Boxagrippal 200 mg/30 mg Filmtabletten

Artikelnummer: 03954763
Anbieter: Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG Vertriebslinie Thomae
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Beschreibung für Boxagrippal 200 mg/30 mg Filmtabletten

BoxaGrippal 200 mg / 30 mg Filmtabletten

Symptomatische Behandlung der Schleimhautschwellung von Nase und Nebenhöhlen (Rhinosinusitis) verbunden mit Kopfschmerzen, Fieber und erkältungsbedingten Schmerzen.

BoxaGrippal wird angewendet bei Erwachsenen und Jugendlichen im Alter von 15-17 Jahren.

BoxaGrippal darf bei Kindern und Jugendlichen unter 15 Jahren nicht angewendet werden!


Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie bitte die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Weitere Informationen

    Anwendungsgebiete

    • Das Arzneimittel enthält zwei Wirkstoffe: Ibuprofen und Pseudoephedrinhydrochlorid.

    • Ibuprofen gehört zur Gruppe der sogenannten nichtsteroidalen antientzündlichen Arzneimittel (NSAIDs). NSAIDs wirken schmerzlindernd und fiebersenkend.

    • Pseudoephedrinhydrochlorid gehört zur Arzneimittelgruppe der sogenannten Vasokonstriktoren, deren gefäßverengende Wirkung ein Abschwellen der Nasenschleimhaut bewirkt.

    • Das Arzneimittel wird angewendet zur symptomatischen Behandlung der Schleimhautschwellung von Nase und Nebenhöhlen verbunden mit Kopfschmerzen, Fieber und erkältungsbedingten Schmerzen bei Erwachsenen und Jugendlichen im Alter von 15 - 17 Jahren.

    • Sie sollten dieses Kombinationsarzneimittel nur dann anwenden, wenn Sie sowohl eine verstopfte Nase als auch Schmerzen oder Fieber haben. Wenn bei Ihnen nur eine dieser Beschwerden vorliegt, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt oder Apotheker über eine Behandlung nur mit Einzelsubstanzen.

    • Wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn Sie sich nach 5 Tagen nicht besser oder gar schlechter fühlen.


    Gegenanzeige
    • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,

      • wenn Sie allergisch gegen Ibuprofen, Pseudoephedrinhydrochlorid oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind;

      • wenn Sie jünger als 15 Jahre sind;

      • wenn Sie schwanger sind oder stillen;

      • wenn bei Ihnen früher eine allergische Reaktion oder Asthma, Hautausschlag, eine juckende, laufende Nase oder eine Gesichtsschwellung aufgetreten sind, nachdem Sie dieses Arzneimittel, Ibuprofen, Acetylsalicylsäure oder ähnliche Arzneimittel eingenommen haben;

      • wenn bei Ihnen in der Vorgeschichte Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwüre aufgetreten sind oder es im Zusammenhang mit einer vorherigen Behandlung mit NSAIDs (Ibuprofen, Acetylsalicylsäure oder ähnliche Arzneimittel) zu Magen-Darm-Blutungen gekommen ist;

      • wenn Sie an einer schweren Leber- oder Nierenerkrankung leiden;

      • wenn Sie Herzprobleme haben (wie z. B. Erkrankungen der Herzkranzgefäße);

      • falls Sie einen Herzinfarkt erlitten haben;

      • wenn bei Ihnen ein unzureichend kontrollierter Bluthochdruck vorliegt;

      • wenn Sie einen Schlaganfall erlitten oder Ihnen mitgeteilt wurde, dass Sie ein erhöhtes Risiko für einen Schlaganfall haben;

      • wenn Sie in der Vergangenheit Krampfanfälle hatten;

      • wenn Sie ungeklärte Störungen der Blutbildung haben;

      • falls Sie an einem erhöhten Augeninnendruck leiden (Engwinkel-Glaukom);

      • wenn Sie Beschwerden beim Wasserlassen infolge von Prostataproblemen haben;

      • wenn Sie am systemischen Lupus erythematodes (SLE) leiden; einer Autoimmunkrankheit, die Gelenkschmerzen, Hautveränderungen und andere Symptome verursacht;

      • wenn Sie folgende Arzneimittel anwenden:

        • andere gefäßverengende Arzneimittel (Vasokonstriktoren), die zur Behandlung einer Nasenschleimhautschwellung eingenommen oder direkt in der Nase angewendet werden (z. B. Arzneimittel mit den Wirkstoffen Phenylpropanolamin, Phenylephrin, Ephedrin, Xylometazolin oder Oxymetazolin), oder Methylphenidat;

        • Arzneimittel gegen Depressionen, wie nichtselektive Monoamin-Oxidase-Hemmer (MAO-Inhibitoren, z. B. Tranylcypromin) - auch wenn Sie diese in den letzten 14 Tagen angewendet haben.





    Nebenwirkungen

    • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

    • Brechen Sie die Einnahme des Arzneimittels sofort ab und holen Sie ärztlichen Rat ein, wenn Sie Folgendes bemerken:

      • Anzeichen von Magen-Darm-Blutungen wie z. B. leuchtend roter Stuhl, schwarzer Stuhl (Teerstuhl), Bluterbrechen oder Erbrochenes, das aussieht wie Kaffeesatz

      • Anzeichen einer schweren allergischen Reaktion wie z. B. schwere Hautausschläge, Schälen, Abschuppen oder Bläschenbildung der Haut, Schwellungen im Gesicht, ungeklärtes pfeifendes Atemgeräusch, Kurzatmigkeit, Neigung zu blauen Flecken



    • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

    • Häufig (betrifft 1 bis 10 Behandelte von 100):

      • Verdauungsstörungen

      • Bauchschmerzen

      • Übelkeit

      • Erbrechen

      • Blähungen

      • Durchfall

      • Verstopfung



    • Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 Behandelte von 1000):

      • Kopfschmerzen

      • Schwindel

      • Schlafstörungen

      • Unruhe

      • Reizbarkeit

      • Müdigkeit

      • Sehstörungen

      • Geschwüre im Magen-Darm-Bereich, manchmal mit Blutungen und Durchbruch

      • Verschlimmerung von chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (z.B. Colitis und Morbus Crohn)

      • Hautausschläge



    • Selten (betrifft 1 bis 10 Behandelte von 10 000):

      • Tinnitus (Ohrengeräusch)

      • Nierengewebsschädigungen



    • Sehr selten (betrifft weniger als 1 Behandelten von 10 000):

      • Gestörte Produktion von Blutkörperchen; dies kann sich in einer erhöhten Neigung zu Blutergüssen oder Anfälligkeit für Infektionen äußern

      • schwere allergische Reaktionen

      • psychotische Reaktionen

      • Depression

      • Bluthochdruck

      • Herzklopfen

      • Herzinfarkt

      • Leberschädigungen

      • schwere Hautreaktionen

      • Nierenfunktionsstörung

      • Schwierigkeiten beim Wasserlassen




    Dosierung
    • Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

    Schwangerschaftshinweis

    • Wenn Sie schwanger sind oder stillen oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

    • Das Arzneimittel darf während der Schwangerschaft und Stillzeit nicht angewendet werden.


    Anwendungshinweise
    • Nehmen Sie die Filmtabletten unzerkaut mit einem Glas Wasser ein, vorzugsweise zu den Mahlzeiten.

    Wechselwirkungen

    • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln

      • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

      • Bestimmte Blutgerinnungshemmer, bestimmte Arzneimittel gegen Bluthochdruck und einige andere Arzneimittel können die Wirkung von Ibuprofen beeinflussen oder durch dessen Einnahme in ihrer Wirkung beeinflusst werden. Fragen Sie daher stets Ihren Arzt oder Apotheker um Rat, bevor Sie Ibuprofen oder Pseudoephedrinhydrochlorid in Kombination mit anderen Arzneimitteln einnehmen.

      • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker insbesondere dann, wenn Sie folgende Arzneimittel anwenden:

        • Thrombozytenaggregationshemmer und orale Antikoagulanzien (wirken blutverdünnend / blutgerinnungshemmend, z. B. Acetylsalicylsäure/ASS, Phenprocoumon, Clopidogrel);

        • andere NSAIDs einschließlich hochdosierter Acetylsalicylsäure;

        • Herzglykoside (z.B. Digoxin);

        • Kortikosteroide (z.B. Cortison);

        • Heparin-Injektionen;

        • bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen (z. B. Lithium, selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer, Monoamin-Oxidase-A-Hemmer);

        • Methotrexat in hoher Dosierung (mehr als 20 mg pro Woche);

        • Antibiotika vom Chinolon-Typ (werden zur Behandlung einer Vielzahl von baktieriellen Infektionen angewendet);

        • Ciclosporin, Tacrolimus und Trimethoprim;

        • Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck (Hypertonie) (ACE-Hemmer wie z. B. Captopril, Beta-Rezeptorenblocker, Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten);

        • Arzneimittel gegen Migräne (einschließlich Mutterkornalkaloide);

        • Zidovudin (ein Arzneimittel zur Behandlung von HIV/AIDS);

        • Zubereitungen, die Ginkgo biloba enthalten.



      • Das Arzneimittel darf nicht in Kombination mit folgenden Arzneimitteln angewendet werden:

        • andere gefäßverengende Arzneimittel, die zur Behandlung einer Nasenschleimhautschwellung eingenommen oder direkt in der Nase angewendet werden (z. B. Arzneimittel mit den Wirkstoffen Phenylpropanolamin, Phenylephrin und Ephedrin), oder Methylphenidat;

        • nichtselektive Monoamin-Oxidase-Hemmer (MAO-Inhibitoren wie z. B. Tranylcypromin), die zur Behandlung bestimmter depressiver Zustände verschrieben werden.



      • Nach der Einnahme von Pseudoephedrinhydrochlorid kann es während einer Operation zu einer akuten Blutdrucksteigerung kommen. Setzen Sie deshalb die Behandlung mit dem Arzneimittel einige Tage vor einem geplanten chirurgischen Eingriff ab und informieren Sie Ihren Narkosearzt (Anästhesisten) bzw. Zahnarzt darüber.



    • Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol
      • Nehmen Sie die Tabletten nicht mit alkoholischen Getränken ein.



     

    Weblinks

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