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Scharlach

Scharlach ist eine weltweit verbreitete Infektionskrankheit, die durch bestimmte Bakterien ausgelöst wird. Da sie zumeist Kinder zwischen drei und sieben Jahren befällt, zählt sie zu den typischen Kinderkrankheiten. Grundsätzlich können jedoch Menschen jedes Alters an Scharlach erkranken. Jährlich treten in Deutschland etwa 3.300 Krankheitsfälle auf, die meisten davon in den Wintermonaten. Es besteht Meldepflicht nach dem Injektionsschutzgesetz.

Wie kommt es dazu? – Ursachen

Der Erreger des Scharlachs sind Bakterien aus der Gruppe der Streptokokken. Übertragen werden sie zumeist durch Tröpfcheninfektionen, das heißt durch Niesen oder Husten. Da der Erreger einige Zeit außerhalb des Körpers überleben kann, ist eine Ansteckung auch über verunreinigte Gegenstände wie etwa Spielzeug möglich. Scharlach gilt als sehr ansteckend: Schon bevor erste Symptome auftreten, kann die Krankheit von einer Person auf die nächste übertragen werden. Zudem sind manche Menschen mit Streptokokken infiziert, ohne selbst Krankheitssymptome zu entwickeln. Diese Menschen sind eine häufige Ansteckungsquelle für andere.

Wie macht es sich bemerkbar? – Symptome

Die ersten Krankheitssymptome zeigen sich bereits zwei bis vier Tage nach der Ansteckung. Meist beginnt Scharlach mit plötzlich eintretendem, hohem Fieber, Kopf- und Halsschmerzen sowie Schluckbeschwerden. Auch Übelkeit und Erbrechen kommen in der Anfangsphase häufig vor. Zudem vergrößern sich die Lymphknoten am Hals und der Rachen ist stark gerötet. Die Mandeln schwellen meist stark an und sind von weißlich-gelblichen Eiterbelegen bedeckt. Ein typisches Scharlach-Symptom ist die sogenannte Himbeer- oder Erdbeerzunge: Die Zunge ist zunächst weiß belegt, später rötet sie sich und die entzündeten Zungenknospen treten als kleine Bläschen hervor.

Zugleich entwickelt sich ein kleinfleckiger Ausschlag mit etwa stecknadelkopfgroßen geröteten Flecken, der jedoch nicht juckt. Am stärksten ausgeprägt sind die Hautveränderungen im Bereich der Leisten und Achseln, oft breitet sich der Ausschlag über den gesamten Körper aus. Nur das Dreieck im Bereich von Kinn und Mund bleibt dabei typischerweise ausgespart, während die Wangen stark gerötet sind. Der Hautausschlag bildet sich nach drei bis fünf Tagen wieder zurück. Oft schält sich nach etwa ein bis drei Wochen die Haut stark ab, insbesondere an den Hand- und Fußflächen.

Erkranken Erwachsene an Scharlach, so kann es sein, dass nicht alle Krankheitssymptome vorliegen. Manchmal ist nur der Gaumen gerötet, was es schwierig macht, die Krankheit eindeutig zu diagnostizieren.

Wie geht es weiter? – Verlauf und Komplikationen

xStellt der Arzt Scharlach fest, so verschreibt er üblicherweise ein Antibiotikum. Meist fühlt sich das Kind durch die Tabletten bereits nach ein bis zwei Tagen wieder besser und die Krankheit heilt innerhalb von einer Woche ohne Komplikationen ab. Unbehandelt kann Scharlach in Einzelfällen schwere Komplikationen nach sich ziehen, sogar Todesfälle sind möglich. Die durch die Bakterien ausgeschiedenen Gifte können unter anderem zu schweren Durchfällen, Erbrechen oder einem Kreislaufversagen führen. Verbreitet sich der Erreger mit dem Blut im Körper, so können Herzmuskel- oder Gehirnhautentzündungen die Folge sein.
Eine mögliche Komplikation ist auch das sogenannte rheumatische Fieber, das durch körpereigene Abwehrstoffe (Antikörper) gegen den Scharlach-Erreger verursacht wird. Dabei kann sich noch einige Wochen nach der eigentlichen Erkrankung das Gewebe der Herzklappen oder das Nierengewebe entzünden.

Was kann noch dahinter stecken? – Krankheitsbilder mit ähnlichen Symptomen

Fieber und Hautausschläge treten auch bei anderen typischen Kinderkrankheiten wie Masern, Röteln oder bei Pfeiffer´schem Drüsenfieber auf. Um Scharlach von ähnlichen Krankheitsbildern zu unterscheiden, gibt es verschiedene Tests: Drückt man beispielsweise mit einem Glasspatel auf die Haut, so verschwinden bei Scharlach die roten Flecken und die Haut erscheint gelblich. Eine eindeutige Diagnose ist jedoch nur durch einen Rachenabstrich oder eine Blutuntersuchung im Labor möglich.

Was tun im Krankheitsfall? – Verhaltenstipps

Gegen Scharlach gibt es keine Impfung, und selbst eine bereits durchgemachte Erkrankung schützt nicht völlig vor einer neuerlichen Infektion. Scharlach ist jedoch gut behandelbar. Konsultieren Sie daher frühzeitig einen Arzt, wenn Ihr Kind unter hohem Fieber, Halsschmerzen und Schluckbeschwerden leidet.

Im Krankheitsfall ist Folgendes zu beachten: Das Kind sollte die verschriebenen Medikamente unbedingt, so lange wie vom Arzt verordnet, einnehmen, selbst wenn es sich wieder besser fühlt. Ansonsten kann es zu einem Rückfall kommen.

  • Während der ersten beiden Tage der Behandlung besteht für andere Personen noch die Gefahr, sich anzustecken. Geschwister oder Freunde sollten sich in dieser Zeit von dem erkrankten Kind fernhalten.
  • Das Kind sollte viel trinken. Bei Halsschmerzen ist weiche, breiige Kost meist angenehmer zu schlucken.
  • Bei hohem Fieber können kalte Wadenumschläge die Beschwerden lindern.