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Medikamentöse Schlafstörung

Medikamentöse Schlafstörung

Es gibt viele verschiedene Auslöser für Schlafstörungen. Die einen sind harmlos und durch einfache Verhaltensänderungen oder Verbesserungen der Schlafhygiene zu beseitigen. Andere wiederum resultieren aus körperlichen Erkrankungen oder der Einnahme bestimmter Medikamente. Daher empfiehlt es sich, einen Blick auf den Beipackzettel zu werfen, um festzustellen, ob eventuell eine medikamentös bedingte Schlafstörung vorliegt.

Was sind medikamentöse Schlafstörungen?

Was sind medikamentöse Schlafstörungen?

Manche Arzneien wirken sich auf den Schlaf-Wach-Rhythmus sehr negativ aus, was zum Teil gravierende Folgen haben kann. Es gibt zahlreiche Substanzen, die den Schlaf stören können, diverse Medikamente führen also als Nebenwirkung zur Schlafstörung. Wenn dies der Fall ist, ist es im Beipackzettel aufgeführt. Hierbei sollten Sie Rücksprache mit Ihrem Arzt halten.

Der Grund für die Schlafprobleme ist, dass manche Medikamente antriebssteigernd wirken und somit für eine nächtliche Unruhe und zum Teil sogar für Albträume sorgen. Diese sollten Sie nicht abends vor dem Schlafengehen einnehmen, da Sie dann vielleicht schwer einschlafen können.

Wer ist vorwiegend von Schlafstörungen durch Medikamente betroffen?

Häufig sind ältere Menschen von einer medikamentösen Schlafstörung betroffen. Sie nehmen durchschnittlich fünf Arzneimittel pro Tag ein, wobei es bei manchen sogar bis zu zwanzig sein können. Dies erhöht das Risiko, dass Nebenwirkungen verschiedener Medikamente auftreten können. Oftmals werden sie sogar verstärkt. Natürlich gilt dies auch für jüngere Menschen, die aufgrund von Erkrankungen mehrere Medikamente täglich einnehmen. Die Folgen langfristiger Schlafstörungen sind verheerend: Nicht nur, dass die Konzentrationsfähigkeit sinkt und die Leistungsfähigkeit eingeschränkt ist, viele Verkehrsunfälle sind auf eine Übermüdung zurückzuführen.

Welche Wirkstoffe sind dafür bekannt, Schlafstörungen zu verursachen?

Es gibt verschiedene Medikamente und Wirkstoffe, die eine medikamentöse Schlafstörung auslösen können. Dazu gehören:

Welche Wirkstoffe sind dafür bekannt, Schlafstörungen zu verursachen?

Schlaftabletten

Viele Schlaftabletten beeinflussen die Schlafqualität negativ. Obwohl sie eigentlich einen erholsamen Schlaf ermöglichen sollten, tritt oftmals genau das Gegenteil ein. Folgende Medikamente, beziehungsweise Wirkstoffe gehören dazu:

  • Triazolam (Halcion)
  • Brotizolam (Dormex oder Lendomin)
  • Midazolam (Dormicum)
  • Loprazepam (Dormonoct)
  • Lormetazepam (Noctanid)

Ebenfalls eine medikamentöse Schlafstörung begünstigen können:

  • Asthmamittel mit dem Wirkstoff Theophyllin
  • Cholesterinsenker können Ein- und Durchschlafprobleme verursachen
  • Antidepressiva: aufgrund der antriebssteigernden Wirkung sind Schlafstörungen möglich, zudem rufen sie Erregung hervor und können mitunter Albträume auslösen
  • Schmerzmittel, die Koffein enthalten: haben eine aufputschende Wirkung und fördern somit Einschlafstörungen

Reboundinsomnie und Toleranzentwicklung bei Schlafmitteln

"Rebound" stammt aus dem Englischen und bedeutet "Rückprall". Mit dieser Absetzinsomnie wird eine Schlafstörung bezeichnet, die aus einem abrupten oder zu schnellem Absetzen von Schlafmitteln resultiert. Das abrupte Absetzen des Schlafmittels kann auch zu weiteren Entzugssymptomen führen, beispielsweise Zittern, Erregung, Unruhe, Angstzustände und Albträume. Absetzschlafstörungen treten im Allgemeinen häufig bei einer hohen Dosierung oder bei Mitteln mit einer kurzen Wirkdauer auf. Ein Problem bei vielen Schlafmitteln ist auch die Toleranzentwicklung, denn viele Mittel verlieren im Laufe der Zeit an Wirkung. Die Folge ist häufig eine Dosissteigerung und genau daraus können die Probleme resultieren. Die Nebenwirkungen sind bei den neuen Nichtbenzodiazepinen geringer ausgeprägt.

Was ist zu tun bei medikamentösen Schlafstörungen?

Was ist zu tun bei medikamentösen Schlafstörungen?

Wenn Sie als Ursache Ihrer Schlafstörungen Medikamente vermuten, sollten Sie mit einem Arzt sprechen. Es ist wichtig, die Medikamente nicht einfach selbst abzusetzen. Der Mediziner kann auf ein Alternativpräparat wechseln. In vielen Fällen genügt es auch, die Dosis zu verringern oder die Einnahmezeit zu verändern. Da viele Schlafmittel langfristig abhängig machen können, empfiehlt sich ohnehin nur eine kurzzeitige Anwendung. Beim Aufsuchen des Arztes sollten alle Medikamente mitgenommen werden, sodass er eventuelle Störfaktoren ermitteln kann.

Sind medikamentöse Schlafstörungen durch andere Therapieformen oder Mittel auszugleichen?

Autogenes Training

Schlaftherapeutische Maßnahmen, die die Störung verbessern können, sind:

  • Entspannungstechniken wie autogenes Training
  • gute Schlafhygiene
  • natürliche Schlafmittel wie Baldrian, Hopfen, Melisse oder Johanniskraut bei leichteren Schlafstörungen


Heilpflanzen sind eine optimale Möglichkeit, für einen gesunden Schlaf zu sorgen, da sie entspannen und beruhigen und dies zum großen Teil ohne Nebenwirkungen. Sie können probieren, ob die medikamentöse Schlafstörung damit ausgeglichen werden kann.

Schlafstörungen nicht ignorieren

Der Körper und Geist regenerieren nachts während eines gesunden und erholsamen Schlafs. Nicht nur die Erlebnisse und Sinneseindrücke des Tages werden verarbeitet, auch Entgiftungsprozesse und die Zellregeneration finden statt. Es wird neue Kraft für den nächsten Tag getankt. Bei einem gestörten Schlaf hingegen tritt der Erholungseffekt nicht ein. Langfristig gesehen sind auch Erkrankungen möglich, da das Immunsystem durch den schlechten Schlaf geschwächt und somit anfälliger wird.