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Informationen zum neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2

Die Zahl der an Covid-19 erkrankten Personen in Deutschland steigt täglich. Die Bundesregierung und die Bundesländer versuchen durch gezielte Maßnahmen, die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 einzudämmen. Für ein Gelingen bedarf es aber nicht nur an Maßnahmen und Empfehlungen, sondern auch unserer Mitwirkung, damit das Infektionsrisiko nicht nur für einen selbst, sondern auch für Familie, Freunde sowie weitere Kontaktpersonen möglichst gering bleibt. In den folgenden Abschnitten finden Sie daher Antworten auf die wichtigsten Fragen, Verhaltenstipps sowie eine Übersicht zu ausführlicheren Informationen und Ansprechpartnern.

Wie wird das neuartige Coronavirus übertragen?

Das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Die Übertragung erfolgt in den meisten Fällen über eine Tröpfcheninfektion (Hauptübertragungsweg), wobei laut Robert-Koch-Institut (Stand: 13.03.2020) eine Schmierinfektion nicht auszuschließen ist.

 

Tröpfcheninfektion

Gelangt etwa virushaltiger Speichel oder infektiöse Sekrete eines Erkrankten durch Atmen, Husten oder Niesen an die Schleimhäute einer gesunden Person (Mund- und Nasenbereich, Augenbindehaut), so kann dies zu einer Ansteckung führen.


Schmierinfektion

Eine weitere Möglichkeit, sich mit dem Erreger anzustecken, stellt die Schmierinfektion dar. Bei dieser Infektionsform überträgt sich der Virus durch Handkontakt mit kontaminierten Gegenständen. Experimente des US-Gesundheitsinstituts NIH und der Seuchenschutzbehörde CDC zeigen, dass die Überlebensdauer von Coronaviren auf Oberflächen bis zu vier Tage beträgt. Zu einer Kontamination kommt es beispielsweise dann, wenn eine erkrankte Person auf Oberflächen hustet oder niest beziehungsweise sich die Nase putzt und ohne Händewaschen Gegenstände berührt. Kontaminierte Gegenstände können etwa Türgriffe, Treppengeländer, Bildschirme, Tastaturen, Stifte oder Fahrstuhlknöpfe sein.

Eine Übertragung über den Stuhl infizierter Personen erscheint derzeit als gering. Zwar wurden im Stuhl infizierter Personen Viren nachgewiesen, aber eine sogenannte fäkal-orale Übertragung mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 ist bislang nicht bekannt.

Wie lange beträgt die Inkubationszeit?

Die Inkubationszeit beschreibt die Zeit, die zwischen der Ansteckung und dem Ausbruch der Krankheit vergeht. Kommt es zu einer Ansteckung mit dem Coronavirus, kann es bis zu 14 Tage dauern, ehe Symptome auftreten. Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) beträgt die derzeitige durchschnittliche Inkubationszeit (Stand: 17.03.2020) fünf bis sechs Tage.

Welche Symptome können bei einer Erkrankung auftreten?

Eine Infektion mit dem Coronavirus kann unterschiedliche Verläufe annehmen, da Faktoren wie das Alter oder krankheitsbedingte Vorbelastungen diese erheblich beeinflussen können. Nach derzeitigem Stand weisen 80% der Infizierten jedoch nur milde Symptome auf.

Auftretende Symptome ähneln denen einer Grippe oder eines grippalen Infekts. Zum Vergleich mit Grippe- und Erkältungsbeschwerden und als erste Orientierung haben wie die Symptome von Covid-19 einschließlich ihrer Häufigkeit für Sie aufgelistet:

Kennzeichen Covid-19 Grippe Erkältung
Krankheitsbeginn eher plötzlich plötzlich mit starken Beschwerden schleichende Verschlechterung
Dauer bis zu 14 Tage 7 bis 14 Tage; Erholung nach Wochen 7 bis 9 Tage
       
Fieber häufig (mäßig bis stark) häufig (schnell einsetzend und hoch) selten (erhöhte Temperatur)
Husten häufig (trocken) häufig (trocken) selten
Kurzatmigkeit manchmal nein nein
Schnupfen selten manchmal häufig
Kopfschmerzen manchmal häufig selten
Halsschmerzen manchmal manchmal häufig
Gliederschmerzen manchmal häufig häufig
Müdigkeit manchmal häufig manchmal
Durchfall selten manchmal bei Kindern nein
Niesen nein nein häufig

 

In besonders gravierenden Fällen kann es zu Lungenentzündungen kommen, die zu Lungenversagen und auch zum Tod führen können. Vor allem Risikopatienten mit Vorerkrankungen, chronischen Leiden oder ältere Personen ab Mitte 50 sind hiervon vermehrt betroffen.

Ebenso besteht die Möglichkeit eines symptomlosen Verlaufs. Dabei kommt es zwar zu einer Ansteckung mit dem Coronavirus, jedoch spürt die betroffene Person keinerlei Anzeichen. Das Trügerische: Sie weiß nichts von ihrer Erkrankung, ist aber dennoch ansteckend.

Wer gehört zur Coronavirus-Risikogruppe?

Zur Risikogruppe gehören vor allem Menschen mit krankheitsbedingten Vorbelastungen, chronisch Kranke, Raucher sowie Ältere ab Mitte 50. Zu den Risikopatienten mit bestimmten Vorerkrankungen zählen:

  • Personen mit Herzproblemen (zum Beispiel koronare Herzerkrankung)
  • Personen mit Lungenproblemen (zum Beispiel Asthma oder chronische Bronchitis)
  • Patienten mit chronischen Lebererkrankungen
  • Patienten mit Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
  • Patienten mit einer Krebserkrankung
  • Patienten mit einem geschwächtem Immunsystem (hierzu zählen etwa Erkrankungen, die mit einer Immunschwäche einhergehen oder durch Einnahme von Medikamenten die Immunabwehr schwächen.

Wie kann man eine Ansteckung vermeiden?

Einen absoluten Schutz gibt es nicht, da Erkrankte zum einen keine grippeähnlichen Symptome aufweisen müssen und zum anderen nicht einmal wissen, dass sie sich mit dem Coronavirus infiziert haben. Nichtsdestotrotz können Sie mit einfachen Hygiene- und Verhaltensregeln das Ansteckungsrisiko reduzieren. Die Maßnahmen reichen von der eigenen Hygiene bis hin zu sozialen und beruflichen Kontakten.

Husten und niesen Sie richtig

  • Husten oder niesen Sie in die Armbeuge oder in ein Einmaltaschentuch, nicht aber in die Hand. Sollte dies dennoch passieren, waschen Sie sich bitte gründlich die Hände oder desinfizieren Sie diese.
  • Wenden Sie sich beim Husten und Niesen von anderen ab und husten oder niesen Sie diese keinesfalls an. Halten Sie vorsorglich einen größtmöglichen Abstand ein.
  • Einmaltaschentücher gehören nach der Benutzung in einen schließbaren Müllbehälter.

Waschen Sie Ihre Hände gründlich

Vor allem nach dem Händeschütteln, dem Betätigen eines Türgriffs oder nach dem Aufsuchen von Sanitäreinrichtungen sollten Sie sich die Hände gründlich waschen. Und so geht’s:

  1. Halten Sie hierzu Ihre Hände zunächst unter fließendes Wasser.
  2. Seifen Sie im Anschluss die kompletten Hände für 20 bis 30 Sekunden ein. Das bedeutet, dass Sie weder die Handinnenflächen noch den Handrücken, die Fingerspitzen, die Fingerzwischenräume und die Daumen auslassen.
  3. Spülen Sie die Hände unter fließendem Wasser wieder ab. In öffentlichen Toiletten sollten Sie beim Schließen des Wasserhahns ein Einweghandtuch oder den Ellenbogen verwenden, da sich auf den Armaturen Viren befinden könnten.
  4. Trocknen Sie die Hände sorgfältig und vollständig ab. Jeder sollte sein eigenes Handtuch haben.


Sofern keine Waschgelegenheiten zur Verfügung stehen, sollten Sie auf geeignete alkoholische Lösungen oder desinfizierende Gels beziehungsweise Tücher zurückgreifen.

Vermeiden Sie Hände- und Körperkontakt

  • Verzichten Sie darauf, anderen Personen die Hand zu geben oder diese zu umarmen.
  • Achten Sie darauf, sich möglichst wenig ins Gesicht zu fassen, um Krankheitserreger nicht über die Schleimhäute aufzunehmen. Wenn ein Griff ins Gesicht doch notwendig ist, waschen Sie sich zuvor gründlich die Hände.

Lüften Sie regelmäßig durch

  • Um Keime in der Luft zu reduzieren, insbesondere wenn sich bereits Erkrankte mit im Haus befinden, sollten Sie mehrmals täglich für ein paar Minuten alle Räumlichkeiten lüften.
  • Das Lüften fördert außerdem ein gutes Raumklima und hilft so durch die erhöhte Luftfeuchtigkeit ein Austrocknen der Schleimhäute zu verhindern.

    .

Beschränken Sie sich auf das Notwendigste

  • Bleiben Sie so oft es geht zu Hause und meiden Sie größere Menschenansammlungen, Restaurants, überfüllte Geschäfte etc. Nutzen Sie alternativ Abhol- und Lieferdienste.
  • Halten Sie generell einen Abstand von ein bis zwei Metern zu Menschen, vor allem zu kranken Personen.
  • Bleiben Sie selbst zu Hause, wenn Sie Krankheitssymptome bei sich erkennen, und befolgen Sie die weiter unten aufgeführten Schritte.
  • Steht eine Person Ihres Haushalts unter Quarantäne oder ist erkrankt, nehmen Sie eine räumliche Trennung vor.
  • Nehmen Sie auf ältere oder chronisch kranke Personen Rücksicht und schränken Sie persönliche Begegnungen mit ihnen möglichst ein.
  • Kommunizieren Sie lieber über Telefon, E-Mail, Chats, Videotelefonie, anstatt sich zu treffen.
  • Arbeiten Sie je nach Möglichkeit von zu Hause.
  • Vermeiden Sie, wenn möglich, öffentliche Verkehrsmittel und nutzen Sie lieber das Fahrrad, das eigene Auto oder gehen Sie zu Fuß.
  • Suchen Sie öffentliche Einrichtungen wie Ämter, Verwaltungen oder Behörden nur dann auf, wenn dies auch absolut erforderlich ist.
  • Schränken Sie Reisen, sofern überhaupt sinnvoll, auf das Minimum ein und verzichten Sie auf Zugfahrten, Flüge, Busse etc. Im Prinzip auf alles, wo Sie auf viele Menschen treffen könnten.

Was tun bei Verdacht auf Covid-19?

Wenn Sie glauben, dass Sie sich mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert haben, weil die Symptome darauf hindeuten, oder wenn Sie unsicher sind, dann gehen Sie bitte nicht aus freien Stücken zum Arzt. Rufen Sie Ihren Hausarzt stattdessen an und vereinbaren Sie einen Termin. So kann das Infektionsrisiko sowohl für die Praxismitarbeiter als auch für andere Patienten kleingehalten werden. Ihr Arzt wird alle erforderlichen Schritte in die Wege leiten und Sie gegebenenfalls auf das Coronavirus testen, sofern die Symptome für ihn aussagekräftig genug sind, Sie Kontakt zu einer infizierten Person hatten oder Sie sich zuvor in einem Risikogebiet aufgehalten haben. Aus Kapazitätsgründen der untersuchenden Labore kann nicht jede Person bei bloßem Verdacht getestet werden. Die Tests sind konkreten Verdachtsfälle vorenthalten. Die Kosten des Tests übernimmt die Krankenkasse.

Wenn Sie persönlichen Kontakt zu einer Person haben oder hatten, bei der das Coronavirus festgestellt wurde, wenden Sie sich bitte sofort und unabhängig von Symptomen an Ihr zuständiges Gesundheitsamt, kontaktieren einen Arzt oder wählen die Telefonnummer 116117. Alle weiteren Schritte werden Ihnen mitgeteilt. Bitte kommen Sie den mitgeteilten Aufforderungen uneingeschränkt und unverzüglich nach und setzen Sie andere Personen keiner unnötigen Gefahr aus.

Gibt es spezielle Therapien oder einen Impfstoff gegen eine Erkrankung von Covid-19?

Derzeit existieren weder ein Impfstoff gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 noch spezielle Behandlungsmethoden bei einer Erkrankung mit Covid-19.

Bei auftretenden Symptomen können Sie diese lindern und unterstützende Maßnahmen ergreifen. Halten Sie diesbezüglich Rücksprache mit dem behandelnden Arzt und stellen Sie keine Selbsttherapien an.

Hilft ein Mund-Nasen-Schutz vor einer Ansteckung?

Obwohl im asiatischen Raum viele Menschen einen Mund-Nasen-Schutz tragen, gibt es keine ausreichenden Belege dafür, dass das Tragen einer solchen Vorrichtung das Ansteckungsrisiko signifikant reduziert. Vielmehr verleitet ein derartiger Schutz nach Auffassung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) dazu, im Zweifel elementare Hygienemaßnahmen aufgrund eines falschen Sicherheitsgefühls zu vernachlässigen.

Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in der Öffentlichkeit ist eher für eine erkrankte Person sinnvoll, um das Risiko einer Tröpfcheninfektion für andere Personen zu verringern.

Hilfreiche Hotlines

Bei einem Coronavirus-Verdacht sollten Sie sich telefonisch an Ihren Hausarzt oder das Gesundheitsamt wenden oder die Nummer des ärztlichen Bereitschafsdienstes wählen. Diese lautet: 116117.

Des Weiteren stehen Ihnen folgende Hotlines zu Verfügung, die Sie bundesweit zur Coronavirus-Thematik informieren:

Name Telefonnummer E-Mail / Homepage

Unabhängige Patientenberatung
Deutschland

0800 011 77 22  
Bundesministerium für
Gesundheit (Bürgertelefon)
030 346 465 100  
Allgemeine Erstinformation und
Kontaktvermittlung (Behörde)
115  
Beratungsservice für Gehörlose
und Hörgeschädigte
030 340 60 66 07 (Fax) info.deaf@bmg.bund.de
info.gehoerlos@bmg.bund.de
Gebärdentelefon (Videotelefonie)   www.gebaerdentelefon.de/bmg/