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Pollenallergie - erkennen, vorbeugen und behandeln

Die Pollenallergie gehört zu den bekanntesten Allergien überhaupt, mit einer Vielzahl von natürlichen Erregern. Auslöser sind die Pollen von Sträuchern, Bäumen oder Gräsern, die der Fortpflanzung der Pflanzen dienen und vom Spätwinter bis zum Herbst für Probleme bei Allergikern sorgen können. Die Pollen dringen über die Atemwege ein und können eine Vielzahl ernster Beschwerden vom Heuschnupfen bis zum schweren Asthma auslösen. Wir zeigen Ihnen, wie der Körper bei einer Pollenallergie reagiert und was Sie zur Vorbeugung und Behandlung tun können.

Was passiert bei einer Allergie im Körper?

Verantwortlich für den Umgang mit Pollen bzw. Allergenen sind die sogenannten T-Zellen. Das sind weiße Blutkörperchen, die für die Immunabwehr veranwortlich sind. Gelangen Pollen in unseren Körper bzw. auf die Haut oder Schleimhäute, stufen die T-Zellen bei Allergikern diese als eine Gefahr ein, die es zu beseitigen gilt. Bei den meisten Allergien (Typ I, die ca. 90% der Betroffenen haben)) produziert der Körper deshalb IgE-Antikörper (Immunglobuline E). Auf dieser Grundlage wiederum kommt es zu einer Ausschüttung von Histaminen und anderen Substanzen, die eine Entzündung auslösen - darauf folgen dann die typischen Symptome wie eine verstopfte Nase, gerötete Augen, Niesen usw. Übrigens: Erst bei Auftreten der Beschwerden gilt eine Allergie auch als solche. Die vorherigen Prozesse gelten als Sensibilisierung.

Verbreitung der verschiedenen Pollenarten

In Deutschland sind vor allem folgende Pollenarten verbreitet:

  • Birke (Betula)
  • Gräser (Poaceae)
  • Erle (Alnus)
  • Hasel (Corylus)
  • Beifuß (Artemisia)
  • Roggen (Secale)
  • Traubenkraut (Ambrosia)

Häufigkeit und mögliche Vererbung der Pollenallergie

Die Pollenallergie ist weit verbreitet. Nach Zahlen der European Federation of Allergy and Airways Diseases Patients’ Associations (EFA) litten im Jahr 2015 mehr als 150 Millionen Europäer unter chronischen allergischen Erkrankungen - Tendenz steigend. Nach einer Studie des Robert-Koch-Instituts leiden rund 12 Millionen Menschen allein in Deutschland an Heuschnupfen. Rund 30 Prozent aller Erwachsenen erkranken dabei im Laufe ihres Lebens mindestens einmal an einer allergischen Erkrankungen. Seit den 1970ern Jahren nimmt die Zahl der Betroffenen zu.

Dabei sind Beschwerden bzw. die Bereitschaft von allergischen Reaktionen (auch Atopie genannt) vererbbar. Wenn beide Elternteile eines Kindes Allergiker sind, ist das Risiko für das Kind etwa sieben Mal höher als ein Kind, in dessen Familie kein Allergiker ist. Nach einer Studie spielen in diesem Zusammenhang mehrere Dutzend Gene eine Rolle, von denen zumindest einige Auswirkungen auf die bereits erwähnten T-Zellen haben.

Welche Symptome zeigen sich bei einer Pollenallergie?

Da die Pollen über Nase und Mund eintreten, sind vor allem die Atemwege betroffen und zeigen eine Vielzahl von allergischen Reaktionen. Zu den häufigsten Symptomen einer Pollenallergie gehören:

  • laufende Nase & Heuschnupfen
  • Schmerzen und Kratzen im Hals
  • Husten bis hin zum schweren Asthma
  • Rötung, Jucken und Brennen der Augen
  • Atemnot durch zugeschwollene Atemwege

Neben diesen Anzeichen können auch diverse Hautreaktionen auf eine Pollenallergie hindeuten. Juckreiz, Ekzeme und Quaddeln sind nicht selten und müssen nicht durch einen Kontakt der Haut mit dem Allergen ausgelöst worden sein. Da das gesamte Immunsystem unter der Pollenallergie leidet und eine Abwehrreaktion zeigt, kommt es oft zu begleitenden Reaktionen des gesamten Organismus. Diese reichen von körperlicher Schwäche über Kopfschmerzen und Schwindel bis zu Müdigkeit und Schlafstörungen.

Zu beachten sind außerdem sogenannte Kreuzallergien. Bei diesen besteht eine enge Verbindung zwischen der Allergie auf bestimmte Pollen und anderen Allergenen, beispielsweise Lebensmittel. Die Verbindung ist nicht bei allen Allergikern gegeben, allerdings lässt sich bei einer Reaktion auf bestimmte Nahrungsmittel einfacher auf die allergische Reaktion gegenüber manchen Pollen schließen.

Pollenarten und ihre Flugsaison

Spüren Sie die ersten Heuschnupfen-Symptome? Wenn Sie wissen auf welche Pollen Sie allergisch reagieren und wann diese fliegen, können Sie versuchen den Allergenen aus dem Weg zu gehen. Der Pollenflugkalender gibt Informationen zu den Blütezeiten der häufigsten Allergieauslöser.

Welcher Arzt stellt die Pollenallergie fest?

Die Symptome einer Pollenallergie sind jedem Hausarzt bekannt. Treten die Beschwerden saisonal auf, wird dieser schnell eine Allergie auf Pollen diagnostizieren können, wenn eine Erkältung oder Grippe ausgeschlossen ist. Ein reiner Allgemeinmediziner wird jedoch nicht sagen können, welche Allergene die Reaktion auslösen und in welchem Grad eine Allergie gegenüber verschiedenen Auslösern vorliegt.

Der richtige Ansprechpartner hierfür ist der Allergologe, zu dem Sie sich als Spezialist durch Ihren Hausarzt überweisen lassen können. Dieser kann gezielt Allergietests für einzelne Pollen und Auslöser durchführen, der wichtigste dieser Art ist der Prick-Test. Bei diesem wird die Haut am Arm des Patienten stellenweise leicht eingeritzt und jeweils ein Allergen eingeführt. Durch die Hautreaktion nach einigen Minuten kann der Arzt abschätzen, ob und in welchem Grad eine allergische Reaktion auf bestimmte Pollen vorliegt.