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Shigellose

Bei der Shigellose handelt es sich um eine Infektionskrankheit, die starke Durchfälle zur Folge hat. Sie beruht auf einer durch Bakterien verursachte Entzündung der Darmschleimhaut. Die Shigellose tritt überwiegend unter schlechten hygienischen Bedingungen auf. In Deutschland ist sie eine nach dem Infektionsschutzgesetz meldepflichtige Krankheit.

Die Shigellose wird auch als bakterielle Ruhr, als Shigellenruhr und als epidemische Dysenterie bezeichnet.

Was sind die Ursachen der Erkrankung?

Schon der Name verrät, worin die Shigellose ihre Ursache hat: Bei den Erregern handelt es sich um Bakterien der Gattung Shigella. Diese sind weltweit verbreitet und kommen vor allem beim Menschen vor. Die Erreger der Shigellose sind mit den Kolibakterien eng verwandt. Shigellen sind unbeweglich und empfindlich gegen Kälte sowie Austrocknung. Sie produzieren einen Giftstoff, ein sogenanntes Endotoxin, welches frei wird, wenn die Bakterien zerfallen. Das Endotoxin ist mitverantwortlich für die entzündliche Reizung der Darmschleimhaut.

Die Ansteckung erfolgt über eine Schmierinfektion, das heißt, die Bakterien werden fäkal-oral übertragen, zum Beispiel durch verunreinigtes Wasser. Die Infektionsquelle für die Shigellose ist der Stuhl infizierter Menschen. Über den Mund gelangen die Erreger dann in den Körper. Der Infektionsweg macht deutlich, dass eine unzureichende Hygiene für die Verbreitung der Krankheit eine große Rolle spielt.

Zumeist ist der direkte Kontakt zwischen Mensch und Mensch für die Erkrankung verantwortlich. Somit kann die Krankheit auch durch sexuelle Kontakte übertragen werden. Vor allem in wärmeren Ländern können zudem verunreinigte Lebensmittel, Gegenstände und verseuchtes Trinkwasser zu einer Ansteckung mit der Shigellose führen. Da die Erreger hochansteckend sind, also schon sehr wenige Erreger den Ausbruch der Krankheit hervorrufen, überträgt sich die Shigellose sehr schnell.

Was sind die Symptome?

Im Allgemeinen führt die Shigellose zu plötzlich auftretenden, heftigen Symptomen. Die beiden ersten Krankheitstage sind durch einen wässrigen Durchfall geprägt. Wie sich die Krankheit weiterentwickelt, hängt vor allem vom Erreger ab – es gibt vier verschiedene Gruppen. In Deutschland rufen in erster Linie die Erreger-Arten Shigella flexneri und Shigella sonnei die Erkrankung hervor. Diese Erreger lösen meist nur leichtere Symptome aus, die nach einer Woche wieder verschwinden. In schwereren Fällen kann der zunächst wässrige Durchfall jedoch in schleimig-eitrigen oder blutigen Durchfall übergehen – das klassische Kennzeichen einer Ruhr.
Zu den weiteren Anzeichen einer schwereren Shigellose zählen Bauchkrämpfe, Fieber, Koliken und ein schmerzhafter Stuhlgang. Des Weiteren kann die Krankheit zu Geschwüren im Dickdarm führen. Auch ein Flüssigkeitsmangel des Körpers und daraus folgende Bewusstseinsstörungen können Symptome der Erkrankung sein.