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Burnout - für alle ein wichtiges Gesundheitsthema

Das Burnout-Syndrom gehört zu den verbreiteten Krankheiten in der westlichen Welt. Dementsprechend häufig wird über das Thema in den Medien berichtet. Dennoch haben sich viele Klischees und Missverständnisse rund um die Ursachen, den Charakter und die gefährdeten Personengruppen in den Köpfen verfestigt. Da der Burnout eng mit dem heutigen Lifestyle verknüpft ist, kann es taffe Manager ebenso erwischen wie fleißige Hausfrauen, rüstige Senioren oder ambitionierte Schüler. Deshalb sollten Sie sich mit dem Thema auch dann befassen, wenn Sie keinerlei Anzeichen für eine persönliche Betroffenheit sehen. Denn Kenntnisse über die Entstehungsprozesse, Warnsignale und vorbeugende Maßnahmen dürfen in der Gegenwart der Allgemeinbildung zugeordnet werden.

Burnout - Krankheitsbild mit wachsender Relevanz

Bereits William Shakespeare griff am Rande das emotionale Durchbrennen auf und die gesundheitlichen Risiken bei einer andauernden Überforderung wurden von Medizinern vor über hundert Jahren erkannt. Geprägt wurde der Fachbegriff "Burnout" durch Herbert J. Freudenberger, der in den 1970er Jahren als Psychoanalytiker wichtige Beiträge zu dem Thema lieferte.

Während Betroffene in Deutschland das Gefühl beschreiben, ausgebrannt zu sein, bezieht sich die englische Bezeichnung auf das Durchbrennen. Wenngleich der Burnout ein schleichender Prozess ist, der sich über viele Jahre erstrecken kann, werden viele Patienten von den gesundheitlichen Konsequenzen abrupt aus dem Leben gerissen. Deshalb sind Assoziationen mit einer durchgebrannten Sicherung im Stromsystem durchaus hilfreich, um die Bedeutung zu erfassen. Denn allzu häufig kommt durch das Ignorieren der Warnzeichen das Leben auf all seinen Ebenen zum Stillstand, was auch die Angehörigen, Freunde und Kollegen urplötzlich vor Herausforderungen stellt.

Immer mehr Betroffene im Digitalzeitalter

Obwohl der Burnout keine völlig neue Erscheinung ist, nehmen die Fälle sukzessive zu und Experten rechnen mit einer fortlaufenden Zunahme von Patienten mit diesem Krankheitsbild. Das digitale Zeitalter ist bemerkenswert dynamisch, fordert viel Flexibilität ein und konfrontiert die Menschen mit einer Flut an Reizen. In allen Lebensphasen nehmen die Anforderungen und Stressfaktoren zu. Das lebenslange Lernen bekommt eine neue Dimension. Angesichts der Masse an präsenten Informationen fällt das Selektieren schwer. Moderne Kommunikationstechnologien sorgen dafür, dass Sie sowohl beruflich als auch privat zu jederzeit für andere Personen erreichbar und verfügbar sind. Zugleich zeichnet sich ab, dass die Arbeitswelt und die Privatsphäre immer mehr verschmelzen. Dadurch heben sich hilfreiche Grenzen zwischen den alltäglichen Verpflichtungen und der verdienten Freizeit auf, die ihren regenerierenden Effekt verliert.

Keine klar abgrenzbaren Risikogruppen

Deshalb sind Klischees falsch, die das Burnout-Syndrom entweder mit einem Workaholic oder mit einer verweichlichten Persönlichkeit in Verbindung bringen. Zum Beispiel schlittern einige Senioren in den Burnout, die sich nach der Pensionierung immer häufiger ehrenamtlich engagieren, ihrem Hobby widmen, mit Sport die Vitalität bewahren und gleichzeitig diverse Familienmitglieder unterstützen. Auch Studierende können von der Erkrankung betroffen sein, die vielfach ein straffes Pensum beim Studium mit Workshops für zusätzliche Qualifikationen, diversen Praktika und Jobs für die Finanzierung unter einen Hut bringen müssen. Wenngleich ein aktiver Lebensstil und ehrgeizige Ziele begrüßenswert sind, kann es im gegenwärtigen Zeitalter schnell zu viel des Guten werden. Da sich diese Überforderung meist unbewusst einschleicht, kann sich kaum jemand für seinen gesamten Lebenslauf von dem Risiko eines Burnouts freisprechen. Dementsprechend wichtig sind ein paar Grundkenntnisse zur Verbreitung der Erkrankung.