E-Rezept einlösen

Sie können den Ausdruck zur Einlösung Ihres E-Rezepts entweder mit der Kamera Ihres Endgeräts scannen oder alternativ auch ein Bild des Ausdrucks zur Einlösung Ihres E-Rezepts an uns hochladen.

Kamera aktivieren
und Code scannen

Sobald Sie den Zugriff auf Ihre Kamera gestattet haben, können Sie den großen Matrix-Code oben rechts auf Ihrem E-Rezept einscannen.

Jetzt Scanvorgang starten

Oder Bild des E-Rezept-Ausdrucks
hochladen

Bild des E-Rezept-Ausdrucks hochladen

Sie können Ihr E-Rezept auch als Bild-Datei von Ihrem Computer hochladen, um es uns zukommen zu lassen.

Jetzt hochladen

E-Rezept scannen

Bitte platzieren Sie den großen Matrix-Code oben rechts auf dem Ausdruck zur Einlösung Ihres E-Rezepts genau in den Rahmen. Sie können mehrere E-Rezepte nacheinander scannen. Die Erkennung des Codes erfolgt automatisch.

E-Rezept scannen

Bitte platzieren Sie den großen Matrix-Code oben rechts auf dem Ausdruck zur Einlösung Ihres E-Rezepts genau in den Rahmen. Sie können mehrere E-Rezepte nacheinander scannen. Die Erkennung des Codes erfolgt automatisch.

E-Rezept hochladen

Bitte achten Sie darauf, dass das Bild eine gute Auflösung und Ausleuchtung hat, damit die Codes korrekt erkannt werden können.

E-Rezept
hochladen

Beim Klick auf “E-Rezept als Bild hochladen” öffnet sich ein Dialog, bei dem Sie die Datei auf Ihrem Computer auswählen können.

Maximale Bildgröße ist 15 MB.

E-Rezept als Bild hochladen

E-Rezept hochladen

Bitte achten Sie darauf, dass das Bild eine gute Auflösung und Ausleuchtung hat, damit die Codes korrekt erkannt werden können.

Produkte

{{{name}}} {{attributes.eura_pack_size}},  {{attributes.eura_base_price}} € / {{attributes.eura_base_price_unit}} {{attributes.supplierName}} {{attributes.Preis}} €

Unsere Markenwelten

{{{name}}}

Wörtebuch

{{{name}}}

UnsereThemen

{{{name}}}

Hilfe/FAQ

{{{name}}}

Inhalte

{{{name}}}

{{{name}}}

Periorale Dermatitis

Die periorale Dermatitis ist eine relativ häufige Hauterkrankung, die vor allem im Gesicht auftritt. Die Ursachen sind nicht endgültig bekannt, liegen jedoch vermutlich bei den Pflegegewohnheiten der heutigen Zeit. Gerade bei Menschen mit trockener Haut kommt es durch exzessiven Gebrauch von Feuchtigkeitscremes zu Beschwerden. Betroffen sind vor allem Frauen jüngeren und mittleren Alters, aber auch unter Kindern kommt es gelegentlich zu Krankheitsfällen.

Was bedeutet periorale Dermatitis?

Die periorale Dermatitis wird auch als Mundrose, Stewardessen-Krankheit oder Rosacea-artige Dermatitis bezeichnet. Eine Dermatitis ist eine entzündliche Hautreaktion mit verschiedenen Ursachen. Bei der perioralen Dermatitis tritt diese Entzündungsreaktion in der Regel um den Mundbereich auf (perioral = um den Mund herum). Sie geht einher mit Rötungen, Pustelbildung und weiteren Entzündungssymptomen.

Die periorale Dermatitis ist erst seit einigen Jahrzehnten bekannt und vor allem in den westlichen Ländern anzutreffen. Daher vermuten Mediziner, dass die Ursachen in erster Linie bei den heutigen Pflegegewohnheiten liegen. Als wichtigste Auslöser gilt der exzessive Gebrauch von Pflegeprodukten wie Feuchtigkeitscremes und Peelings.

Auch kortisonhaltige Präparate erhöhen das Erkrankungsrisiko, wenn sie unkontrolliert zum Einsatz kommen. Diesem Umstand verdankt die periorale Dermatitis vermutlich auch ihren Beinamen "Stewardessen-Krankheit". In Zeiten, als kortisonhaltige Präparate in Deutschland grundsätzlich der Verschreibungspflicht unterlagen, brachten Flugbegleiterinnen kortisonhaltige Cremes aus den USA nach Deutschland mit. Durch die häufige Anwendung solcher Produkte kam es unter Stewardessen besonders häufig zu Erkrankungsfällen.

Symptome und Beschwerden

Die periorale Dermatitis äußert sich durch entzündliche Veränderungen der Haut, die insbesondere um den Mund herum auftreten. Am häufigsten betroffen sind die Nasolabialfalten, das heißt der Bereich zwischen Nasenflügeln und Mundwinkeln. Auch an Kinn und Wangen treten oftmals Symptome auf. Typischerweise bleibt um die Lippen herum ein schmaler Streifen ausgespart, wodurch der Eindruck einer ringförmigen Verfärbung entsteht.
In den betroffenen Bereichen bilden sich Pusteln und Knötchen, die Haut ist gerötet und kann leicht schuppen. Betroffene klagen häufig über Spannungsgefühle, Jucken oder Brennen. Gelegentlich kann der Hautausschlag auch in anderen Gesichtsbereichen auftreten, beispielsweise rund um Nase und Augen oder auf der Stirn.

 

Wie sieht der Krankheitsverlauf aus?

Die periorale Dermatitis verläuft in der Regel chronisch und tritt in Schüben auf. Das Erscheinungsbild des Hautausschlags wechselt und kann durch äußere Einflüsse verstärkt werden, beispielsweise durch mechanische Reize oder UV-Licht. Auch hormonelle Veränderungen beeinflussen den Krankheitsverlauf, weshalb Frauen vor Auftreten der Regelblutung häufig eine Verschlimmerung verspüren.

Eine periorale Dermatitis ist grundsätzlich harmlos und kann bei einer gewissenhaften Hautpflege narbenfrei abheilen. Voraussetzung dafür ist in der Regel das konsequente Vermeiden aller Kosmetika, vor allem aber von kortisonhaltigen Produkten. Wird Kortison zur Behandlung der Mundrose verwendet, kann sich zunächst eine Besserung einstellen, die aber meist sehr schnell in einen deutlich schlimmeren Krankheitsverlauf übergeht.

In Absprache mit dem behandelnden Arzt können unter Umständen besonders hautverträgliche medizinische Pflegemittel zum Einsatz kommen. In schweren Fällen kann auch eine Antibiotika-Behandlung indiziert sein. Eine zusätzlich auftretende Infektion mit Bakterien oder Hautpilzen muss gegebenenfalls zeitgleich behandelt werden.

Krankheiten mit ähnlicher Symptomatik

Nicht immer deuten Veränderungen der Haut auf eine periorale Dermatitis hin. Einige weitere Hautkrankheiten gehen mit ähnlichen Symptomen einher und können daher auf den ersten Blick leicht verwechselt werden. So hat beispielsweise die Rosacea ein ähnliches Erscheinungsbild. Dabei handelt es sich um eine entzündliche Hauterkrankung, die vor allem im mittleren Gesichtsbereich auftritt.

Die Akne vulgaris geht ebenfalls mit ähnlichen Symptomen einher wie die Mundrose. Betroffen sind hier jedoch vor allem Jugendliche im Alter zwischen 15 und 18 Jahren. Die Akne betrifft häufig das ganze Gesicht und kann auch an anderen Körperstellen auftreten, zum Beispiel an den Schultern, am Rücken oder im Nacken.

Wenn die Erkrankung nicht anhand von Erscheinungsbild und Ausbreitung sicher diagnostiziert werden kann, sind gegebenenfalls weitere Untersuchungen nötig. In solchen Fällen kann der Arzt unter örtlicher Betäubung kleine Hautproben entnehmen oder eine Blutuntersuchung durchführen.

Worauf sollten Betroffene achten?

Der Krankheitsverlauf einer perioralen Dermatitis hängt ganz wesentlich von den eigenen Pflegegewohnheiten ab. Betroffene sollten möglichst auf jede Art von Kosmetika verzichten, insbesondere aber auf stark fettende Cremes und kortisonhaltige Produkte. Für die Gesichtsreinigung empfiehlt es sich, nur warmes Wasser oder eventuell eine milde Seife zu verwenden.

Bei vollständigem Verzicht auf Waschlotionen und Hautcremes kann es zunächst zu einer Verschlimmerung der Symptome kommen. Das liegt daran, dass sich die Haut im Laufe der Zeit an die exzessive Pflege gewöhnt hat. In der Regel stellt sich danach jedoch schnell eine Verbesserung ein.

Quellen und weiterführende Informationen

 

Alle Texte sowie die dazugehörigen Grafiken durchlaufen neben einer internen Korrekturschleife zusätzlich eine externe Überprüfung durch ausgewiesene Experten. Als Grundlage dienen anerkannte Forschungsergebnisse und fachspezifische Erkenntnisse, die zum Veröffentlichungszeitpunkt eine allgemeingültige Relevanz besitzen.