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Schwangerschaft - 2. und 3. Trimenon

Schwangerschaft - 2. und 3. Trimenon

Bevor es zum Wunder der Geburt kommt, erwartet jede Schwangere neun faszinierende und außergewöhnliche Monate. Allen Frauen ist bewusst, dass sich aus einer befruchteten Eizelle über den Embryo und Fötus der gebärfähige Säugling entwickelt, einen Überblick über die einzelnen Entwicklungsschritte über die Wochen und Monate hinweg haben die wenigsten.

2. Trimenon

2. Trimenon - Eine Phase der Vorfreude

Das zweite Trimenon wird von den meisten Schwangeren als ruhige und angenehme Phase empfunden. Die ersten Monate mit Übelkeit, Hormonschwankungen und der Umstellung des gesamten Stoffwechsels sind vorbei und werden durch eine gelassene Phase der Zufriedenheit und Vorfreude auf das Kind ersetzt. Medizinisch sinkt ab dem zweiten Trimenon das Risiko einer Fehlgeburt rapide, was das Wohlgefühl der schwangeren Frau zusätzlich verstärkt. Natürlich kommt die Entwicklung des Kindes in dieser Phase nicht zum Erliegen und auch der weibliche Körper verändert sich, wenn auch nicht so radikal wie im ersten Trimenon.

Was passiert bei der Mutter?

Die Produktion der Schwangerschaftshormone wird ab dem zweiten Trimenon ausschließlich von der Plazenta und nicht mehr über die Eierstöcke durchgeführt. Diese ist außerdem für die komplette Nährstoffversorgung des Säuglings verantwortlich, wobei sie die Nährstoffe über das Blut der Mutter aufnimmt. Die Gewichtszunahme schreitet durch das Wachstum des Fötus und die Einlagerung von Wasser weiter voran, im Durchschnitt um ein Kilogramm pro Monat. Dabei wiegt der Fötus selbst zum Ende des zweiten Trimenons gut ein halbes Kilo.

Durch die Dehnung des Gewebes zeichnen sich ab dem 4. Monat Schwangerschaftsstreifen in einer rötlichen oder bräunlichen Färbung ab. Gegen Ende des zweiten Trimenons lassen sich die körperlichen Veränderungen auch durch die Ausformung des Bauches und das Anwachsen der Brüste erkennen. Die Einlagerung von Wasser zeigt sich häufig durch ein Anschwellen der Arme und Hände sowie Beine und Füße.

In psychischer Hinsicht empfinden die meisten Frauen diese Zeit als die schönste ihrer Schwangerschaft. Nicht zuletzt durch das Entfallen der vorherigen Beschwerden entsteht eine neue Lebensfreude und große Energie, die gerne zur Planung für die Zeit nach der Geburt genutzt wird. In manchen Fällen wird der 4. bis 6. Monat weiterhin als anstrengend empfunden, vor allem wenn durch die Ernährung nicht genügend Nährstoffe zugeführt werden. Hier hilft die Absprache mit dem behandelnden Arzt, ob die Gabe von Nahrungsergänzungsmitteln sinnvoll ist oder welche Maßnahmen sonst zu treffen sind.

Übersicht Schwangerschaftsverlauf

Verlauf einer Schwangerschaft

Hier können Sie sich die Übersichtsgrafik mit allen Informationen zur Entwicklung des Embryos und den wichtigen Terminen herunterladen.

Alles für Mutter und Kind

 

Wie weit ist das Kind entwickelt und was kann es?

Entwicklung des Fötus

Der Fötus wächst ab dem 4. Monat schnell und erkennbar weiter. Sämtliche Organe bilden sich weiter aus und übernehmen ihre Grundfunktionen in einem immer größeren Umfang. Kopf, Arme und Beine fangen an sich zu bewegen, oftmals spontan und schnell. Über die Phase hinweg schließen sich die Augenlider des Fötus, die sich erst im dritten Trimenon wieder öffnen.

Für die Nährstoffversorgung bildet sich ein eigenständiger und komplexer Stoffwechsel aus. Über die Kontraktion des Zwerchfells und die Lunge nimmt der Heranwachsende Nahrung aus dem Fruchtwasser auf, was als Prozess zwischen Einatmen und Trinken beschrieben werden kann. Das aufgenommene Fruchtwasser wird als Urin wieder ausgeschüttet. Das Fruchtwasser selbst erneuert sich zweimal täglich, wodurch es zu einem Ausscheiden von Urin und Abfallstoffen und zur Aufnahme von Nährstoffen und lebenswichtigen Antikörpern kommt.

Im 4. Monat bildet sich das schützende Lanugohaar um den Körper des Fötus herum, im sechsten Monat entsteht zusätzlich eine erste, schützende Fettschicht. Die Bewegungen des Kindes werden ab dieser Phase spürbar, gegen Ende des Trimenons ist eine Reaktion auf äußere Reize feststellbar. Zu verdanken ist dies dem raschen Wachstum des Gehirns in dieser Entwicklungsphase, so dass optische und akustische Reize von außen verarbeitet werden können. Selbst auf Lichtreize, beispielsweise im Rahmen gynäkologischer Untersuchungen, reagiert der gesund heranwachsende Fötus.

Wichtige Termine

Folgeuntersuchung beim Frauenarzt

Nach der Erstuntersuchung zu Beginn des ersten Trimenons sind Folgeuntersuchungen durch den Frauenarzt im Abstand von vier Wochen obligatorisch. Über das zweite Trimenon hinweg ergeben sich hierdurch drei bis vier Termine, bei denen ein umfassender Blick auf die Entwicklungsfortschritte des Säuglings geworfen wird. Sämtliche Veränderungen von der Größe des Kindes bis zum Blutbild der Mutter werden ermittelt und über den Mutterpass festgehalten. Hierneben sind weitere Messdaten bei den Folgeuntersuchungen wichtig, beispielsweise:

  • Eiweiß- und Zuckergehalt des Urins
  • Hämoglobingehalt und Erythozyten
  • Lage und Herztonermittlung des Kindes

Zwischen Mitte des 5. und Mitte des 6. Schwangerschaftsmonats ist die zweite Ultraschall-Untersuchung üblich. Bei dieser kann die Schwangere im Unterschied zu den anderen Trimenons eine „erweiterte Ultraschall-Untersuchung“ wählen. Bei dieser wird nicht nur auf den grundlegenden Zustand des Heranwachsenden und seine Entwicklung geschaut, vielmehr wird ein detaillierter Blick auf verschiedene Körperbereiche geworfen. Zu diesen zählen beispielsweise:

  • Herz und Brustkorb des Fötus
  • Ausbildung des Gehirns/der Gehirnkammern
  • Übergang des Halses auf Wirbelsäule und Rücken
  • einzelne innere Organe wie Magen, Niere und Blase

Die erweiterte Untersuchung wird seit wenigen Jahren von den Krankenkassen übernommen und gibt der Mutter eine zusätzliche Sicherheit über die gesunde Entwicklung ihres Kindes. Zu überlegen ist, ob diese erweiterte Untersuchung beansprucht werden soll, wenn sich die Mutter bei der ersten Ultraschall-Untersuchung gegen die „informierte Entscheidung“ entschloss. Sollte es zu ernsthaften Auffälligkeiten kommen, liegt es jedoch in der Verpflichtung des Arztes, alles medizinisch Mögliche für einen gesunden Verlauf der Schwangerschaft und eine optimale Vorbereitung der Geburt zu leisten. Werden zur weiteren Klärung medizinische Folgeuntersuchungen notwendig, sind diese im Regelfall auch durch die zuständige Krankenkasse abgedeckt.

Alles für Mutter und Kind

 
3. Trimenon

Das 3. Trimenon - Die Phase vor der Geburt

Das dritte Trimenon bezeichnet die letzte Phase vor der Geburt des Kindes. Sie kann bis zu wenigen Tagen vor der Niederkunft ruhig und stressfrei ablaufen, in der Praxis wird sie von Schwangeren jedoch etwas stressiger als das zweite Trimenon empfunden. Gerade das steigende Körpergewicht macht vielen Betroffenen zu schaffen, außerdem sind mit dem bevorstehenden Geburtstermin gerade bei einer ersten Schwangerschaft Sorgen und Ängste verbunden. Auch das Risiko einer Frühgeburt ist gegeben, die dank einer intensiven medizinischen Behandlung kein immenses Gesundheitsrisiko für den Säugling bedeuten muss.

Was passiert bei der Mutter?

Durch das Heranwachsen des Fötus steigt auch die Nährstoffversorgung und die Menge an Fruchtwasser, die ausgetauscht werden muss. Die Wassereinlagerungen werden gegenüber dem zweiten Trimenon noch größer, viele Frauen empfinden sich in dieser Phase als unangenehm aufgedunsen. Außerdem schreitet durch das Wachstum des Kindes und der Gebärmutter die Verschiebung der inneren Organe voran, was als unangenehm bis schmerzhaft empfunden wird. Gegen Ende des Trimenons bis zum Moment der Geburt sind viele Frauen mit Rückenschmerzen vertraut, da das Kind den Körper nach vorne zieht. Entlastung durch Umstandskleidung und Schwangerschaftsgymnastik zur Stärkung des Rückens sind empfehlenswert.

Ab dem 8. Monat leitet der weibliche Körper sogenannte Übungswehen ein und bereitet sich mit ersten Kontraktionen auf den Moment der Geburt vor. Das Zusammenziehen und Öffnen der Gebärmutter soll diese trainieren und dehnbarer machen, damit es während des Geburtsprozesses zu keinerlei Schwierigkeiten kommt. Durch das ungewohnte Zusammenspiel der Muskeln im Unterleib sind viele Frauen von Blasenschwäche oder Problemen mit dem Schließmuskel betroffen, denen sich ebenfalls durch Gymnastik gegensteuern lässt.

Zur Vorbereitung auf die Geburt senkt sich die Gebärmutter langsam ab, während es im zweiten Trimenon oft zu einer Anhebung mit leichtem Druck auf die inneren Organe der Mutter gekommen ist. Diese Entwicklung wird häufig als Erleichterung empfunden, da die Schwangere wieder freier und besser atmen kann. Ab diesem Zeitpunkt lohnt sich das Trainieren von Atemübungen, um besser durch die Wehen zu kommen.

Mit Beginn des 10. Monats steht die Geburt unmittelbar bevor, die Übungs- bzw. Vorwehen werden häufiger. Erst in dieser letzten Entwicklungsphase steigt das Gewicht des Säuglings deutlich an, insgesamt nimmt eine Schwangere so im Vergleich zum ersten Trimenon bis zu 15 Kilogramm zu. Steigert sich die Häufigkeit und Intensität der Vorwehen, ist der Übergang zu den Eröffnungswehen nicht mehr fern. Wenige Tage vor der Geburt kündigen sich diese gelegentlich durch einen Ausfluss aus dem Muttermund an. Bemerkt die Schwangere einen schwallartiken Ausfluss aus dem Muttermund, deutet dies auf ein PLatzen der Fruchtblase hin. Sofern möglich, sollte dann eine liegende Position eingenommen werden ind die Entbindungseinrichtung oder Hebamme kontaktiert werden.

Wie weit ist das Kind entwickelt und was kann es?

Entwicklung des Fötus

Über die ersten Wochen des dritten Trimenons nimmt das Kind die letzten großen Entwicklungsschritte. Alle bereits gut ausgeprägten, inneren Organe sowie die Gliedmaßen und das Gehirn sind im Verlauf weniger weiterer Wochen fast komplett ausgebildet. Auch die Augenlider öffnen sich mit Beginn des dritten Trimenons wieder, nachdem diese fast drei Monate geschlossen blieben.

Mit Eintritt ins dritte Trimenon ab der 25. Schwangerschaftswoche steigen die Aussichten deutlich, dass das Kind eine Frühgeburt überlebt. Während bei Eintritt dieser Phase die Sterblichkeitsrate noch über 50 Prozent liegt, überleben am Ende des 7.  Schwangerschaftsmonats bereits vier von fünf Säuglinge. In dieser Phase überschreitet das Kind die Gewichtsschwelle von einem Kilogramm und ist zwischen 30 und 35 cm groß.

Gegen Ende des 8. Monats ist der kindliche Körper fast vollständig entwickelt. Eine Ausnahme stellt die Lunge dar, die aufgrund der Atmosphäre in der Plazenta noch nicht vollste Funktionsfähigkeit benötigt. Das Kind wächst in dieser Phase auf gut 40 cm heran und steigert sein Gewicht um ein weiteres Kilo. Die vollständige Ausbildung der Lunge erfolgt im Laufe des 9. Monats und somit erst wenige Wochen vor der Geburt. In dieser Phase dreht sich bei über 90 % der Kinder der Kopf allmählich in die Beckenrichtung der Mutter, die Drehung ist bis zum Eintritt in den 10. Schwangerschaftsmonat möglich. Nun vergehen nur noch wenige Tage bis zur Geburt – im Durchschnitt ist der Säugling um die 50 cm groß und wiegt zwischen drei und vier Kilogramm.

Wichtige Termine

Bis zum 8. Monat der Schwangerschaft wird der oben beschrieben Turnus von vier Wochen von regelmäßigen Untersuchungen der Schwangeren aufrechterhalten. Da sich der Geburtstermin hiernach nähert, werden die Intervalle der Untersuchung nach der 35. Schwangerschaftswoche auf zwei Wochen verkürzt. Gegen Ende wird neben der Ermittlung der bekannten Werte ein genauer Blick auf die Lage des Kindes im Mutterleib geworfen. Sollte sich hier bereits eine Beckenlage eingestellt haben, sind die besten Voraussetzungen für eine natürliche Geburt gegeben. Ansonsten gilt es, bei den fortschreitenden Terminen über Alternativen wie den Kaiserschnitt zu sprechen, falls dieser nicht ohnehin von der Mutter bevorzugt wird.

Im dritten Trimenon ist die dritte und letzte Basis-Ultraschalluntersuchung vorgesehen. Anders als im zweiten Trimenon ist kein ergänzendes und detaillierteres Ultraschall notwendig, da sich die körperliche Entwicklung des herangewachsenen Fötus bereits über die reguläre Ultraschall-Untersuchung nachvollziehen lässt.

Zu Beginn des dritten Trimenons werden außerdem zwei Sonderuntersuchungen durchgeführt. Zum einen wird ein Antikörper-Test durchgeführt, wie es bereits bei der einleitenden Untersuchung für die Erstellung des Mutterpasses der Fall war. Hierbei wird auf rhesuspositive Zellen getestet, im Falle fehlender Antikörper kommt es zu einer medikamentösen Einnahme. Diese soll verhindern, dass das Kind gegen Ende der Schwangerschaft vom mütterlichen Immunsystem als Fremdkörper angesehen wird, den es zu bekämpfen gilt. Zum anderen ist ein Test auf Schwangerschaftsdiabetes üblich, um einen permanent erhöhten Blutzuckerwert auszuschließen. Letzterer Test ist medizinisch nicht vorgeschrieben, wird von den meisten Frauen jedoch auf freiwilliger Basis durchgeführt.

Zusätzliche Termine jenseits medizinischer Untersuchungen

In allen drei Trimenons wurde von uns vorrangig auf medizinische Untersuchungstermine eingegangen, die üblich oder unverzichtbar sind. Auf freiwilliger Basis kann sich die Schwangere entscheiden, weitere Termine bei Beratungsstellen oder ähnlichen Betreuungsangeboten in Anspruch zu nehmen.

Schwangerschaftsgymnastik

Gerade die erste Schwangerschaft ist mit vielen Unsicherheiten verbunden, die sich im Austausch mit anderen Schwangeren oder durch eine professionelle Beratung aus der Welt schaffen lassen.

Gegen Ende der Schwangerschaft gibt es vielerorts ein Angebot für Wöchnerinnen, eine erfahrene und fachkundige Begleitung durch die Wochen vor und nach der Geburt findet statt. Ergänzend rückt im dritten Trimenon die Teilnahme an Gymnastikangeboten und vergleichbaren Kursen in den Vordergrund. Hierbei geht es primär um die körperliche Entlastung der Schwangeren, beispielsweise um Rücken und Beckenboden auf die Entwicklungen der letzten Monate der Schwangerschaft vorzubereiten.

Unabhängig hiervon hilft vielen Schwangeren das einfache Gespräch mit Gleichgesinnten, in jeder größeren Stadt und Gemeinde gibt es betreuende Angebote für Schwangere aller Altersstufen. Praktische Tipps von Müttern sind ebenso Teil dieser Vorbereitung wie der einfache Erfahrungsaustausch. Für viele Kurse übernimmt die Krankenkasse sogar die Kosten, was werdenden Müttern die Entscheidung für solche Angebote zusätzlich erleichtert.