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Schilddrüsenüberfunktion

Bei einer Schilddrüsenüberfunktion, in der Fachsprache Hyperthyreose, produziert die Schilddrüse zu viele Hormone. Zugrunde liegt eine Fehlsteuerung der Funktion. Das kann für Betroffene verschiedene gesundheitliche Folgen haben, angefangen von Schlafstörungen und Gewichtsverlust bis hin zu Herz-Kreislauf-Problemen.
Eine Überfunktion der Schilddrüse wird normalerweise schnell erkannt und lässt sich gut behandeln. Allerdings kann es in seltenen Fällen zu lebensbedrohlichen Komplikationen kommen. Zur Behandlung werden in erster Linie Medikamente eingesetzt, welche die Hormonproduktion der Schilddrüse hemmen. In schweren Fällen kann das betroffene Schilddrüsengewebe auch zerstört oder operativ entfernt werden.

Was ist eine Schilddrüsenüberfunktion?

Die Schilddrüse ist ein schmetterlingsförmiges Organ unterhalb des Kehlkopfes. Sie produziert aus Jod und einem bestimmten Eiweißbaustein zwei lebenswichtige Hormone und gibt diese ins Blut ab. Die beiden Schilddrüsenhormone, genannt T3 und T4, sind wesentlich am Stoffwechsel beteiligt, steuern das Wachstum und beeinflussen die Herz-Kreislauf-Funktionen. Auch für das seelische Wohlbefinden spielen sie eine wichtige Rolle.

Bei einer Schilddrüsenüberfunktion gerät die Produktion der Hormone aus dem Gleichgewicht, ihr Spiegel im Blut erhöht sich. Die Folge sind krankhaft gesteigerte Stoffwechselprozesse, eine hohe Kreislaufbelastung sowie eine allgemeine körperliche und seelische Unruhe.

Die Schilddrüsenüberfunktion ist keine Krankheit im eigentlichen Sinne, sondern vielmehr ein Symptom für anderweitige Erkrankungen. Sehr häufig geht die krankhafte Überfunktion auf die Autoimmunerkrankung Morbus Basedow oder eine Schilddrüsenautonomie zurück. Bei Morbus Basedow bilden sich aus bislang ungeklärten Gründen Antikörper gegen die Schilddrüse. Diese stimulieren unter anderem die Hormonbildung. Bei einer Schilddrüsenautonomie produzieren Teile der Schilddrüse unabhängig von dem natürlichen Regelkreis selbstständig Hormone, wodurch der gesamte Hormonspiegel aus dem Gleichgewicht gerät.

Ursachen für die Überfunktion

Die Basedowsche Erkrankung (Morbus Basedow) zählt zu den häufigsten Ursachen der Schilddrüsenüberfunktion. Wie es zu dieser Autoimmunerkrankung kommt, ist nicht geklärt. Vermutlich spielen jedoch genetische Faktoren bei der Entstehung eine Rolle. Auch begünstigen beispielsweise Einflüsse wie Rauchen oder starker Stress eine Erkrankung. Frauen sind deutlich öfter betroffen als Männer.

Im Alter liegt der Überfunktion häufig eine Autonomie der Schilddrüse zugrunde. Grund für die Entstehung von autonomen Gewebeanteilen ist meistens ein Jodmangel. Dabei kommt es zu einer unkontrollierten Hormonbildung in einzelnen Bereichen der Schilddrüse, die zum Teil von den gesunden Regionen ausgeglichen werden kann. Wenn die Betroffenen jedoch zu viel Jod aufnehmen, etwa über Medikamente, so ist dieser Ausgleich nicht mehr möglich.

Gelegentlich führt auch eine Entzündung der Schilddrüse zu einer vorübergehenden Überfunktion. Außerdem kommen als Ursachen Hormonschwankungen und Hormon produzierende Tumoren infrage.

Symptome und Komplikationen

Eine Schilddrüsenüberfunktion kann sich durch eine Vielzahl von Symptomen äußern, die für sich genommen eher unspezifisch sind. Dazu zählen etwa Schlafstörungen, Bluthochdruck, Herzrasen, Herzrhythmusstörungen oder Schweißausbrüche. Viele Betroffene verlieren trotz normaler Nahrungsaufnahme an Gewicht oder leiden unter Durchfall. Auch Haarausfall oder eine übermäßige Hitzeempfindlichkeit können auf eine Schilddrüsenüberfunktion hindeuten.

Die Betroffenen sind häufig nervös, reizbar und unruhig. Konzentrationsschwäche und Stimmungsschwankungen sind zu beobachten. Durch die Beteiligung des zentralen Nervensystems können auch Muskelschmerzen oder eine Muskelschwäche auftreten. Bei Frauen kommt es unter Umständen zu Menstruationsstörungen.

Wenn die Überfunktion von der Basedowschen Erkrankung herrührt, sind häufig auch die Augen betroffen. Typischerweise treten dann die Augäpfel aus der Augenhöhle hervor (Exophthalmus). Die Augen sind unter anderem lichtempfindlich, gerötet und geschwollen.

In seltenen Fällen verschlimmert sich die Schilddrüsenüberfunktion lebensbedrohlich. Man spricht dann von einer thyreotoxischen Krise. In diesem Stadium ist die Schilddrüsenaktivität so stark gesteigert, dass es zu Organschäden und Bewusstseinsstörungen bis hin zum Koma kommen kann. Ein solcher Zustand muss sofort ärztlich behandelt werden. Ausgelöst werden kann die thyreotoxische Krise beispielsweise durch bestimmte Medikamente, jodhaltige Kontrastmittel, Unfälle, Narkosen oder schwere Infektionen.

So behandelt der Arzt

Eine Schilddrüsenüberfunktion lässt sich mit Medikamenten einstellen, welche die überschießende Hormonabgabe eindämmen. Die Präparate bezeichnet man als Thyreostatika und sind so lange einzunehmen, bis sich die Blutwerte wieder reguliert haben. Bei einer autonomen Schilddrüse ist möglicherweise eine operative Verringerung des funktionsfähigen Schilddrüsengewebes angesagt. Auch eine sogenannte Radiojodtherapie in Form einer Bestrahlung ist eine Behandlungsoption.

Verhaltenstipps für Betroffene

Eine Schilddrüsenüberfunktion ist in der Regel gut behandelbar, wenn sie frühzeitig entdeckt wird. Lassen Sie aus diesem Grund anhaltende Beschwerden wie Herzrasen, Zittern, Gewichtsverlust oder Schlafstörungen möglichst bald ärztlich abklären. Der Arzt kann anhand von Bluttests, Ultraschallbildern und weiteren Untersuchungen eine sichere Diagnose stellen.

Vermeiden Sie Risikofaktoren wie Stress oder Rauchen und achten Sie auf eine jodarme Ernährung. Bestimmte Medikamente und jodhaltige Röntgenkontrastmittel können bei einer Schilddrüsenüberfunktion schwere Komplikationen auslösen – weisen Sie also jeden behandelnden Arzt unbedingt auf Ihre bestehende Überfunktion hin.