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Mumps

Die Infektionskrankheit Mumps wird umgangssprachlich auch Ziegenpeter genannt. Der medizinische Fachbegriff für Mumps lautet Parotitis epidemica. Es handelt sich dabei um eine hochansteckende Virusinfektion, die typischerweise bereits im Kindesalter auftritt und daher zu den Kinderkrankheiten gezählt wird.
Ein charakteristisches Anzeichen für Mumps sind geschwollene Wangen und abstehende Ohrläppchen. Diese Schwellung entsteht infolge einer Entzündung der Ohrspeicheldrüse. In Einzelfällen kann es außerdem zu ernsthaften Komplikationen, wie etwa einer Hirnhautentzündung, kommen. Wirksamen Schutz bietet die Impfung gegen Mumps.

Was ist Mumps?

Mumps ist eine von Viren übertragene Infektionskrankheit. Auslöser ist das Mumpsvirus oder Paramyxovirus, ein nur beim Menschen vorkommender Erreger. Die meisten Betroffenen erkranken aufgrund der hohen Ansteckungsgefahr bereits im Kindesalter. Grundsätzlich können jedoch auch Erwachsene an Mumps erkranken. In diesem Fall verläuft die Krankheit oftmals deutlich schwerer und komplikationsreicher. Häufige Komplikationen sind beispielsweise eine Hirnhautentzündung oder auch eine Hodenentzündung, die bei vielen Betroffenen zu Unfruchtbarkeit führt.

Mumps kann auf verschiedenen Wegen übertragen werden. Die meisten Menschen stecken sich über eine sogenannte Tröpfcheninfektion an, also über kleine Speicheltröpfchen, die beim Husten oder Niesen übertragen werden. Eine Infektion ist aber auch beim Händeschütteln oder seltener über verunreinigte Gegenstände möglich. Die Krankheit selbst äußert sich vor allem durch schmerzhafte Schwellungen an Gesicht und Hals, sowie ein allgemeines Unwohlsein. Nach überstandener Erkrankung besteht eine lebenslange Immunität gegen Mumps.

Symptome und Komplikationen

Die Symptome bei Mumps variieren von Mensch zu Mensch. Während einige Betroffene gar keine Symptome entwickeln, leiden andere unter unspezifischen Beschwerden wie Fieber, Abgeschlagenheit und Unwohlsein. Rund 60% der erkrankten Personen entwickeln typische Mumps-Symptome, allen voran eine entzündliche Schwellung der Ohrspeicheldrüse. Durch diese Schwellung entstehen die typischen "dicken Backen", abstehende Ohrläppchen und gegebenenfalls auch Schluckbeschwerden. Die Schwellung der Wangen beginnt in der Regel auf einer Seite und greift dann nach einigen Tagen auf die andere Seite über.

Mit zunehmendem Alter steigt die Gefahr von Komplikationen. So kann es beispielsweise zu Entzündungen der Bauchspeicheldrüsen, der Hoden, der Hirnhäute oder des Gehirns kommen. Symptome wie Oberbauchbeschwerden, Erbrechen und Fettstuhl deuten auf eine Bauchspeicheldrüsenentzündung hin. Sind die Hoden betroffen, so schwellen diese meist nur einseitig schmerzhaft an. Infolge der Entzündung kann die Fortpflanzungsfähigkeit vorübergehend oder dauerhaft gestört sein.

Die Mumps-Meningitis ist eine Form der Hirnhautentzündung, die in der Regel ohne bleibende Schäden verheilt. In Einzelfällen kann es jedoch zu gesundheitlichen Folgen, wie Taubheit oder Gesichtslähmungen, kommen. In seltenen Fällen ist das ganze Gehirn von der Entzündung betroffen (Mumps-Enzephalitis). Auch hier besteht die Gefahr von bleibenden Schäden, wie beispielsweise Schwerhörigkeit. Gerade bei Kleinkindern wird eine ein- oder beidseitige Schwerhörigkeit durch Mumps oft nicht sofort erkannt, weshalb nach überstandener Erkrankung ein Hörtest durchgeführt werden sollte. Typische Symptome für Meningitis und Enzephalitis sind Kopf- und Nackenschmerzen, Lichtempfindlichkeit sowie bei einer Hirnentzündung auch Erbrechen, Schwindel und Lähmungserscheinungen.

Mumps in der Schwangerschaft kann unter Umständen eine Fehlgeburt zur Folge haben, wenn die Mutter im ersten Schwangerschaftsdrittel erkrankt. Es besteht jedoch keine Gefahr von Folgeschäden für das Kind, wie es etwa bei Röteln oder Windpocken der Fall ist.

Wie sieht der Krankheitsverlauf aus?

Die Inkubationszeit bei Mumps beträgt etwa zwölf bis 25 Tage. Erst nach Ablauf dieser Zeitspanne stellen sich erste unspezifische Beschwerden ein. Die typische Schwellung der Speicheldrüsen tritt einige Tage später auf, allerdings nicht bei allen Betroffenen. Insgesamt vergehen nach dem Krankheitsausbruch etwa ein bis zwei Wochen, bis die Krankheit vollständig ausgeheilt ist.
Eine spezifische Behandlung gegen Mumps gibt es nicht. Es wird stattdessen mit schmerzlindernden und gegebenenfalls fiebersenkenden Mitteln versucht, die Beschwerden einzudämmen. Zusätzlich sollten erkrankte Personen säurehaltige Lebensmittel vermeiden und bevorzugt weiche Speisen zu sich nehmen. Auf diese Weise lassen sich die Schmerzen beim Schlucken reduzieren. Als Hausmittel haben sich auch kalte oder heiße Umschläge im Bereich der Schwellungen bewährt.

Wie kann ich mich schützen?

Wirksamen Schutz gegen Mumps bietet die Schutzimpfung aus abgeschwächten Mumpsviren. Die Ständige Impfkommission empfiehlt die MMR-Kombinationsimpfung (Masern, Mumps, Röteln) ab dem elften Lebensmonat. Der Immunschutz sollte bis zum vollendeten zweiten Lebensjahr mit einer zweiten MMR-Impfung vervollständigt werden. Eine nachträgliche Impfung ist in jedem Alter möglich. In einigen Fällen kommt es trotz zweifacher Impfung zu einer Mumps-Erkrankung, allerdings nimmt die Krankheit in diesen Fällen meist einen leichten Verlauf.