großen Matrix-Code oben rechts auf dem Ausdruck zur Einlösung Ihres E-Rezepts genau in den Rahmen. Sie können mehrere E-Rezepte nacheinander scannen. Die Erkennung des Codes erfolgt automatisch.

E-Rezept hochladen

Bitte achten Sie darauf, dass das Bild eine gute Auflösung und Ausleuchtung hat, damit die Codes korrekt erkannt werden können.

E-Rezept
hochladen

Beim Klick auf “E-Rezept als Bild hochladen” öffnet sich ein Dialog, bei dem Sie die Datei auf Ihrem Computer auswählen können.

Maximale Bildgröße ist 15 MB.

E-Rezept als Bild hochladen

E-Rezept hochladen

Bitte achten Sie darauf, dass das Bild eine gute Auflösung und Ausleuchtung hat, damit die Codes korrekt erkannt werden können.

Produkte

{{{name}}} {{attributes.eura_pack_size}},  {{attributes.eura_base_price}} € / {{attributes.eura_base_price_unit}} {{attributes.supplierName}} {{attributes.Preis}} €

Unsere Markenwelten

{{{name}}}

Wörtebuch

{{{name}}}

UnsereThemen

{{{name}}}

Hilfe/FAQ

{{{name}}}

Inhalte

{{{name}}}

{{{name}}}

Wundstarrkrampf (Tetanus)

Tetanus (Wundstarrkrampf) ist eine Infektionskrankheit, die durch bestimmte Bakterien hervorgerufen wird. Der Erreger verursacht starke Muskelkrämpfe, die unbehandelt zum Tod führen können. In Deutschland und anderen Industrienationen sind Krankheitsfälle sehr selten, da es eine gut wirksame Schutzimpfung gegen Tetanus gibt. In Ländern mit schlechter medizinischer Versorgung sterben nach wie vor viele Menschen an Wundstarrkrampf, vor allem Neugeborene, bei denen der Erreger über die Nabelwunde eindringt.

Wie kommt es dazu? - Ursachen und Übertragung

xDer Verursacher des Wundstarrkrampfs ist das stäbchenförmige Bakterium Clostridium tetani, welches weltweit verbreitet ist. Es bildet sehr widerstandsfähige Sporen aus, die sich im Erdreich, im Straßenstaub und im Kot von Tieren befinden und über Wunden in den menschlichen Körper gelangen können. Bereits kleinste Verletzungen durch Holzsplitter oder Dornen können dazu ausreichen. Von Mensch zu Mensch wird das Tetanus-Bakterium hingegen nicht übertragen, Erkrankte sind daher nicht ansteckend.

Für die Krankheitssymptome sind eigentlich nicht die Bakterien selbst, sondern ein Nervengift verantwortlich, welches der Erreger ausscheidet. Die Bakteriengifte gelangen über die Nervenbahnen in das Gehirn und Rückenmark. Dort blockieren sie bestimmte Nervenzellen, die zu starke, unkontrollierte Muskelanspannungen hemmen sollen. So kommt es zu den sichtbaren Symptomen des Wundstarrkrampfs.

Wie macht es sich bemerkbar? - Symptome

Zu den ersten Krankheitsanzeichen kann es schon wenige Tage nach der Ansteckung kommen. Manchmal dauert es auch einige Wochen, bis die Krankheit ausbricht. Bei vielen Betroffenen treten zunächst grippeartige Beschwerden wie Fieber, Kopfschmerzen, Müdigkeit und Schweißausbrüche auf. Bald darauf entwickeln sich die typischen Anzeichen des Wundstarrkrampfs, die schmerzhaften Krämpfe. Sie können bis zu zwei Minuten andauern und werden durch geringste Reize wie etwa Geräusche (vor allem fließendes Wasser), Lichtreize oder Berührungen ausgelöst. Die Betroffenen erleben die Krämpfe bei vollem Bewusstsein.

Zunächst verkrampfen sich die Zungen- und Kiefermuskeln, was zu einer Mundsperre und einer eigenartigen Grimasse führt, die auch „Risus sardonicus“ oder „Teufelsgrinsen“ heißt: Es handelt sich um einen Gesichtsausdruck, der wie ein hämisches Grinsen wirkt. Die Krämpfe breiten sich schließlich von Kehlkopf und Hals auf die Rücken- und Bauchmuskeln aus. Sie können so stark sein, dass sich der Körper der Betroffenen regelrecht durchbiegt, in Extremfällen kommt es dabei sogar zu Wirbelbrüchen. Lebensbedrohlich sind vor allem die Krämpfe der Atemmuskulatur und des Herzmuskels.

Wie geht es weiter? - Verlauf und Prognose

Die Form des Wundstarrkrampfs, bei der es zu Krämpfen am gesamten Körper kommt, bezeichnen Ärzte als generalisierten Tetanus. Ohne medizinische Behandlung versterben gut 50 Prozent der Betroffenen an dieser schweren Verlaufsform. Leitet man sofort eine intensivmedizinische Behandlung ein, so versterben immerhin noch 10–20 Prozent der Patienten. Meist erhalten die Erkrankten dabei starke Beruhigungsmittel sowie muskelentspannende Medikamente und werden künstlich beatmet. Die Behandlung muss so lange andauern, bis der Körper die Bakteriengifte abgebaut hat, was etwa acht bis zwölf Wochen in Anspruch nehmen kann. In manchen Fällen bleiben Folgeschäden zurück.
Neben dieser generalisierten Verlaufsform ist auch ein lokaler Wundstarrkrampf möglich, bei dem sich die Muskelkrämpfe auf den Körperteil beschränken, an dem der Erreger eingedrungen ist. Diese leichtere Form des Tetanus tritt oft bei Menschen auf, die eigentlich gegen die Krankheit geimpft sind, bei denen die  jedoch sehr lange zurückliegt.

Wie lässt es sich verhindern? - Vorbeugung

xDa sich der Kontakt zum Erreger kaum vermeiden lässt, ist es umso wichtiger, sich gegen Tetanus impfen zu lassen. Die erste Impfung, die sogenannte Grundimmunisierung, findet heute standardmäßig bereits im Säuglingsalter statt. Der Impfstoff enthält eine abgeschwächte Form des Bakteriengifts, die nicht krankheitserregend ist. Trotzdem bildet der Körper Abwehrstoffe, sogenannte Antikörper, gegen das Gift, die bei einer Infektion mit dem „echten“ Erreger sofort verfügbar sind. Die Krankheit bricht daher nicht aus.

Der Impfschutz hält etwa zehn Jahre an. Lassen Sie daher in regelmäßigen Abständen Ihren Impfstatus kontrollieren, um die rechtzeitige Auffrischung nicht zu verpassen! Ab dem 60. Lebensjahr sollten Sie alle fünf Jahre zur Auffrischungsimpfung gehen. Falls die letzte Tetanus-Impfung 20 Jahre oder länger zurückliegt, wird der Arzt zwei Impfungen im Abstand von einigen Wochen empfehlen.

Neben dieser aktiven Schutzimpfung, welche im Körper die Bildung von Abwehrstoffen gegen Tetanus anregt, ist auch eine sogenannte Passivimpfung verfügbar. Dabei werden fertige Abwehrstoffe gespritzt, die das Bakteriengift unschädlich machen sollen. Der Arzt greift bei akuten Verletzungen auf diese Impfung zurück, wenn der Impfstatus des Patienten unbekannt ist oder wenn die letzte Impfung schon sehr lange zurückliegt.