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Schilddrüsenfehlfunktionen rufen Müdigkeit hervor

Erkrankungen der Schilddrüse können die Schlafqualität beeinträchtigen, das sehr kleine Organ hat einen großen Einfluss auf den Körper. Bei einer Überfunktion werden zu viele Schilddrüsenhormone produziert, während es bei einer Unterfunktion der Schilddrüse zu wenige sind. Vor allem Ersteres verursacht Schlafprobleme.

Wie trägt die Schilddrüse zur Schlafstörung bei?

Besonders eine Schilddrüsenüberfunktion kann zu Schlafproblemen führen. Die Schilddrüse produziert Hormone, welche bei einer Überfunktion im Übermaß vorhanden sind. Ein typisches Symptom einer Über- sowie Unterfunktion ist Müdigkeit, jedoch beeinträchtigen die Hormonschwankungen nicht nur den Schlaf an sich. Der Körper ist aufgrund des Mangels und der daraus resultierenden fehlenden Erholungsphasen auch tagsüber geschwächt. Bei einer starken Schilddrüsenüberfunktion verbraucht der Körper zusätzliche Energie, sodass die psychische Belastung weiter ansteigt. Am Ende des Tages bleiben dann nur noch Müdigkeit und Erschöpfung übrig.

Ist eine Schilddrüsenüber- oder Unterfunktion für Schlafstörungen verantwortlich?

Eine Überfunktion kann viel schwerwiegender als eine Unterfunktion sein. Sie kann eine erhebliche Schlaflosigkeit verursachen. Weitere mögliche Symptome sind Nervosität, Stimmungsschwankungen, Bluthochdruck, beschleunigter Herzschlag und Gewichtsabnahme trotz ausgeprägtem Appetit und gesteigerter Nahrungsaufnahme. Bei einer Unterfunktion der Schilddrüse können Betroffene abends trotz Müdigkeit nicht gut einschlafen. Morgens fehlt demzufolge der Erholungseffekt.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Was die Therapie angeht, ist in erster Linie nicht die Behandlung der Schlaflosigkeit wichtig. Die Ursache, also die Schilddrüsenerkrankung, muss behandelt werden. Dies kann medikamentös erfolgen. Zudem steht eine Radio-Jod-Therapie zur Verfügung.

Auf nährstoffreiche Ernährung achten

Der Körper benötigt zur Aufrechterhaltung eines optimal funktionierenden Körpers eine gesunde, nährstoffreiche und basenüberschüssige Ernährung. Große Mangelzustände kann er nicht kompensieren. Dies wirkt sich auf die Regulationsfähigkeit des Organismus aus, wovon ebenso die Funktion der Schilddrüse betroffen sein kann.

Wichtige Bestandteile der Nahrung:

Antioxidantien

Bei Entzündungsprozessen, wie auch bei der Schilddrüse, sollte die Ernährung mit Antioxidantien unterstützt werden, beispielsweise durch Astaxanthin oder naturbelassenes Vitamin C.

Omega 3-Fettsäure

Die Omega-3-Fettsäure ist entzündungshemmend und sollte daher ebenso in den Speiseplan integriert werden, wohingegen die Omega-6-Fettsäure entzündungsfördernd ist und demzufolge reduziert werden sollte.

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