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Bluterguss – Wehwehchen im Alltag oder ernstzunehmendes Symptom?

Schon ein kleiner Stoß reicht, um kleine Gefäße zum Platzen zu bringen: Ein Bluterguss bildet sich unter der Haut, besser bekannt als der „blaue Fleck“. Das ist mitunter schmerzhaft, doch die Beschwerden lassen in der Regel von selbst nach. Was aber, wenn Blutergüsse scheinbar grundlos auftreten oder auf Muskeln und Nerven drücken? Erfahren Sie, wie Sie ein Hämatom behandeln und wann Sie einen Arzt aufsuchen sollten.

Wie entsteht ein Bluterguss?

Ein Bluterguss, in der Fachsprache Hämatom, entsteht, wenn äußere Gewalt, wie ein Schlag oder ein kräftiger Stoß, auf den Körper einwirkt. Dadurch reißen feine Blutgefäße, Blut tritt ins Gewebe aus und gerinnt dort. Durch die Flüssigkeitsansammlung schwillt die betroffene Stelle an. Spielt sich der Prozess dicht unter der Haut ab, so scheint die Farbe durch: Man sieht blaue Flecken.
Blutergüsse können aber auch im Muskelgewebe liegen oder sich in einem Gelenk oder am Knochen ausbreiten. Das Hämatom ist dann nicht von außen sichtbar, engt jedoch die umliegenden Strukturen ein. Sportler kennen diese Reaktion von Gelenk- und Muskelprellungen oder -zerrungen, die sie langfristig in ihrer Bewegung einschränken können.

Welche Ursachen hat ein Hämatom?

Häufig liegt die Ursache für das Hämatom in äußerer Gewalteinwirkung. Die häufigsten Ursachen sind:

  • Stürze, heftiges Anstoßen oder Quetschungen,
  • Blutabnehmen oder Impfungen – um dem vorzubeugen, drückt man ein Mullläppchen auf die Einstechstelle.
  • Operationen, da während der OP verstärkt Blutungen und Nachblutungen auftreten – Drainagen begünstigen ein besseres Abfließen des Blutes und können blaue Flecken mindern.
  • Ein Sonderfall sind Blutergüsse in der Gebärmutter: Diese entstehen vor allem im n den 1. Trimenon der Schwangerschaft, etwa wenn sich der Embryo einnistet oder Gebärmutter und Gebärmutterschleimhaut unterschiedlich schnell wachsen. Klären Sie Symptome wie Unterleibsschmerzen oder Blutungen in jedem Fall ärztlich ab!

Was befördert blaue Flecken?

Bei manchen Menschen entstehen Hämatome ohne ersichtlichen Grund. Meist liegt eine Blutgerinnungsstörung zugrunde, eine Erkrankung also, bei der das Blut zu stark oder zu schwach gerinnt.

Bekannte Blutgerinnungsstörungen sind

  • die „Bluterkrankheit“ oder Hämophilie
  • oder das Willebrand-Jürgens-Syndrom
  • Denkbar sind auch Krankheiten der Leber oder der blutbildenden Organe.

Auch blutverdünnende Medikamente stören die Blutgerinnung, um zu verhindern, dass Blut unnötig verklumpt und die Gefäße verstopft. Ebenso reduziert der Wirkstoff Actylsalicylsäure, der gegen Schmerzen und Fieber eingesetzt wird, die Blutgerinnung und fördert damit die Entstehung von blauen Flecken.

Die Blutgerinnung ist ein sehr ausgeklügeltes System des Körpers, das Wunden schnell verschließt. Es schützt vor übermäßigem Blutverlust, der lebensbedrohlich sein kann. Ist die Blutgerinnung gestört, können auch kleine Verletzungen zu heftigen Blutungen führen.

Verlauf: Wie lange dauert ein Hämatom?

Der Prozess bzw. der Verlauf eines Blutergusses kann zwischen einer und drei Wochen dauern und ist abhängig vom Ausmaß und der ursächlichen Verletzung. Zunächst zeigt er sich durch die typische Verfärbung sowie Schmerzen und Schwellungen. Bei stärkeren Einblutungen durch eine größere Kollision zeigen sich die Symptome oft gleich, kleinere Gefäßverletzungen führen zu verzögerten Symptomen, schließlich sickert das Blut hier nur langsam ins Gewebe.

Direkt unter der Haut sieht man die dunkelrot-blaue bis ins Schwarze tendierende Verfärbung. In den folgenden Tagen wechselt sie zu Grün und schließlich bräunlichem Gelb. Zuletzt verblasst die Farbe vollständig. Die Farbe verändert sich, weil das angestaute Blut vom Körper abgebaut und in seine Bestandteile zerlegt wird.

Besonders langwierig und schmerzhaft sind Blutergüsse unter den Zehen- oder Fingernägeln. Die Blutansammlung drückt dabei stark zwischen Nagel und Gewebe. Die blau-schwarze Stelle schiebt sich mit dem nachwachsenden Nagel nach oben. Es kann mehrere Wochen dauern, bis er verschwunden ist.

Gegen Schmerzen und Schwellungen