Produkte

{{{name}}} {{attributes.eura_pack_size}},  {{attributes.eura_base_price}} € / {{attributes.eura_base_price_unit}} {{attributes.supplierName}} {{attributes.Preis}} €

Unsere Markenwelten

{{{name}}}

Wörtebuch

{{{name}}}

UnsereThemen

{{{name}}}

Hilfe/FAQ

{{{name}}}

Inhalte

{{{name}}}

{{{name}}}

Schnittwunden

Schnittwunden zählen zu den häufigsten Verletzungen. Sie entstehen beispielsweise beim Hantieren mit Messern oder beim Aufheben von Scherben und treten somit vorrangig an den Fingern auf. Wertvolle Informationen zur Erstversorgung einer Schnittwunde und wie Sie sie vermeiden können, erfahren Sie im Folgenden.

Schnittwunden können unterschiedlich tief sein und weisen meist glatte Wundränder auf. Oftmals bluten sie stark, und auch der Wundschmerz ist deutlich ausgeprägt. Wurden Blutgefäße, Nerven oder Sehnen in Mitleidenschaft gezogen, können zusätzliche Symptome auftreten - so etwa Bewegungseinschränkungen bei einer verletzten Sehne und Gefühlsstörungen bei einem geschädigten Nerv. Wurde eine Arterie durchtrennt, kommt es aufgrund des hohen Drucks, der in den Arterien herrscht, zu einer starken, spritzenden Blutung.

Wann zum Arzt?

Kleine Schnittwunden bedürfen in der Regel keiner ärztlichen Behandlung. Ist die Wunde sehr tief und/oder lässt sich die Blutung nicht stoppen, sollte jedoch ein Arzt aufgesucht werden. Gleiches gilt, wenn die Schnittwunde spritzend blutet, denn in diesem Fall kann es durch den hohen Blutverlust zu einem Kreislaufschock kommen. Des Weiteren ist ein Arztbesuch unerlässlich, wenn Lähmungen, Gefühlsstörungen oder Bewegungseinschränkungen auftreten. Um den Heilungsprozess zu beschleunigen, ist ein primärer Wundverschluss ausgesprochen wichtig. Dies bedeutet, dass tiefe Wunden innerhalb von sechs Stunden fachmännisch genäht, geklammert oder geklebt werden müssen. Erfolgt die Behandlung erst nach Ablauf von sechs Stunden, spricht der Mediziner von einem sekundären Wundverschluss. Die Heilung nimmt in diesem Fall nicht nur mehr Zeit in Anspruch, es bleiben auch deutlichere Narben zurück.

Diagnose und Behandlung

Der Arzt erkennt eine Schnittwunde bereits an ihrem typischen Erscheinungsbild. Auf diese sogenannte Blickdiagnose folgt eine gründliche Wunddesinfektion. Bei kleinen Wunden genügt anschließend ein Pflaster, während größere, stark blutende Wunden genäht, geklammert oder geklebt werden. In diesem Fall ist zudem zu überprüfen, ob sich Fremdkörper in der Wunde befinden oder ob Blutgefäße, Sehnen oder Nerven verletzt wurden. Die genaue Schilderung des Unfallhergangs nimmt daher bei der Diagnose einen großen Stellenwert ein.

Während des Heilungsprozesses sollten Sie auf Vollbäder und Wassersport verzichten - Duschen ist jedoch problemlos möglich. Wenn sich die Schnittwunde in der Nähe eines Gelenks befindet, ist es zudem ratsam, für eine Weile auf Sport zu verzichten.

Wie bei jeder Wunde gilt zudem: Überprüfen Sie Ihren Impfschutz und lassen Sie gegebenenfalls Ihre Tetanusimpfung auffrischen.