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Amöbenruhr

Bei der Amöbenruhr (Amöbiasis) handelt es sich um eine Darmerkrankung, welche durch verunreinigtes Trinkwasser hervorgerufen und vor allem in den Subtropen und Tropen weit verbreitet ist. Auslöser für diese Durchfallerkrankung sind Parasiten, die bei mangelnden hygienischen Verhältnissen beste Bedingungen vorfinden. Etwa zehn Prozent der Weltbevölkerung sind mit Amöben infiziert.

Wie wird die Amöbenruhr ausgelöst?

Ausgelöst wird diese Erkrankung durch den Parasiten "Entamoeba histolytica".
Auch wenn zehn Prozent der Menschen weltweit mit dem Parasiten infiziert sind, sterben jedes Jahr “nur” etwa 70.000 bis 100.000 Personen an den Folgen der Amöbenruhr. Dies ist auch darauf zurückzuführen, dass nicht jeder Parasiten-Träger tatsächlich an Amöbenruhr erkrankt. Über 90 Prozent der Infizierten entwickelt nie Beschwerden. Allerdings können sie weitere Menschen anstecken, da sie Verbreitungsstadien in Form von Zysten in ihrem Stuhl ausscheiden.
Demnach sollten Betroffene auch im Interesse ihrer Mitmenschen eine Behandlung der Amöbenruhr in Angriff nehmen. Schaffen es die Amöben aus dem Darm hinaus in den Blutkreislauf, können sie in andere Organe eindringen und lebensgefährliche Schäden hinterlassen.

Welche Beschwerden werden durch die Amöbenruhr hervorgerufen?

Die Inkubationszeit und somit die Dauer von der Ansteckung bis zum Ausbruch der Krankheit ist äußert unterschiedlich und kann sich von wenigen Tagen auf mehrere Monate erstrecken. In Einzelfällen kann die Amöbenruhr auch erst nach vielen Jahren zum Vorschein treten. Kommt es zum Übergang der sogenannten Minuta- in die Magnaform, bricht die Amöbenruhr aus. Ist die Krankheit ausgebrochen, können Sie dies zumeist an folgenden Beschwerden erkennen:

  • schmerzhafter Stuhlgang
  • schleimig-blutige Durchfälle, zum Teil mit himbeergeleeartigen Auflagerungen
  • krampfhafte Bauchschmerzen

Darüber hinaus kann es zu folgenden Komplikationen kommen:

  • Darmdurchbruch
  • Darmblutungen
  • entzündlicher Tumor im Dickdarm (Amöbom)
  • massive Erweiterung des Dickdarms (toxisches Megakolon)
  • Hirnabszess
  • Leberabszess

Die Amöbenruhr kann auch über einen längeren Zeitraum in sich wiederholenden Schüben (chronischer Verlauf) auftreten. Insbesondere gefährdet sind z. B.:

  • unterernährte Menschen
  • immunsupprimierte Patienten
  • Patienten unter Kortisontherapie
  • Schwangere
  • ältere Menschen
  • kleine Kinder

Wie wird die Amöbenruhr festgestellt?

Jede anhaltende Durchfallerkrankung im Anschluss an eine Urlaubsreise in den Subtropen und Tropen, ist verdächtig auf eine Amöbenruhr.
Zur Abklärung sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen. An eine gründliche körperliche Untersuchung schließt sich die Abgabe einer Stuhlprobe an. In den darauffolgenden zwei Tagen müssen Sie jeweils eine weitere Stuhlprobe abgegeben. Unter dem Mikroskop lassen sich die Zysten sowie die genaue Form der Amöben gut erkennen. Erforderlich ist auch eine Analyse des Erbguts anhand der Polymerasekettenreaktion. Auch weitere Tests wie etwa ELISA können zum Einsatz kommen, um Antikörper und Antigene nachweisen zu können.
Darüber hinaus wird der Arzt Blutproben entnehmen, um Elektrolyte sowie Entzündungswerte bestimmen und den Krankheitsverlauf beobachten zu können. Bakterielle Durchfallerkrankungen durch krankmachende Stämme der E.coli-Bakterien (z.B. EPEC oder EHEC) lassen sich so ausschließen. Um Geschwüre an der Dickdarm-Schleimhaut untersuchen zu können, kann auch eine Darmspiegelung sinnvoll sein. Etwaige Amöbenabszesse in der Leber lassen sich hingegen auf Schichtbildaufnahmen in der Kernspintomographie, Computertomographie oder im Ultraschall erkennen.

Wie eine Amöbenruhr behandelt wird?

Es ist zunächst wichtig, dass Sie durch Salzaufnahme und vermehrtes Trinken den Flüssigkeitsverlust infolge des Durchfalls ausgleichen. Bekämpfen lassen sich die Amöben anhand von Amöbiziden, also Amöben abtötenden Medikamenten. Verabreicht werden diese intravenös oder als Tablettenform. Kontaktamöbizide Mittel wirken im Darm und töten die Zysten ab. Als verträglich und wirksam haben sich Metronidazol, Tetrazykline und Chloroquin erwiesen.
Bei einer frühzeitigen Diagnose und Behandlung heilt die Erkrankung in den meisten Fällen ohne Folgen aus.

So können Sie sich vor einer Infektion schützen

xGerade weil Sie sich vor der Amöbenruhr durch keine Impfung schützen können, nimmt die Prävention eine außerordentlich wichtige Rolle ein. Beachten Sie hierzu in kritischen Ländern und Regionen wie Bangladesch, Südostasien, Nordbrasilien, Indien sowie die Westküste Afrikas folgende Hygieneregeln:

  • Verzichten Sie auf Salat, Eiswürfel und Eis
  • Essen Sie nur Obst, welches Sie selbst schälen können
  • Verzehren Sie lediglich Dosennahrung oder gut gekochte Speisen
  • Kochen Sie Leitungswasser stets ab
  • Achten Sie immer auf die Qualität des Trinkens und Essens
  • Waschen Sie sich vor dem Essen immer die Hände.

Hausmittel gegen Amöbenruhr

Folgenden Hausmitteln werden im frühen Stadium der Amöbenruhr eine heilende Wirkung nachgesagt, die allerding nie durch Studien belegt werden konnte:

  • Lapacho-Tee - mindestens 1-2 Tassen täglich morgens sowie abends
  • Trockenfrüchte, Apfel sowie mineralstoffreiche Säfte und Wasser gegen Durchfall
  • Mineralstoffkombinationen mit einer idealen Zusammensetzung aus Elektrolyten