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Allgemeines zum Thema Schwangerschaft

Eine Schwangerschaft ist eine einzigartige Erfahrung im Leben jeder Frau. Während die Freude auf die Geburt des Kindes von Woche zu Woche wächst, wird der gewohnte Alltag über neun Monate hinweg auf den Kopf gestellt. Gerade bei der ersten Schwangerschaft stellen sich Frauen unzählige Fragen, die von der richtigen Ernährung bis zu Regelungen wie dem Mutterschutz reichen. Wir möchten Sie mit einer kleinen Serie umfassend zum Thema Schwangerschaft informieren. In diesem ersten Teil erhalten Sie grundlegende Informationen aus vielen Themenbereichen.

Geburtstermin berechnen

Eine der wichtigsten Fragen aller Frauen ist, wie lange die Schwangerschaft dauert und wann mit der Geburt des Kindes zu rechnen ist. Auch wenn jede Schwangerschaft etwas anders abläuft und Frühgeburten ebenso wie Nachzügler möglich sind, ist eine grobe Berechnung des Geburtstermins möglich. Für die Berechnung benötigen Schwangere nichts weiter als den Termin der letzten Regelblutung vor der Befruchtung der Eizelle sowie die durchschnittliche Dauer eines Regelzyklus. Bei einem regulären Zyklus von 28 Tagen käme es theoretisch zwischen dem zwölften und 15. Tag zum Eisprung, ebenso wie zu einer erfolgreichen Befruchtung der Eizelle. Von diesem Zeitpunkt aus sind 38 Wochen zu rechnen, die als durchschnittliche Dauer einer Schwangerschaft gelten. Sehr grob kann deshalb von knapp zehn Monaten seit der letzten Regelblutung ausgegangen werden. Alternativ wird Ihnen der behandelnde Frauenarzt im Laufe der ersten Wochen und Monate einen genaueren Zeitrahmen für den Geburtstermin geben. Dieser orientiert seine Vorhersage an den Entwicklungsstand des Embryos oder Fötus, da viele körperliche Entwicklungen innerhalb bestimmter Wochen der Schwangerschaft stattfinden. Für die erste Eigenberechnung reicht die obige Formel jedoch aus.

Mutterschutz

Die Wochen vor und nach der Geburt halten für Schwangere körperlich und psychisch große Herausforderungen bereit. Aus verständlichen Gründen können sie nicht bis zum letzten Tag am gewohnten Arbeitsleben teilnehmen oder sich wenige Tage nach der Geburt um Arbeit, Haushalt oder Freizeitaktivitäten kümmern. Der Gesetzgeber geht hierauf mit verschiedenen Regelungen und Vorschriften ein, die unter den Begriff Mutterschutz fallen. Mit der Richtlinie 92/85/EWG, der sogenannten Mutterschutzrichtlinie, hat die Europäische Union einheitliche Vorschriften für alle EU-Länder ausgearbeitet. In einzelnen Nationen wie Deutschland gehen diese Vorschriften zum Mutterschutz traditionell noch weiter. Der wichtigste Schutz gilt hierbei für Arbeitnehmerinnen, die in der Phase vor und nach der Geburt nicht gekündigt werden können. Ausgehend von dem vom Arzt berechneten Geburtstermin beginnt der Kündigungsschutz der Frau 280 Tage vorher. Nach der Geburt unterliegt sie nach dem Mutterschutzgesetz weitere vier Monate diesem Kündigungsschutz. Wenige Ausnahmen sind möglich, beispielsweise bei einer Insolvenz des Unternehmens. Der Schutz verlängert sich, sofern die Mutter nach der Geburt Elternzeit nimmt. Durch das Gesetz sind außerdem die Entgelte durch den Arbeitgeber geregelt. Sechs Wochen vor der Geburt bis acht Wochen nach der Geburt steht der Schwangeren ein Mutterschaftsgeld zu. Dieses beträgt aktuell 13 Euro pro Tag. Der Arbeitgeber darf das Nettogehalt der Frau um das Mutterschaftsgeld reduzieren. Ab dem Tag der Geburt bestehen ergänzend Ansprüche auf Kindergeld, für das erste Kind aktuell 190 Euro. Entfällt das Mutterschaftsgeld acht Wochen nach der Geburt, ist ein Übergang ins Elterngeld möglich. Dieses liegt je nach individuellem Fall zwischen 300 und 1.800 Euro.

Mutterpass

Der Mutterpass ist das wichtigste offizielle Dokument, das eine Frau durch die Monate ihrer Schwangerschaft begleitet. Im Regelfall wird der Mutterpass durch den Frauenarzt ausgestellt, der die Schwangerschaft festgestellt hat und die Frau durch die anstehenden Monate begleitet. Im Dokument wird eine Vielzahl an Informationen gesammelt, um die Gesundheit von Mutter und Kind während der Schwangerschaft zu dokumentieren. 

Das Führen eines Mutterpasses in Deutschland ist obligatorisch, das Ablehnen eines solchen Dokumentes verstößt nicht gegen geltendes Recht. Dennoch ist es für fast alle Schwangeren einleuchtend, den Mutterpass zu führen, da es ihrem eigenen Wohle und dem des Kindes dient. Sollte es während der Schwangerschaft zu Unfällen, schweren Erkrankungen und anderen Komplikationen kommen, bietet der Mutterpass einen schnellen Überblick und ermöglicht eine angemessene Reaktion. Bei Verlust des Mutterpasses wird deshalb vom Frauenarzt oder der Hebamme schnell ein Ersatzdokument mit allen bisherigen Ergebnissen ausgestellt. Nur so ist gewährleistet, dass in einer Notfallsituation alle wichtigen Informationen vorliegen.

Zu den wichtigsten Einträgen bezogen auf die Mutter gehören:

  1. Blutgruppe
  2. Eisengehalt im Blut der Mutter
  3. Erkrankungen während der Schwangerschaft
  4. ermittelte Ergebnisse von Infektions- oder Erbkrankheiten

Im Falle des Kindes werden beispielsweise folgende Informationen im Mutterpass dokumentiert:

  • Entwicklung von Gewicht und Größe des Kindes
  • Lage in der Gebärmutter mit eventuellen Veränderungen der voraussichtliche Geburtstermin
  • Besonderheiten und Auffälligkeiten während der Schwangerschaft

Schwangerschaftsvorbereitung

Ernährung / Nahrungsergänzung

Mit dem Thema Ernährung sollten sich Frauen nicht nur während einer Schwangerschaft befassen. Dennoch lohnt es gerade hier, die eigenen Konsumgewohnheiten zu hinterfragen, z.B. wenn regelmäßig Alkohol getrunken wird. Die folgenden Hinweise geben wertvolle Tipps zu einer ausgewogenen Ernährung während der Schwangerschaft und machen die Bedeutung verschiedene Präparate zur Nahrungsergänzung deutlich

Neben der regulären Ernährung sind einzelne Nährstoffe in der Schwangerschaft besonders wichtig und sollten in einer größeren Menge aufgenommen werden. Dies gilt in erster Linie für Folsäure, die bei einem Mangel nach verschiedenen Studien in drohende Frühgeburten oder angeborene Herzfehler einfließen soll. Folsäure ist in vielen alltäglichen Nahrungsmitteln wie Hülsenfrüchten vorhanden, die täglich Dosis einer Schwangeren geht jedoch über die gewohnte Nahrungsaufnahme hinaus. Falls eine Eizelle befruchtet wurde und die Schwangere einen Kinderwunsch äußert, sollte die Einnahme von Folsäure-Tabletten als Zusatz bereits im ersten Schwangerschaftsdrittel erfolgen. Gängig sind Präparate mit 400 bis 500 Mikrogramm Folsäure pro Tag, die ergänzend zu einer ausgewogenen Ernährung eingenommen werden. Wie bei jeder Nahrungsergänzung gilt: Die Einnahme der Präparate ersetzt einen abgestimmten und gesunden Speiseplan nicht und ist, wie es der Name sagt, als Ergänzung zu verstehen. Ebenfalls wichtige Nährstoffe in der Schwangerschaftsphase sind Jod und Eisen. Eine ausreichende Jodversorgung lässt sich heutzutage einfach über Jodsalz gewährleisten. 

Ob ein Mangel vorliegt, sollte ähnlich wie bei Eisen durch den behandelnden Arzt über das Blutbild abgeklärt werden. Wird ein Jod- oder Eisenmangel festgestellt, lässt sich dieser durch Einnahme täglicher Präparate ebenfalls beseitigen.

Nahrungsergänzung in der Schwangerschaft