Effektive Hilfe bei Nagelpilz

Brüchige, verfärbte oder verformte Nägel sind kein schöner Anblick. Weder für andere noch für einen selbst. Und eine dauerhafte Lösung stellt das Verstecken von Händen oder Füßen auch nicht dar. Jedenfalls tritt dadurch keine Besserung ein. Im Gegenteil: Ist ein Nagel erst einmal befallen, breitet sich der Pilz unbehandelt aus. Je früher mit der Behandlung begonnen wird, desto unkomplizierter gestaltet sie sich. Als sehr wirksames Mittel hat sich dabei das Antimykotikum mit dem Wirkstoff „Amorolfin“ erwiesen.

Was ist Nagelpilz und wie wird er übertragen?

Nagelpilz ist eine bisweilen hartnäckige Infektion der Zehen- und Fußnägel. Es handelt sich um eine hochansteckende Kontakt- und Schmierkrankheit, die von Mensch zu Mensch übertragen werden kann. Ausgelöst wird die Infektion hauptsächlich durch Fadenpilze, seltener durch Hefe- oder Schimmelpilze. Bei mangelnder oder nur oberflächlicher Hygiene können die Pilze Tage und sogar Wochen auf Kleidung und Fußböden überleben.

Begünstigt wird Nagelpilz durch Feuchtigkeit und Wärme. Deshalb sind Örtlichkeiten wie Schwimmbäder, Saunen oder Umkleidekabinen, also überall dort, wo Menschen barfuß herumlaufen, mit einer gewissen Vorsicht aufzusuchen. Aber auch die gemeinsame Nutzung von Handtüchern und Kleidung können eine Nagelpilzinfektion begünstigen, wenn diese nicht gründlich abgekocht oder desinfiziert werden.

Woran erkennt man Nagelpilz?

Zu Beginn einer Infektion sind die betroffenen Nägel oft spröde und von weißgelben Verfärbungen sowie graubraunen Streifen gekennzeichnet. Im Laufe des Befalls und bei ausbleibender Behandlung verformen sich die Nägel, verdicken oder werden brüchig. Im schlimmsten Fall löst sich die Nagelplatte von der Haut.

Wer ist besonders anfällig für Nagelpilz?

Im Grunde kann Nagelpilz jeden treffen. Dennoch gibt es gewisse Risikogruppen. Hierzu zählen:

  • Ältere Menschen,
  • Diabetiker,
  • Personen mit schwachem Immunsystem oder Durchblutungsstörungen,
  • Patienten, die Medikamente zum Unterdrücken der Körperabwehr (z. B. Antibiotika) einnehmen.

Aber auch Sportler, die viel Schweiß in ihren Sportschuhen absondern, bieten auf ihrer aufgeweichten Haut ideale Bedingungen für eine Pilzinfektion. Entweder kann es zu einer direkten Ansteckung kommen oder sie tritt infolge eines Fußpilzes auf und weitet sich auf Nägel aus.

Wie wird Nagelpilz behandelt?

Zwar stellt Nagelpilz keine bedrohliche Infektion dar, allerdings kann sie sehr schmerzhaft sein und die Funktion des betroffenen Fußes oder Fingers einschränken. Je nach Schwere des Pilzbefalls kann die Behandlung von Fingernägeln ein halbes Jahr in Anspruch nehmen, die von Fußnägeln zwischen neun und zwölf Monate. Vorausgesetzt, die Behandlung wird ununterbrochen durchgeführt. Sollte die Behandlung nicht konsequent erfolgen, besteht die Gefahr, dass sich der Pilz weiter ausbreitet, den Nagel komplett zerstört oder auf benachbarte Nägel übergreift.

Ziel der Behandlung ist es, den Pilz abzutöten oder zumindest dessen Wachstum zu hemmen, bis der betroffene Nagel gesund nachgewachsen ist. Bewährt hat sich in diesem Zusammenhang das Antimykotikum mit dem Wirkstoff „Amorolfin“. Amorolfin wird in der Regel einmal wöchentlich in drei Schritten als Nagellack auf die betroffene Stelle aufgetragen. Im ersten Schritt wird die betroffene Stelle mit einer Einwegfeile bearbeitet. Anschließend wird der Nagel gereinigt und im dritten Schritt der Nagellack gleichmäßig verteilt.

Sollte sich das Krankheitsbild verschlimmern oder innerhalb von drei Monaten keine Besserung eintreten, sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Wie kann man Nagelpilz vorbeugen?

Ein völliger Schutz vor einer Nagelpilzinfektion existiert nicht. Allerdings können ein paar wenige Maßnahmen das Risiko einer Ansteckung erheblich reduzieren. Das gründliche Waschen und Abtrocknen von Händen und Füßen macht dabei den Anfang. Ebenso sollten Hände und Füße regelmäßig eingecremt werden, um rissige Haut zu vermeiden.

Öffentliche Einrichtungen wie Schwimmbäder, Saunen oder Umkleidekabinen sollten immer mit Badelatschen oder Schuhen und nicht barfuß betreten werden. Nicht weniger wichtig ist die Reinigung von Kleidung und Fußböden.

Werden diese Hinweise befolgt, steigen die Chancen, dass man erst gar nicht in Verlegenheit kommt, seine Hände oder Füße verstecken zu müssen.

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Amorolfin Scholl gegen Nagelpilz Behandlungsset, 50 mg/ml wirkstoffhaltiger Nagellack

Wirkstoff: Amorolfin (als Amorolfinhydrochlorid)

Anwendungsgebiete: Behandlung von leichten Fällen von distaler und lateraler subungualer Onychomykose, verursacht durch Dermatophyten, Hefepilze und Schimmelpilze; die Behandlung ist auf 2 Nägel begrenzt.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Stand: Aug. 2018