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Fibromyalgie

Menschen, die an Fibromyalgie erkranken, leiden oft jahrzehntelang ständig unter unerklärlichen starken Schmerzen des Bewegungsapparats. Die genauen Ursachen der Erkrankung sind bis heute unbekannt. Im Folgenden erfahren Sie, welche Faktoren bei der Entstehung eine Rolle spielen und welche Beschwerden für die Fibromyalgie charakteristisch sind.

Die Fibromyalgie ist eine chronisch verlaufende Erkrankung, die dem rheumatischen Formenkreis zugeordnet wird. Sie ist auch unter den Begriffen Generalisierte Tendomyopathie und Myofasziales Schmerzsyndrom bekannt. Sie äußert sich in mitunter heftigen Muskel- und Sehnenschmerzen, die von einer Vielzahl an unspezifischen Symptomen begleitet sein können.

Mögliche Auslöser, Ursachen und Risikofaktoren

Die organischen Ursachen der Fibromyalgie konnten bis heute nicht eindeutig wissenschaftlich definiert werden. Mediziner gehen davon aus, dass sich die Erkrankung als Folge eines Zusammenspiels mehrerer Faktoren entwickelt. Eine starke körperliche oder seelische Überbelastung kommt als möglicher Auslöser ebenso infrage wie hormonelle Dysbalancen. Insbesondere ein Mangel an Serotonin, das bei der Schmerzempfindung eine wesentliche Rolle spielt, kann die Entstehung der Fibromyalgie begünstigen.

Bei einem überwiegenden Anteil der Patienten liegt eine Störung von Nervenfasern vor, die sich im Unterhautbindegewebe befinden. Daher gilt eine Störung des Zentralnervensystems, die mit einer veränderten Schmerzverarbeitung einhergeht, als wahrscheinlicher organischer Auslöser der Erkrankung. Da dies jedoch nicht bei allen Betroffenen der Fall ist, werden chronische Stressbelastung und starke hormonelle Schwankungen als ebenso wichtige Ursachen der Fibromyalgie vermutet. Für Letzteres spricht die Tatsache, dass überwiegend Frauen unter der Erkrankung leiden.

Während sich die Krankheit bei vielen Patienten bereits im vierten Lebensjahrzehnt oder früher bemerkbar macht, erreicht sie meist in der Menopause ihren Höhepunkt. Wissenschaftliche Studien ergaben, dass insbesondere Frauen, die auf seelischer oder körperlicher Ebene Gewalterfahrungen gemacht haben, einem besonders hohen Risiko ausgesetzt sind. Starker Nikotinkonsum, Bewegungsmangel und Übergewicht können die Erkrankung begünstigen, ebenso bestimmte Umwelteinflüsse. Da familiäre Häufungen zu beobachten sind, kommt auch eine genetische Disposition als auslösender Faktor infrage.

Anzeichen und Symptome der Fibromyalgie

In den meisten Fällen macht sich die Fibromyalgie nach einer längeren Phase starker Belastung, als Begleiterscheinung einer Depression oder als Folge einer Infektionskrankheit erstmals bemerkbar. Im Frühstadium treten unspezifische Symptome wie allgemeines Unwohlsein, Konzentrationsstörungen, Erschöpfungsgefühle oder Schlafprobleme auf. Als erstes typisches Symptom nehmen viele Patienten stechende Schmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule wahr.

Im weiteren Verlauf leiden Betroffene unter spontan und schubweise auftretenden Schmerzen an Körperstellen, die sich meist unmittelbar neben Gelenken an den sogenannten "Tender Points" befinden. Zu den hauptsächlich betroffenen Körperpartien zählen neben den Gliedmaßen Schultern und Nacken, der gesamte Rücken, Hüften und Brustkorb. Die Schmerzen können durch Stress, Wettereinflüsse und starke körperliche Beanspruchung verstärkt werden. Typisch für eine Fibromyalgie sind symptomfreie Phasen, die von unerwartet auftretenden und oft heftigen Schmerzattacken abgelöst werden.

 

Verlauf und mögliche Komplikationen

Da die Erkrankung nicht heilbar ist, leiden Betroffene oft jahrzehntelang unter starken lokalen Schmerzen, die gleichzeitig an mehreren Körperbereichen auftreten. Zudem geht eine Fibromyalgie häufig mit Begleitsymptomen einher, die die Lebensqualität der Patienten zusätzlich einschränken. Hierzu zählen migräneähnliche Kopfschmerzen, Scheißausbrüche oder ständiges Frieren, Überempfindlichkeit gegenüber Sinneseindrücken, Reizdarm, Tinnitus, Schwellungsgefühle und Zittern. Weibliche Betroffene beschreiben oft ungewöhnlich starke Unterleibskrämpfe während der Menstruation. Durch die ständige Belastung entwickeln viele Patienten psychische Störungen wie Angstzustände, Depressionen oder Panikattacken.

Bei schweren Verläufen kann es durch die heftigen Schmerzen zu Bettlägerigkeit kommen. Obwohl die Erkrankung an sich keine organischen Schäden an den betroffenen Körperstellen verursacht, kann eine langfristig eingeschränkte Bewegungsfähigkeit zu degenerativen Prozessen in der Muskulatur und im Skelett führen.

Krankheitsbilder mit ähnlichen Symptomen

Charakteristisch für die Fibromyalgie sind Schmerzen des Bewegungsapparats, die an mehreren Körperbereichen gleichzeitig auftreten. Sind sie auf einzelne Stellen am Arm oder an den Ellenbogen begrenzt, deutet dies auf eine Sehnenscheidenentzündung hin. Beschwerden, wie sie für eine Fibromyalgie typisch sind, können auch auf eine Osteoporose, eine Schilddrüsenfunktionsstörung, chronisch-entzündliche Darmerkrankung, rheumatoide Polyarthritis oder andere Erkrankung des rheumatischen Formenkreises hindeuten. Hinter starken, vor allem morgens auftretenden Muskelschmerzen im Schulter- oder Beckenbereich kann eine Polymyalgia rheumatica stecken, die vorwiegend im Lebensalter über sechzig Jahren auftritt.

Wirksame Maßnahmen gegen die Schmerzen

Gerade eine Fibromyalgie erfordert eine sehr individuelle Therapie zur Krankheits- und Schmerzbewältigung. Die medikamentöse Behandlung beschränkt sich in Deutschland zurzeit auf Antidepressiva, wie etwa Serotoninwiederaufnahmehemmer. Spezielle Arzneimittel gegen Fibromyalgie gibt es derzeit nicht.

Um die akuten Schmerzen zu lindern, haben sich neben Schmerzmitteln auch Massagen und Lymphdrainagen, Entspannungsbäder und verschiedene Wärme- oder Kältebehandlungen der betroffenen Körperbereiche erfolgreich bewährt. Auch mit Krankengymnastik, Bewegungsübungen in Thermalbädern unter Aufsicht eines Therapeuten und sanften Sportarten wie Yoga oder Thai Chi lässt sich in vielen Fällen eine deutliche Besserung der Beschwerden erzielen. Auch eine Umstellung der Ernährungsgewohnheiten kann u. U. sinnvoll sein.