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Morbus Bechterew

Morbus Bechterew ist eine entzündliche, rheumatische Erkrankung, die chronisch verläuft und zu Schmerzen sowie Versteifung führt. Betroffen sind meist die Lenden- und die Brustwirbelsäule. Es wird unter anderem Spondylarthritis ankylopoetica oder Spondylitis ankylosans genannt.

Wer ist betroffen? – Verbreitung

Experten schätzen, dass etwa 5 bis 10 von 1000 Menschen an Morbus Bechterew leiden. Die ersten Symptome zeigen sich meist zwischen dem 16. und 40. Lebensjahr. Früher dachte man, dass Männer etwa 3- bis 5-mal so häufig erkranken wie Frauen. Mittlerweile geht man davon aus, dass Morbus Bechterew beide Geschlechter gleichermaßen betrifft – die Krankheit dürfte bei Frauen jedoch milder verlaufen und daher oft unentdeckt bleiben.

Wie kommt es dazu? – Mögliche Ursachen

Die genaue Ursache des Morbus Bechterew ist derzeit nicht geklärt. Man nimmt an, dass eine Fehlfunktion des Immunsystems zugrunde liegt, wobei körpereigene Abwehrstoffe Entzündungen in den Gelenkknorpeln hervorrufen. In der Folge verlieren diese ihre Elastizität, die Gelenke verknöchern und versteifen zunehmend. Da die Krankheit familiär gehäuft auftritt, vermuten Experten, dass es eine genetische Veranlagung dazu gibt. Sie muss jedoch nicht zwingend zum Ausbruch führen.

Wie macht es sich bemerkbar? – Symptome

Ein erstes Anzeichen des Morbus Bechterew sind meist dumpfe Schmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule, die typischerweise in der zweiten Nachthälfte oder am frühen Morgen am stärksten sind. Sie verschlimmern sich in Ruhe und bessern sich bei Bewegung. Oft treibt der Schmerz Betroffene regelrecht aus dem Bett, durch den gestörten Schlaf sind sie tagsüber oft müde. Die Schmerzen können in das Gesäß und den Oberschenkel ausstrahlen und die Beweglichkeit einschränken. Erschütterungen, wie etwa beim Husten oder Niesen, verschlimmern die Beschwerden.

Parallel zu den Rückenschmerzen stellen sich bei einigen Patienten auch andere Symptome ein. Dazu gehören:

  • schmerzhafte Entzündungen an den Hüft-, Knie- oder Schultergelenken
  • Schmerzen an den Sehnenansätzen, besonders an der Ferse (Achillessehne)
  • eine Entzündung der Regenbogenhaut im Auge
  • entzündliche Darmerkrankungen

Wie geht es weiter? – Verlauf

Der Krankheitsverlauf kann individuell sehr unterschiedlich sein. Meistens beginnt die Krankheit schleichend vor dem 40. Lebensjahr und schreitet in Schüben voran, wobei sich die Beschwerden dazwischen vorübergehend verbessern. Während bei manchen Patienten eher die Entzündungsschmerzen im Vordergrund stehen, versteift sich bei anderen zunehmend die Wirbelsäule. Auch die Symptome an anderen Gelenken oder Organen müssen nicht bei allen Betroffenen auftreten.

Im günstigsten Fall verläuft Morbus Bechterew so mild, dass die normale Wirbelsäulenstruktur erhalten bleibt. Häufig aber verändert sich mit der Zeit die Beweglichkeit und Form der Wirbelsäule: Die Gelenke zwischen den Wirbelkörpern verknöchern infolge der Entzündung zunehmend und lassen Beugungen, Streckungen, Drehungen und Neigungen nicht mehr zu – die Wirbelsäule wird dadurch zu einem unbeweglichen Stab. Auch ihre Krümmung verändert sich: Während sich im Bereich der Brustwirbelsäule oft ein Buckel ausbildet, wird die Lendenwirbelsäule flach. Im ungünstigsten Fall kann der Betroffene durch die massive Wirbelsäulenverkrümmung nicht mehr geradeaus blicken. Der Krankheitsverlauf lässt sich durch medizinische Behandlungen und das eigene Verhalten jedoch entscheidend beeinflussen.

Was kann noch dahinterstecken? – Krankheitsbilder mit ähnlichen Symptomen

Auch bei der sogenannten Polyarthritis kommt es zu schmerzhaften Gelenksentzündungen und Bewegungseinschränkungen. Typischerweise beginnen diese nicht an der Wirbelsäule, sondern es sind eher die „kleinen“ Gelenke betroffen, wie etwa die Fingergelenke.
Bei der Osteoporose kommt es ebenfalls mit der Zeit zu einem Rundrücken. Die Ursache dafür ist jedoch kein entzündlicher Prozess, sondern ein fortschreitender Abbau der Knochensubstanz.

Was können Sie selbst tun? – Verhaltenstipps

Zwar ist Morbus Bechterew nicht heilbar, der Krankheitsverlauf lässt sich durch Medikamente und begleitende Therapiemaßnahmen jedoch günstig beeinflussen. Der Arzt verschreibt unter Umständen zur Entzündungshemmung sogenannte nichtsteroidale Antirheumatika oder cortisonähnliche Präparate, sogenannte Glukocorticoide.

Als Betroffener können Sie viel zu Ihrem Wohlbefinden beitragen:

  • Sehr wirksam sind spezielle Bewegungsübungen, die sogenannte Bechterew-Gymnastik. Sie sollten diese Übungen wie das tägliche Zähneputzen in Ihren Alltag integrieren
  • Achten Sie stets auf Ihre Körperhaltung und passen Sie die Umgebungsbedingungen, wie Bett, Matratze, Stühle, Autositz, Kleidung und Schuhe, entsprechend an. Besprechen Sie mit dem Betriebsarzt oder Ihrem Arbeitgeber, ob spezielle Maßnahmen am Arbeitsplatz nötig sind
  • Gestalten Sie Ihren Alltag aktiv und betreiben Sie maßvoll Sport
  • Achten Sie auf Ihre Ernährung, da Übergewicht die Gelenke zusätzlich belastet
  • Sehr ungünstig auf den Krankheitsverlauf wirken sich Rauchen und übermäßiger Alkoholkonsum aus. Werden Sie daher Nichtraucher und genießen Sie alkoholische Getränke mit Maß
  • Nehmen Sie die vom Arzt verschriebenen Medikamente regelmäßig ein
  • Spezielle Kurbehandlungen können den Krankheitsverlauf ebenfalls positiv beeinflussen. Fragen Sie dazu am besten Ihren Arzt