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Sodbrennen durch falsche Ernährung

Saures Aufstoßen nach dem Essen ist ein Problem von Millionen Menschen hierzulande. Oftmals ist die falsche Ernährung für das plötzliche Leiden verantwortlich, doch auch körperliche Umstände können das Aufsteigen von Magensäure in die Speiseröhre begünstigen. Wir erklären Ihnen, wie es zu Sodbrennen kommt und mit welchen Mitteln Sie erfolgreich gegen dieses Symptom vorgehen können.

Was ist Sodbrennen?

Sodbrennen ist ein aufsteigender, brennender Schmerz, der über die Speiseröhre bis hinauf in den Hals ziehen kann. Verantwortlich sind die Magensäure und der Schließmuskel zwischen Magen und Speiseröhre: Der Magen versucht, sich mitsamt seinem Inhalt nach oben hin Raum zu verschaffen. Hält der Schließmuskel nicht ganz dicht, steigt die Magensäure hoch in die Speiseröhre. Dieser sogenannte Reflux, lateinisch für „Rückfluss“, äußert sich in Sodbrennen. Dabei verursacht die aggressive Magensäure in der Speiseröhre Schmerz, da diese, anders als der Magen, keine schützende Schleimschicht besitzt. Oftmals fördert falsche Ernährung das Leiden. Wir erklären, wie es zum Sodbrennen kommt und mit welchen Mitteln und Lebensmitteln Sie erfolgreich dagegen vorgehen.

Warnsignal Sodbrennen

Sodbrennen ist ein Warnsignal für eine Fehlfunktion im Magen-Darm-Trakt. Wird es chronisch, kann es die Speiseröhre und den Rachenraum gefährden, denn die sind nicht auf das regelmäßige Einwirken der Magensäure ausgelegt. Der saure Magensaft wirkt sehr aggressiv, um im Magen die Nahrung in ihre einzelnen Bestandteile zersetzen zu können. Wird die Speiseröhre durch chronisches Sodbrennen angegriffen, sprechen Ärzte von der Refluxkrankheit. Tritt das Sodbrennen mehrmals wöchentlich auf und hält es länger als drei Wochen an, sollten Sie ein Arzt konsultieren.

Symptome: Wie äußert sich Sodbrennen?

Wenn nach dem Sonntagsbraten der Magen drückt, das Brustbein schmerzt und ein wenig Speisebrei zurückschwappt, sind dies Symptome für Sodbrennen. Die Beschwerden äußern sich als

  • aufsteigender, brennender Schmerz. Je nach Schweregrad zieht dieser von der oberen Bauchdecke über die Speiseröhre bis hinauf in Hals und Mundraum.
  • saures Aufstoßen
  • Magendruck bis hin zu ernsthaften Magenschmerzen
  • unangenehmer Geschmack im Mund oder auch Reizhusten und Heiserkeit
  • Im Extremfall kann es in der Nacht zu Atembeschwerden kommen.

Besonders schlimm sind die Beschwerden in der Regel nach dem Essen, beim Bücken, beim Liegen und beim Heben schwerer Lasten oder anderer körperlicher Belastung.

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Ursachen: Was löst Sodbrennen aus?

Die Ursachen für das Beschwerdebild sind vielfältig. Meist ist eine fettreiche Ernährung Schuld, es kann aber auch eine Erkrankung zugrunde liegen.

Mögliche Ursachen auf einen Blick:

  • zu intensive Produktion von Magensäure durch ungesunde Ernährung. Schwer zu verdauende Lebensmittel sind etwa
    • herzhafte, fette und schwere Speisen: So regt etwa die Weihnachtsgans eine intensive Produktion von Magensäure an und erhöht dadurch die Wahrscheinlichkeit, dass die sauren Substanzen in die Speiseröhre aufsteigen.
    • sehr scharfes Essen, z. B. asiatische Küche
    • Kaffee
    • alkoholische Getränke
  • ein geschwächter Schließmuskel der Speiseröhre. Dies kann mehrere Ursachen haben, darunter:
    • Medikamente, die die Blutgefäße erweitern oder die Muskelspannung reduzieren
    • Nikotin
    • Stress
    • organische Ursachen, wie ein Zwerchfellbruch, ein Speiseröhrenkrampf oder ein Tumor
    • von Natur aus geschwächt
  • eine gesteigerte Aktivität des Darmes, eine andere Form der Stoffwechselstörung oder Krankheiten, wie
    • Lebensmittelunverträglichkeiten
    • Reizmagen
    • Magen- oder Speiseröhrenkrebs
    • Magenschleimhautentzündung oder –geschwür
    • Medikamente
  • Schwangerschaft: Ab dem vierten Monat der Schwangerschaft tritt Sodbrennen sehr häufig auf. Durch das Wachstum der Gebärmutter wirkt größerer Druck auf den Magen und andere Organe. Außerdem begünstigen hormonelle Veränderungen das saure Aufstoßen.
  • Übergewicht ist ein Risikofaktor

Funktion des oberen Verdauungstrakts

Ein kurzer Einblick in die Funktion des oberen Verdauungstrakts hilft, das Problem zu verstehen: Die Nahrung wird beim Kauen im Mund zerkleinert und mit Speichel vermischt. Anschließend wandert sie durch die Speiseröhre abwärts: Dieser Muskelschlauch schiebt den Speisebrei aktiv in Richtung Magen. Dort öffnet sich kurzzeitig das untere Verschlusssegment, damit der Magen sich befüllen kann. Dieser Verschluss besteht aus mehreren Muskelschichten. Sie sollen verhindern, dass Magensaft in die Speiseröhre zurückfließt.

Der Magensaft ist eine außerordentlich aggressive Flüssigkeit, die von verschiedenen Drüsen gebildet wird. Sie besteht aus Salzsäure, eiweißspaltenden Stoffen (Pepsinogen/Pepsin) und dem sogenannten Intrinsic-Faktor für die Vitamin-B12-Verwertung. Neben dem Magensaft produzieren die Zellen im Magen auch Magenschleim, der die Schleimhaut vor Selbstverdauung schützt: vor den Stoffen also, die im Magen natürlicherweise vorkommen – Salzsäure und Pepsinogen. Ein Ungleichgewicht zwischen schützenden und angreifenden Substanzen ist verantwortlich für auftretende Beschwerden.

Wie lässt sich ernährungsbedingtes Sodbrennen vorbeugen?

Eine Umstellung ungünstiger Ernährungsgewohnheiten spielt eine wichtige Rolle. Dabei geht es nicht nur um das „was“, sondern auch um das „wie“ und „wann“. Hier ein paar Tipps, die helfen können.


Diese Lebensmittel sollten Sie vermeiden:

  • fette und frittierte Gerichte, also allzu üppiges Essen
  • Gepökeltes
  • Geräuchertes
  • scharfe Gewürze (Salz, Pfeffer, Chili etc. im Übermaß)
  • fetthaltige Süßigkeiten, wie etwa Schokolade
  • Fruchtsäfte
  • kohlensäurehaltigen Getränke
  • Kaffee und Alkohol


Diese Lebensmittel beugen Sodbrennen vor:

Essen Sie leichte Speisen wie Gemüse, Reis, Kartoffeln. Auch eine basenreiche Ernährung empfiehlt sich. Entsprechende Lebensmittel sind etwa

  • Kartoffeln und Hülsenfrüchte
  • Karotten, Sellerie und Fenchel
  • Weißkohl, Wirsing, Blumenkohl, Grünkohl, Rotkohl und Kohlrabi
  • Kürbis, Rote Bete und Spinat
  • Auberginen, Zucchini, Tomaten und Radieschen
  • Salat mit Bitterstoffen, wie Chicorée, Feld- und Kopfsalat sowie Rucola
  • Kräuter und Gewürze
  • Frisches, reifes Obst und Nüsse
  • Sojaprodukte

An Getränken bieten sich stilles Wasser und Kräutertee (jedoch keine Pfefferminze) an.


Diese Verhaltensweisen beugen Sodbrennen vor:

  • regelmäßig kleine Portionen essen
  • langsam und gründlich kauen
  • zeitlicher Abstand zwischen der letzten Mahlzeit und dem Zubettgehen
  • Verzichten Sie auf die Verdauungszigarette nach dem Essen
  • Wenn Hose oder Rockbund zwicken, erhöht sich der Druck auf den Magen-Darm-Bereich, was einen Reflux begünstigt. Machen Sie sich also „Raum“
 

Welche natürlichen Hausmittel helfen gegen Sodbrennen?

Gegen Sodbrennen hat jeder Betroffene sein eigenes Hausmittel, auf das er schwört. Experimentieren Sie gerne, bis Sie das passende finden. Hier einige Tipps, die zwar keine Garantie für jeden bieten, aber sehr gute Chancen:

  • Ein Glas Milch verdünnt mit stillem Wasser
  • Zerkauen Sie ein bis zwei Esslöffel trockene Haferflocken oder Heilerde. Auch der Brei der Banane hilft, denn er legt sich schützend auf die Magenschleimhaut.
  • „Ein warmer Tee hilft immer!“ behaupten viele Großmütter. Einen Versuch ist es auch bei Sodbrennen wert: Trinken Sie am besten Kamillentee. Auf jeden Fall hat die Flüssigkeit einen verdünnenden Effekt. Schwarzer Tee ist wegen des enthaltenen Koffeins ungeeignet.
  • Kauen von Haselnüssen oder Mandeln
  • Ein guter Tipp für die Nacht ist ein erhöhter Oberkörper: Legen Sie sich ein zweites Kissen unter den Oberkörper, damit der Magen tiefer liegt als die Speiseröhre. Bei einem Bett mit verstellbarem Lattenrost lässt sich das Oberteil entsprechend einrasten.

Mythos Verdauungsschnaps

Der „Verdauungsschnaps“ hilft, entgegen sich hartnäckig haltender Gerüchte der Verdauung nicht. Im Gegenteil: Da Alkohol die Säureproduktion des Magens ankurbelt und den Schließmuskel der Speiseröhre erschlaffen lässt, bewirkt der „Kurze“ nach der Mahlzeit genau das, was man vermeiden möchte: Saurer Mageninhalt gelangt erst recht nach oben. Schnaps ist deshalb absolut tabu!

Welche Mittel und Medikamente helfen bei akutem Sodbrennen?

Wenn alle Tipps und Hausmittel nicht helfen und starkes Sodbrennen Sie quält, greifen Sie am besten zu bewährten Mitteln aus der Apotheke:

  • Medikamente: Sodbrennen ist eines der bekanntesten Symptome des Verdauungstraktes überhaupt. Bei eurapon als vielseitige Versandapotheke im Internet finden Sie eine Reihe etablierter Präparate.
    • Säurebindende Medikamente neutralisieren überschüssige Magensäure. Sie sind gut geeignet für kurzzeitige Therapien und rezeptfrei in Form von Gelen, Trinklösungen oder Kautabletten erhältlich.
    • Säurehemmende Mittel verringern die Produktion der Magensäure. Dadurch gelangt weniger Säure in den Magen und von hier aus in den Rachen. Diese Tabletten sind ebenfalls rezeptfrei erhältlich.
    • Kombinationspräparate vereinen säurehemmende und entschäumende Wirkstoffe. Diese führen zu einem schnellen Platzen der Bläschen im Mageninhalt und vermeiden damit Blähungen. Entschäumer auf Basis von Dimeticon oder Simethicon sind jedoch nicht geeignet bei Sodbrennen.
  • Homöopathische Mittel: Verschiedene homöopathische Präparate sind für die Behandlung von Sodbrennen geeignet, die bekanntesten ihrer Art sind Capsica D6, Iris D6 und die falsche Akazie (Robinia pseudoacacia), ebenfalls in D6.
  • Heilpflanzen oder Kräuter: Heilkräuter gegen das Sodbrennen werden vor allem in Form von Tees angewendet. Empfehlenswert sind Petersilie, Dill, Schnittlauch und Lorbeer sowie Majoran, Estragon, Thymian und Oregano. Auch Basilikum, Bärlauch und Brunnenkresse haben eine positive Wirkung, ebenso wie Ingwer, Nelken und Muskatnuss, Kurkuma und Chili.