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Typhus

Typhus ist eine Infektionskrankheit, die durch bestimmte Bakterien aus der Gruppe der Salmonellen hervorgerufen wird. In Deutschland ist Typhus extrem selten, in Gebieten wie Afrika, Südostasien und Südamerika ist die Krankheit hingegen noch heute weit verbreitet. Schätzungen zufolge erkranken jährlich um die 22 Millionen Menschen an Typhus, etwa 200.000 versterben daran.

Wie kommt es dazu? – Mögliche Ursachen

Der Erreger von Typhus ist das Bakterium Salmonella typhi, welches grundsätzlich weltweit vorkommt. Für die Übertragung spielen jedoch die hygienischen Verhältnisse eine wesentliche Rolle: Meist steckt man sich durch verschmutztes Trinkwasser oder verseuchte Nahrungsmittel an, eine direkte Übertragung von Mensch zu Mensch ist wesentlich seltener. Da ein Großteil der Erreger das saure Milieu des Magens nicht überlebt, ist eine größere Menge an Keimen erforderlich, damit die Krankheit ausbricht.

Wie macht es sich bemerkbar? – Symptome

Sind die Bakterien in den Darm gelangt, so durchdringen sie die Darmwand und wandern in die Lymphknoten, wo sie sich weiter vermehren. Anschließend wandern sie in die Blutgefäße ein und verteilen sich mit dem Blutstrom im Körper. Von der Ansteckung bis zum Ausbruch der Krankheit vergehen in der Regel zehn Tage, in Ausnahmefällen auch bis zu zwei Monate. Unbehandelt verläuft Typhus in mehreren Stadien, in denen die Erkrankten verschiedene Beschwerden haben:

  • In der ersten Krankheitswoche sind die Symptome relativ mild und ähneln einem grippalen Infekt: Erkrankte haben Kopf- und Muskelschmerzen und leichtes Fieber, das allmählich ansteigt. Viele leiden zu Beginn der Erkrankung unter Verstopfung.
  • Ohne Behandlung beträgt das Fieber in der zweiten und dritten Krankheitswoche anhaltend etwa 40 °C, Betroffene fühlen sich jetzt schwer krank und sind oft nicht bei klarem Bewusstsein. Der Herzschlag ist bei Typhus ungewöhnlich verlangsamt – normalerweise hat man bei Fieber einen erhöhten Puls. Typisch ist auch die sogenannte Typhuszunge, die in der Mitte grau-weiß belegt ist. Die Ränder und die Zungenspitze erscheinen hingegen hochrot. Am Ende der zweiten Krankheitswoche entwickelt sich zudem oft ein Hautausschlag am Oberkörper, der sich durch kleine, hellrot gefärbte Flecken auszeichnet (sogenannte Roseolen). Erst in der dritten Woche leiden viele Erkrankte unter Durchfall, der Stuhl sieht typischerweise „erbsenbreiartig“ aus.
  • Etwa ab der vierten Krankheitswoche lassen die Beschwerden langsam nach. Die Körpertemperatur kann in dieser Zeit stark schwanken und es dauert häufig einige Wochen, bis sich Erkrankte wieder völlig gesund fühlen.