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Phobien - wenn Angst übermächtig wird

Angst ist ein existenzielles Gefühl. Es dient dem Erkennen vor Gefahren und schützt vor daraus resultierenden Schäden. Doch was, wenn die Angst scheinbar unbegründet ist, in keinem Verhältnis zur Situation steht, oder gar das Leben bestimmt? Dann hat sie sich als Phobie manifestiert und sollte - je nach Leidensdruck - behandelt werden.

Arten

Die Erscheinungsformen übermäßiger Angst sind ebenso vielfältig wie verwirrend. Phobien können sich auf Objekte, Situationen oder die Lage des eigenen Körpers im Raum beziehen; aber auch auf scheinbar Widersinniges oder Nichtexistierendes gerichtet sein. Zu den bekanntesten Vertretern der genannten Gruppen gehört die Angst vor

  •     Spinnen / Arachnophobie
  •     Hunden / Canophobie
  •     Spritzen / Vaccinophobie
  •     Menschen / soziale Phobie
  •     engen Räumen / Klaustrophobie
  •     weiten Plätzen / Agoraphobie
  •     dem Fliegen / Aviophobie
  •     großen Höhen / Akrophobie
  •     Gewitter / Ceraunophobie
  •     Clowns / Coulrophobie
  •     der Zahl 13 / Triskaidekaphobie

Symptome

Oft ist für Außenstehende nicht nachvollziehbar, inwiefern ein Auslöser zu

  •     Schweißausbrüchen (siehe hierzu auch "krankhaftes Schwitzen")
  •     Steigen / Sinken des Blutdrucks
  •     Steigen / Sinken der Herzfrequenz
  •     Schwindel
  •     Ohnmacht
  •     Desorientiertheit
  •     Verdauungsstörungen wie Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Wasserlassen
  •     Schreien
  •     körperlicher Unruhe
  •     Flucht

führen kann. Viele fühlen sich von solchen Reaktionen bzw. von den Personen, die sie zeigen überfordert - und lassen damit auf ihre Weise Angst erkennen. Ist jedoch die Ursache der Phobie bekannt, relativiert sich einiges und kann sogar den Betroffenen selbst helfen, in angstauslösenden Situationen zu bestehen.

 

Ursachen

Leider lässt sich der Grund für eine Phobie nicht auf einen Blick erkennen und nicht immer gibt es eine singuläre Ursache. Häufig greifen von allen in Frage kommenden Faktoren mehrere ineinander.

  • Evolution: Studien zufolge leiden mehr Menschen unter rational begründbaren Phobien als unter diffusen Ängsten. Die wissenschaftliche Erklärung dafür ist, dass die Furcht vor bestimmten Objekten über viele Generationen hinweg notwendig war und daher in den Genen verankert ist. So diente die Angst vor Spinnen oder Schlangen als Überlebens-Taktik.
  • Veranlagung: In manchen Familien treten Phobien häufiger auf als in anderen. Es scheint daher eine gewisse Bereitschaft für Angststörungen zu geben, die vererbt wird. Das heißt jedoch nicht, dass Angehörige von Phobiker/-innen zwingend gleichfalls erkranken.
  • Stoffwechsel: Wie alle Zellen kommunizieren auch die des Hirns über Botenstoffe. Ist deren Gleichgewicht gestört, kann es den Ausbruch bzw. die Manifestation einer Phobie begünstigen. Mitunter helfen Medikamente, den Hirnstoffwechsel zu beeinflussen und Angst-Symptome zu lindern.
  • Erziehung: Eltern und andere wichtige Bezugspersonen leben bestimmte Verhaltensweisen vor. Reagieren sie auf Objekte oder Situationen mit übertriebener Aufregung, können Kinder dieses Verhalten übernehmen. Die "erlernte Furcht" gilt als einer der bekanntesten Auslöser von Phobien.
  • Erfahrungen: Eine weitere Form "erlernter Furcht" sind Rahmenbedingungen, unter denen ein Mensch sich ängstigt. Dabei muss das Objekt oder die Situation keinen direkten Zusammenhang zum Grund der Angst aufweisen. So kann ein Kind, das seine Mutter aus den Augen verloren hat, Agoraphobie entwickeln - weil sich der Vorfall auf einem ansonsten menschenleeren Platz ereignete.
  • Erlebnisse: Eine sehr greifbare Ursache von Angst sind Situationen, die ein traumatisches Erlebnis beinhalten. Ein knapp überlebter Flugzeugabsturz, eine Beißattacke durch Hunde oder Verletzungen in einer Menschenmenge können schnell zum Dreh- und Angelpunkt von Phobien werden.
  • Seelische Konflikte: Überdurchschnittlich oft beruht die Angst auf verdrängten Gefühlen - derer sich die Betroffenen jedoch nicht bewusst (genug) sind. Unter Tiefenpsychologen gelten viele Phobien als Ausdruck eines inneren, nicht lösbaren bzw. nicht gelösten Konflikts
  • Erkrankungen: Nicht zuletzt können auch Krankheiten zum Ausbruch bzw. zur Verfestigung einer Angststörung führen. Die Bandbreite reicht von Tumoren, die auf bestimmte Hirnareale einwirken, über Unsicherheiten wegen mangelnder Erklärung bis zu körperlichen Veränderungen (Narben, Haarausfall, Amputationen). Auch psychische Erkrankungen wie Depressionen, Süchte, Zwänge kommen als Ursache einer Phobie in Betracht.

Diagnose

Viele Betroffene erkennen ihre Angst gar nicht und wenden sich vor allem wegen der Symptome an einen Arzt. Kann er

  • organische Ursachen wie Herz- oder Atemwegserkrankungen,
  • den Einfluss von Medikamenten oder Drogen bzw.
  • Stoffwechselstörungen durch Diabetes, Schilddrüsenüberfunktion o.ä.

ausschließen, wird er

  • Art
  • Ausmaß
  • Häufigkeit
  • Umstände

der Anzeichen erfragen und den individuellen Umgang mit den Angst-Symptomen ergründen. Aus den so gewonnenen Erkenntnissen ergeben sich die Behandlungsoptionen der Phobie.

Behandlung

Je nach Art und Ausprägung der Angststörung kommen bei den Patienten

  •     kognitive Verhaltenstherapie
  •     Konfrontationsübungen (systematische Desensibilisierung oder Flooding)
  •     Gruppentherapie
  •     tiefenpsychologische Verfahren

zur Anwendung. Unterstützend oder auch allein wirksam sind

  •         Entspannungstechniken wie progressive Muskelrelaxation (Muskelentspannung) oder autogenes Training
  •         das Erlernen einer achtsamen Grundhaltung (Mindfulness-Based Stress Reduction MBSR)

Schränkt die Phobie das Leben Betroffener sehr stark ein, behindert sie sie Therapie oder liegen weitere psychische Erkrankungen vor, können zur Behandlung Medikamente eingesetzt werden. Dabei greifen Ärzte vor allem auf

  •     antidepressiv wirkende
  •     beruhigende
  •     die Serotonin- und / oder Noradrenalin-Aufnahme hemmende
  •     den Amin-Abbau hemmende
  •     antipsychotisch wirkende

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