Lachen bessert die Stimmung

Lachen – So verändert es unsere Stimmung

poWann haben Sie das letzte Mal herzhaft gelacht? Damit Ihnen die Beantwortung der Frage leichter fällt, haben wir einen kleinen Apothekerwitz für Sie:

Ein Mann kommt in die Apotheke und verlangt ein Bandwurmmittel. Fragt ihn der Apotheker: „Ist es für einen Erwachsenen?“ Der Mann antwortet: „Keine Ahnung, woher soll ich denn wissen, wie alt der Bandwurm ist??“

Hoffentlich haben wir Sie jetzt ein bisschen zum Schmunzeln gebracht. Denn die traurige Bilanz zeigt, dass Erwachsene rund 15 Mal am Tag lachen, während es Kinder über 400 Mal tun! Wer so etwas zählt? Nun, es gibt einen eigenen Forschungszweig, der sich mit der Lehre vom Lachen beschäftigt, die Wissenschaft bezeichnet diese als Gelotologie. Dass uns Lachen körperlich und psychisch gut tut, wissen Sie (hoffentlich) aus eigener Erfahrung. Wir haben heute jedoch ein paar Informationen über das Lachen für Sie, die Sie vielleicht noch nicht kennen.

Was passiert beim Lachen im Körper?

Wenn wir geboren werden, ist das Lächeln zunächst ein Reflex. Häufiges Lächeln führt jedoch zu einer schnelleren und besseren Entwicklung.

Physisch kann dabei festgestellt werden: Wir bewegen dabei rund 100 Muskeln, der Puls erhöht sich, der Blutdruck steigt kurzfristig, wir befinden uns in einem positiven Stresszustand. Dadurch steigert sich die Durchblutung der Haut. Danach stellt sich eine Entspannung ein: der Herzschlag wird langsamer, der Blutdruck reduziert sich längerfristig. Durch die Bewegung des Zwerchfells werden die inneren Organe wie Leber, Milz und Galle „geknetet“ sowie die Verdauung angeregt. Auf Dauer wirkt sich regelmäßiges Lachen auch positiv auf den Cholesterinspiegel aus.

Die Auswirkungen auf die Psyche sind jedoch noch viel interessanter: Durch das Lachen werden Spannungen und Verkrampfungen gelöst, Ängste gemildert, vor allem Kopf-, Zahn- und Muskelschmerzen gelindert, Heilungsprozesse angekurbelt, das Immunsystem gestärkt, um nur die wichtigsten Punkte zu nennen. Nicht zu vergessen ist die Ausschüttung von Serotonin beim Lachen, einem Botenstoff, der auch an der Entstehung von Glücksgefühlen beteiligt ist. Gemeinsames Lachen stärkt zudem das Gefühl von Verbundenheit, und erleichtert die Kommunikation.

Weil die positiven Auswirkungen des Lachens (genauso wie positives Denken) auch die Mediziner inzwischen überzeugt haben, sind Lachtherapie und provokative Therapie zu fixen Bestandteilen mancher Behandlungen geworden. Demenzkranke profitieren beispielsweise durchaus vom Besuch der Klinikclowns, ebenso wie Schwerstkranke. Forscher aus den USA arbeiten an den letzten wissenschaftlichen Beweisen, dass durch Lachen T-Lymphozyten aktiviert werden, welche bei der Abwehr von Krebszellen beteiligt sind. Auch für Gamma-Interferon soll dies gelten.

Wie können Sie und Ihre Liebsten das ganze Jahr über fit und gesund bleiben? Natürlich lassen sich Erkrankungen nie komplett vermeiden, aber je vorbereiteter man ist, desto besser. Deshalb haben wir für Sie in unserem Gesundheits-Ratgeber Tipps und Informationen aus den Bereichen Allergie, Familie und Wellness gesammelt.

Was tun, wenn man nichts zu lachen hat?

Lächeln Sie ab und zu bewusst, auch wenn Ihnen nicht danach zumute ist. Auch wenn es Ihnen zuerst etwas gezwungen wirken mag, es wird sich dennoch bald ein echtes Lächeln auf Ihre Lippen legen. Beginnen Sie am besten morgens vor dem Spiegel damit. Später können Sie auch auf der Straße, beim Betreten eines Geschäfts etc. damit fortfahren.

Das wird wiederum einen anderen Menschen dazu bringen, Ihnen zuzulächeln. Sie fühlen sich automatisch besser, und können so negative Gefühle besser beeinflussen. (Zu diesem Thema empfehlen wir ein Weiterlesen hier: Kann man negative Gefühle beeinflussen?).

Lesen Sie die Witze in Tageszeitungen, oder abonnieren Sie lustige Cartoons über das Internet. Das Angebot ist derart vielfältig, dass für jeden Geschmack etwas dabei ist. Lustige Witze finden sie zum Beispiel hier: www.lachmeister.de, oder www.aberwitzig.com. Falls Sie ein Freund von schwarzem Humor sind, schauen sie mal rüber zu www.nichtlustig.de.

Schneiden/drucken Sie sich Ihren Lieblingswitz aus, und pinnen Sie ihn an einen Ort, wo Sie ihn oft sehen können: An den Kühlschrank, an die WC-Tür, an die Pinnwand an Ihrem Arbeitsplatz… Lassen Sie sich nicht davon beirren, wenn andere diesen nicht witzig finden. So lange kein Mensch dabei zu Schaden kommt, kann jeder selbst festlegen, was ihn zum Lachen bringt.

Ein Buch oder ein Film sollte auch immer parat sein, welche Sie nach einem weniger lustigen Tag zum Schmunzeln bringen.