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Schlafstörung bei Babys und Kindern

Auch bei Babys und Kindern ist der Schlaf die Erholungsphase für den Körper und Geist. Das Gehirn verarbeitet die Erlebnisse und Eindrücke des Tages. In der Nacht werden zudem mehr Wachstumshormone freigesetzt als am Tage, sodass der Schlaf auch für die Entwicklung des Kindes bedeutsam ist. Daher sollten Sie darauf achten, dass Ihr Kind gut und ausreichend schläft.

Können Babys und Kleinkinder auch Schlafstörungen haben?

Es ist der Traum vieler Eltern: Das Kind wird abends in das Bettchen gelegt und nach einem kurzen Einschlafritual schläft es bis früh durch.

Die Realität sieht jedoch oftmals anders aus. Im schlimmsten Fall schreit das Kind, sobald es ins Bett gelegt wird. In anderen Fällen gelingt das Ins-Bett-Bringen, doch das Kind wacht andauernd auf. Dabei sollten Sie jedoch beachten, dass in den ersten sechs Monaten noch nicht von einer Schlafstörung gesprochen wird. Das Baby muss erst noch seinen Schlaf-Wach-Rhythmus entwickeln. Das nächtliche Aufwachen resultiert meist noch aus der notwendigen Nahrungsaufnahme und dem Wachstum. Auch im weiteren Verlauf kann es in bestimmten Alters- und Entwicklungsphasen zu Schlafproblemen kommen, die meist nur vorübergehend sind. Anders verhält es sich bei hartnäckigen Schlafproblemen, die die Entwicklung und Gesundheit des Kindes beeinträchtigen oder die zur starken Belastung für die Familie werden.

Welche Ursachen haben Schlafstörungen bei Babys und Kleinkindern?

Die Gründe sind, genau wie bei Erwachsenen, sehr vielfältig. Oftmals hängen sie mit dem Tagesverhalten zusammen, beispielsweise:

  • unregelmäßige Tagesabläufe
  • besonders aufregender Tag
  • Stress
  • emotionale Belastungen
  • Lärm

Das Kind benötigt einen geregelten Tagesablauf. Zudem deuten viele Eltern die Müdigkeitssignale des Kindes falsch. Trotzphasen führen ebenfalls häufig dazu, dass Babys öfter wach werden. Vermehrter Hunger aufgrund eines Wachstumsschubs kann eine weitere Ursache der Schlafprobleme sein. Mit Beobachtung und Geduld können die Ursachen für die Schlafprobleme aufgespürt werden. Doch auch Erkrankungen, Schmerzen oder Fieber können den Schlaf negativ beeinflussen. Das Gleiche gilt, wenn das Kind Zähne bekommt.

Welche Symptome erscheinen bei Babys/Kleinkindern im Vergleich zu Erwachsenen?

Typische Anzeichen sind, wie bei Erwachsenen, Ein- und Durchschlafprobleme. Aber es gibt auch andere Anzeichen. Das Kind weigert sich eventuell, ins Bett zu gehen. Viele möchten nicht allein schlafen und somit die Nacht im Bett der Eltern verbringen. Häufig wollen Kinder nur unter gewissen Bedingungen einschlafen oder sie wachen früher auf und können nicht mehr einschlafen, obwohl sie müde sind. Es gibt aber auch Kinder, die abends nicht oder erst spät müde werden und morgens nur schwer zu wecken sind.

Behandlung

Gibt es Therapien für Babys/Kleinkinder?

Hier spielt insbesondere die Vorbeugung eine wichtige Rolle. Kinder sollten vor dem Nachtschlaf vier bis fünf Stunden wach sein. Geregelte Schlafzeiten sind ebenfalls sehr wichtig, sodass sie jeden Abend um die gleiche Uhrzeit ins Bett gebracht werden sollten. Es ist wichtig, die typischen Müdigkeitsphasen des Kindes zu erkennen: nachlassender Bewegungsdrang, gleichmäßige Atmung und verträumter Blick. Das Kind sollte dann zum Schlafen gelegt werden. Nützlich sind auch Einschlafrituale, etwas zu kuscheln, ein Kinderlied oder Kuscheltier. Vielen Kindern hilft zudem eine kleine Nachtleuchte. Beachten Sie: Ein geregeltes Schlafverhalten lässt sich dennoch nicht erzwingen. Sie können Ihrem Kind das Ein- und Durchschlafen nur so gut es geht ermöglichen.

Gibt es Hausmittel, Heilpflanzen oder Kräuter?

Wenn Ihr Kind abends häufig überreizt ist und nicht in den Schlaf findet, kann ein Entspannungsbad mit zwei Tropfen Kamille und zwei Tropfen Lavendel helfen. Dies wird in einem Esslöffel Sahne verrührt und dem Badewasser hinzugeführt. Es sind auch Fertigpräparate mit Heilpflanzen erhältlich, die bei einer abendlichen Unruhe Unterstützung bieten. Sie können Ihrem Kind abends vor dem Schlafengehen auch die Füße mit Lavendelöl massieren.

Bei hartnäckigen Problemen kann Schlaftherapie helfen

Schlafstörungen, bei denen keine Krankheit die Ursache ist, sind meist gut behandelbar. Doch sie können auch hartnäckig sein. Wenn Sie die Schlafprobleme des Kindes nicht beseitigen können, sollten Sie professionelle Hilfe nutzen. Auch Kinder können, genau wie Erwachsene, eine Nacht im Schlaflabor bleiben, damit der Arzt erkennen kann, wie stark der Schlaf gestört ist. Im Anschluss kann eine geeignete Therapie erfolgen.

Wann sollten Sie zum Arzt gehen?

Wenn Ihr Kind über einen längeren Zeitraum Schlafprobleme hat, sollten Sie ärztlichen Rat einholen, da anhaltende Schlafprobleme die Entwicklung und Gesundheit des Kindes beeinträchtigen können. Verbrauchte Energien können nicht richtig aufgefrischt und Erlebtes kann nicht ausreichend verarbeitet werden. Das Kind ist dadurch tagsüber schlecht gelaunt, unausgeglichen und neigt zu Trotzanfällen. Kinder, die wenig schlafen, sollen zudem stärker zu Übergewicht neigen.