Produkte

{{{name}}} {{attributes.packageSize}},  {{attributes.supplierName}} {{attributes.PreisDE}} €

Unsere Markenwelten

{{{name}}}

Wörtebuch

{{{name}}}

UnsereThemen

{{{name}}}

Hilfe/FAQ

{{{name}}}

Inhalte

{{{name}}}

{{{name}}}

Wenn Wechseljahre den Schlaf beeinflussen

Schweißausbrüche, Hitzewallungen und Stimmungstiefs, dies sind einige der möglichen Symptome der Wechseljahre (Klimakterium). Sie können sehr unangenehm sein. Doch auch Schlafstörungen sind ein typisches Merkmal und werden als besonders belastend empfunden. Die Betroffenen wachen nachts auf, finden ewig keinen Schlaf mehr und fühlen sich tagsüber demzufolge wie gerädert.

Wieso treten während der Wechseljahre Schlafstörungen auf?

Die Wechseljahre sind für viele Frauen eine große Herausforderung. Die hormonellen Veränderungen können erhebliche seelische und körperliche Beschwerden nach sich ziehen.

Tagsüber können in Folge des Schlafmangels beispielsweise Erschöpfung sowie ein Abfall der Leistungsfähigkeit auftreten. Der Körper durchläuft in dieser Zeit einige Umstellungen. Ein Hormonmangel kann beispielsweise Schlafstörungen hervorrufen. Ein niedriger Östrogenhaushalt führt zur geringeren Bildung des Schlafhormons Melatonin. Dadurch fällt es schwerer einzuschlafen. Auch nimmt die Produktion des Schlafhormons Melatonin mit zunehmendem Alter ab. Ein- und Durchschlafstörungen können die Folge sein. Zudem resultieren sie aus indirekten Erscheinungen wie Hitzewallungen, einem starken Schwitzen oder Stimmungsschwankungen. Oftmals leidet aufgrund dieser Symptome auch der Schlaf darunter. Hier spielen wieder die Hormone (Östrogene),  beziehungsweise deren Umstellung eine wichtige Rolle. So sorgen verschiedene Faktoren für die Schlafstörungen während der Wechseljahre.

Wie lange halten die Schlafstörungen durch die Wechseljahre an?

Schätzungsweise leidet ungefähr jede zweite Frau während der Wechseljahre unter Schlafstörungen. Der Schlaf kann dabei mal besser und mal schlechter sein. Wenn die Menstruation aussetzt, bekommen viele Frauen wieder Schlafprobleme: Dann sind es insbesondere nächtliche Atemaussetzer, welche die Ruhe stören. Es gelangt weniger Sauerstoff in das Blut, wodurch der Schlaf unregelmäßig ist und demzufolge keine ausreichende Erholung bringt. Da die Wechseljahre mehrere Jahre andauern können, ziehen sich häufig auch die Schlafstörungen in die Länge. Frauen sollten in den Wechseljahren vor allem versuchen, sich regelmäßig zu entspannen. Geeignete Methoden, um mehr innere Ruhe zu erreichen, sind Yoga und Autogenes Training. Mindestens eine Stunde vor der üblichen Einschlafzeit sollte Ruhe herrschen.

Welche Behandlungsmöglichkeiten und Therapieformen gibt es?

Bei Schlafstörungen in den Wechseljahren können allgemeine Tipps helfen, beispielsweise:

  • Sport am Tag
  • Spaziergang am Abend
  • keine schweren Mahlzeiten und koffeinhaltigen Getränke zu später Stunde
  • Entspannungsbad am Abend
  • Verdunklung
  • ruhige Umgebung
  • bei leichten Beschwerden pflanzliche Mittel wie Baldrian, Lavendel, Melisse, Hopfen oder Passionsblume

Richtige Ernährung und Flüssigkeitszufuhr

Die so genannten Phyto-Östrogene können die Anzahl der Hitzewallungen vermindern. Die pflanzlichen Hormone sind unter anderem in Sojaprodukten, Kichererbsen, Kidneybohnen, Mandeln, Hafer und Gersten enthalten. Nahrungsmittel, die die Hitzewallungen noch verstärken und somit den Schlaf ungünstig beeinflussen, sind beispielsweise Kaffee, Tee, Alkohol, Weißmehl-Produkte, Fleisch, scharf gewürzte Gerichte und Zucker. Zudem ist es wichtig, viel Wasser zu trinken. Der Körper verwendet es, um die Körpertemperatur im Gleichgewicht zu halten und ebenso die Anzahl der Hitzewallungen zu verringern. Auf Alkohol und Nikotin sollte verzichtet werden, denn dies beeinträchtigt die Schlafqualität. Warme Milch mit Honig am späten Abend hingegen soll wahre Wunder bewirken und den Schlaf verbessern.

Hormonersatztherapie oder Melatonin-Präparate

Schlafstörungen, welche mit den Wechseljahren im Zusammenhang stehen, können zudem durch eine Hormonersatztherapie beseitigt werden, um die Schlafqualität zu verbessern. Östrogene lassen sich beispielsweise als Tablette einnehmen oder als Gel auftragen. Empfehlenswert ist eine kombinierte Therapie aus Östrogenen und Gestagenen, um ein erhöhtes Risiko für die Entstehung von Gebärmutterschleimhautkrebs zu vermeiden. Bewährt haben sich auch Melatonin-Präparate, die das Schlafhormon Melatonin enthalten. Dadurch kann der biologische Schlaf-Wach-Rhythmus reguliert werden, ohne dass das Risiko einer Abhängigkeit vorliegt. Dies ist ein erheblicher Vorteil gegenüber zahlreichen herkömmlichen Schlafmitteln.

Generell ist es ratsam, zu Schlafmitteln oder Hormonpräparaten nur dann zu greifen, wenn die Schlafprobleme sehr groß und belastend sind. Falls erforderlich, sollte der Einsatz zumindest so kurz wie möglich gehalten und in Abstimmung mit einem Mediziner durchgeführt werden.