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Trockenes Auge

Fast jeder Mensch leidet gelegentlich unter Augentrockenheit. Die Gründe können vielfältig sein, zum Beispiel eine trockene Raumluft, wenig Schlaf oder lange Arbeit am Bildschirm. Wenn die Trockenheit jedoch dauerhaft besteht oder regelmäßig auftritt, spricht man vom sogenannten trockenen Auge (Sicca-Syndrom).
Ein trockenes Auge kann aus mehreren Gründen entstehen. In jedem Fall kommt es zu einem Austrocknen des Tränenfilms, welcher die gesunden Augen ständig feucht hält. Es liegt also eine chronische Benetzungsstörung vor. Der medizinische Fachbegriff für dieses Krankheitsbild lautet Keratoconjunctivitis sicca.

Wie entsteht ein trockenes Auge?

Beim gesunden Auge produziert die Tränendrüse kontinuierlich eine Tränenflüssigkeit. Diese Flüssigkeit verteilt sich mit jedem Lidschlag an der Augenoberfläche, sodass Hornhaut und Bindehaut ständig benetzt bleiben. Gleichzeitig spült die Flüssigkeit Fremdkörper aus dem Auge und wehrt Krankheitserreger ab. Die Tränenflüssigkeit dient also auch dem Schutz vor Infektionen.

Für die Ernährung der Hornhaut ist der Tränenfilm ebenfalls von Bedeutung. Er ist dafür verantwortlich, die obere Hornhautschicht mit Sauerstoff und Nährstoffen zu versorgen. Hier befinden sich im Gegensatz zum übrigen Auge keine Blutgefäße, über die Nährstoffe zugeführt und Stoffwechselprodukte abtransportiert werden können. Der Austausch erfolgt also ausschließlich über die Tränenflüssigkeit.

Zu einem trockenen Auge kommt es, wenn die Produktion der Tränenflüssigkeit gestört ist oder wenn sich die Zusammensetzung des Tränenfilms ändert. Eine solche veränderte Zusammensetzung kann dazu führen, dass die Tränenflüssigkeit schneller verdunstet. Normalerweise besteht der Tränenfilm aus drei Schichten mit unterschiedlicher Beschaffenheit (fetthaltig, wässrig, schleimig). Wenn etwa eine dieser Schichten nicht in ausreichender Menge produziert wird, kann ein trockenes Auge entstehen.

Ursachen und Risikofaktoren

Ein trockenes Auge kann sowohl von inneren Ursachen als auch von äußeren Einflüssen herrühren. Solche äußeren Umwelteinflüsse sind zum Beispiel trockene oder klimatisierte Umgebungsluft, ein starker Luftzug oder eine hohe Staubbelastung. Diese Faktoren lassen den Tränenfilm des Auges schneller austrocknen, ohne dass eine Erkrankung im eigentlichen Sinne vorliegt. Weit verbreitet ist außerdem das sogenannte "office eye syndrome". Bei langer Bildschirmarbeit sinkt die Lidschlagfrequenz, die Betroffenen "vergessen" gewissermaßen zu blinzeln. Auch Kontaktlinsenträger leiden gelegentlich unter trockenen Augen.
Zu den biologischen Ursachen zählt allen voran ein fortgeschrittenes Lebensalter. Eine gewisse Abnahme der Tränenproduktion ist im Alter ganz normal, weshalb das trockene Auge bei älteren Menschen besonders häufig auftritt. Die Produktion der Tränenflüssigkeit kann auch durch hormonelle Umstellungen, bestimmte Medikamente oder durch eine chronische Krankheit gestört sein. So tritt das trockene Auge etwa häufig in Zusammenhang mit bestimmten rheumatischen Erkrankungen und Hautkrankheiten auf.