Encephabol 100 mg überzogene Tabletten

Artikelnummer: 04862342
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Beschreibung für Encephabol 100 mg überzogene Tabletten

Anwendungsgebiete:

Symptomatische Behandlung von chronischen hirnorganisch  bedingten  Leistungsstörungen  bei  dementiellen  Erkrankungen mit den folgenden Leitsymptomen:

Gedächtnisstörungen, Konzentrationsstörungen, Denkstörungen, vorzeitige Ermüdbarkeit, Antriebs- und Motivationsmangel, Affektstörungen.


Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie bitte die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Weitere Informationen

    Anwendungsgebiete
    - Demenz, vor allem mit Gedächtnisstörungen und Konzentrationsschwäche
    Zusammensetzung
    Wirkstoffe
    Pyritinol 80,21 mg
    Pyritinol dihydrochlorid-1-Wasser 100 mg
    Hilfsstoffe
    • Arabisches Gummi
    • Carboxymethylstärke, Natrium Typ B
    • Carmellose natrium
    • Cellulosepulver
    • Chinolingelb
    • Gelatine
    • Lactose-1-Wasser
    • Magnesium stearat
    • Montanglycolwachs
    • Saccharose
    • Siliciumdioxid, hochdisperses
    • Talkum
    • Titandioxid
    • Ton, weißer
    • Weizen-Mehl
    Bezugsangabe
    1 Tablette
    Darreichungsform
    Überzogene Tabletten
    Dosierungsangaben
    In Absprache mit Ihrem Arzt, abhängig von dem Stadium der Behandlung, wird das Arzneimittel in der Regel folgendermaßen dosiert:
    Erwachsene: 2 Tabletten morgens, mittags und nachmittags, zu der Mahlzeit (3-mal täglich)
    Anwendungshinweise
    Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

    Art der Anwendung?
    Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.

    Dauer der Anwendung?
    Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt. Prinzipiell ist die Dauer der Anwendung zeitlich nicht begrenzt, das Arzneimittel kann daher längerfristig angewendet werden.

    Überdosierung?
    Es sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.

    Einnahme vergessen?
    Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.

    Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

    Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
    Wirkungsweise
    Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

    Der Wirkstoff verbessert die Sauerstoff- und Energiezufuhr im Gehirn und beeinflusst günstig die Fließeigenschaften des Blutes. Dadurch kann der Stoffwechsel im Gehirn und somit auch die Hirnfunktion verbessert werden.
    Gegenanzeigen
    Was spricht gegen eine Anwendung?

    Immer:
    - Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe

    Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
    - Veränderungen des Blutbildes
    - Eingeschränkte Nierenfunktion
    - Eingeschränkte Leberfunktion
    - Autoimmunerkrankungen (Erkrankungen, bei denen sich das körpereigene Immunsystem gegen den eigenen Körper richtet), wie:
       - Lupus erythematodes
       - Muskelschwäche
       - Pemphiguskrankheiten (Blasensucht)
    - Chronische Polyarthritis

    Welche Altersgruppe ist zu beachten?
    - Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel sollte in dieser Altersgruppe in der Regel nicht angewendet werden.

    Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
    - Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
    - Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.

    Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
    Nebenwirkungen
    Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

    - Magen-Darm-Beschwerden, wie:
       - Übelkeit
       - Erbrechen
       - Durchfälle
    - Appetitlosigkeit
    - Geschmacksstörungen
    - Kopfschmerzen
    - Schwindel
    - Schlafstörungen
    - Müdigkeit
    - Erregung
    - Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut und Schleimhaut, wie:
       - Hautausschlag
       - Juckreiz
    - Leberfunktionsstörungen
    - Fieber

    Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

    Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
    Wichtige Hinweise
    Was sollten Sie beachten?
    - Vorsicht bei Allergie gegen Bindemittel (z.B. Carboxymethylcellulose mit der E-Nummer E 466)!
    - Vorsicht bei Allergie gegen Farbstoffe (z.B. Chinolingelb mit der E-Nummer E 104)!
    - Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
    - Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Saccharose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
    - Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
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    Aufbewahrung
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    Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.
     

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