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Herzmuskelstörung (Kardiomyopathie)

Die medizinisch als Kardiomyopathie bekannte Herzmuskelstörung umfasst sämtliche Erkrankungen des Herzmuskels, die eine Störung der Herzfunktion zur Folge haben. Hierzu gehören insbesondere Herzmuskelerkrankungen, die auf eine direkte schädigende Einwirkung zurückgehen, wie etwa Gefäßleiden, übermäßige Belastungen des Muskels oder Entzündungen. Bei sämtlichen Formen der Kardiomyopathie verändert das Muskelgewebe seine Struktur und büßt an Leistungsfähigkeit ein.

Wie kommt es zu einer Herzmuskelstörung?

Das Herz ist dafür verantwortlich, dass der Kreislauf durch das ständige Ansaugen und Auswerfen des Blutes aufrechterhalten wird. Über die rechte Herzkammer wird das Blut in die Lunge gepumpt, wo es Sauerstoff aufnimmt. Anschließend gelangt es in die linke Herzkammer, wo das Blut in den Körperkreislauf gepumpt wird. Zwischen den Herzkammern sowie den Vorhöfen befinden sich Herzklappen, die an Ventile erinnern. Im Falle einer Kardiomyopathie kommt es zu einer Veränderung der Herzmuskulatur, welche sich oftmals in einer Erschlaffung der Herzmuskelfasern äußert. Den überdehnten Muskeln gelingt es nicht mehr, sich ausreichend zusammenzuziehen, um den Körperkreislauf mit genügend Blut zu versorgen. Nicht selten geht eine Herzmuskelstörung auch auf eine Verdickung des Herzmuskels zurück. Dies führt zu einer Verengung der Herzinnenräume, die infolgedessen weniger Blut sammeln können. Derartige Fehlentwicklungen führen dazu, dass die Pumpfunktion des Herzens eingeschränkt ist.

Anhand welcher Symptome macht sich eine Kardiomyopathie bemerkbar?

Je nach Form der Kardiomyopathie ergeben sich unterschiedliche Beschwerden. Mediziner differenzieren bei der primären Kardiomyopathie vor allem zwischen der restriktiven Kardiomyopathie, die durch Unelastizität und Versteifung des Herzmuskels durch vermehrte Ansammlung von Bindegewebe im Muskel eine Funktionsstörung verursacht. Ist der Herzmuskel verdickt und die Dehnbarkeit dadurch entsprechend eingeschränkt, spricht man von einer hypertrophen Kardiomyopathie. Die dritte Form ist die dilatative Kardiomyopathie die durch Vergrößerungen der Herzhöhlen aufgrund einer Überdehnung definiert ist.

Bei allen Formen wird eine Herzschwäche verspürt, die mit folgenden Beschwerden einhergeht:

  • Abnehmende Leistungsfähigkeit
  • Schwächegefühl
  • Müdigkeit
  • Erhöhte Herzfrequenz (Tachykardie)
  • Herzrhythmusstörungen
  • Ohnmachtsanfälle
  • Bläulich erscheinende Schleimhäute und Haut (Zyanose)
  • Flüssigkeitseinlagerungen (Ödeme) im Körpergewebe und der Lunge, da sich Blut in die Venen und Lunge zurückstaut
  • Hustenreiz sowie teilweise lebensbedrohliche Atemnot

Weil sich bei Patienten mit Kardiomyopathie leichter Blutgerinnsel an den inneren Herzwänden bilden und anschließend lösen, ist das Risiko für Schlaganfälle oder Lungeninfarkte gegenüber gesunden Menschen erhöht. Eine Veränderung des Herzmuskels kann ferner zu Klappenfehlern führen und so die Pumpfunktion des Herzens weiter vermindern. Selten stellt sich die Herzmuskelstörung derart massiv ein, dass der Blutkreislauf zusammenbricht und einen Herztod eintritt.

Ursachen und Risikofaktoren einer Kardiomyopathie

Die familiäre Veranlagung ist zumeist die Ursache für primäre Kardiomyopathien. Einige Varianten werden mit hoher Wahrscheinlichkeit genetisch weitervererbt. Bei anderen Formen besteht für die Kinder nur eine Prädisposition und demzufolge ein erhöhtes Risiko, selbst an einer Kardiomyopathie zu erkranken. In vielen Fällen lässt sich die Erkrankung jedoch nicht an einer bestimmten Ursache festmachen. Verursachen Krankheiten, die neben dem Herzen auch andere Organe betreffen können eine Herzmuskelstörung, ist von einer sekundär ausgelösten Kardiomyopathie die Rede. Ursächlich können sein:

  • Entzündungen der Innenhaut des Herzens gemäß Löffler-Endokarditis
  • Radioaktive Strahlung im Zusammenhang mit einer Strahlentherapie
  • Krankhafte Veränderungen des Bindegewebes (Sarkoidose, Sklerodermie) oder vermehrte Anreicherung bestimmter Stoffe im Herzmuskel (Hämochromatose, Amyloidose)

Wie eine Kardiomyopathie untersucht und behandelt wird

xDie Befragung zur eigenen Krankengeschichte sowie derer von nahen Verwandten (Familienanamnese) steht zunächst im Mittelpunkt der Untersuchung. Im Rahmen der körperlichen Kontrolle achtet der Arzt zusätzlich auf typische Anzeichen einer Kardiomyopathie. So können bestimmte Blutwerte sowie manchmal das Abhören des Herzens Aufschlüsse geben. Ebenfalls ist der Einsatz spezieller medizinischer Geräte von großer Bedeutung. Dazu gehören neben CT- (Computertomographie) und Röntgenaufnahmen eine Ultraschalluntersuchung des Herzens (Echokardiographie) und ein EKG (Elektrokardiogramm) mit dem alle elektrischen Impulse des gesamten Herzens aufgezeichnet werden. Zusätzlich kann auch eine Biopsie des Herzmuskels durchgeführt werden, sodass das dabei entnommene Gewebe genau untersucht werden kann. Bei einer Herzkatheteruntersuchung werden bestimmte Stellen im Herzen oder auch der Herzkranzgefäße angesteuert wodurch nicht nur der Druck, sondern auch Sauerstoffsättigung und Blutfluss gemessen werden können.

Idealerweise lässt sich anhand geeigneter Medikamente die Ursache der Krankheit therapieren. Ist die Ursache nicht bekannt, steht die Behandlung der Herzmuskelerkrankung im Vordergrund. Die Auswirkungen der Herzschwäche werden durch Medikamente wie Beta-Blocker, ACE-Hemmer oder Diuretika bekämpft. Eventuellen Herzrhythmusstörungen wird mittels Antiarrhythmika vorgebeugt. Durch die regelmäßige Einnahme von gerinnungshemmenden Mitteln soll hingegen die Bildung von Blutgerinnsel verhindert werden. Außerdem gilt es Überbelastungen zu verhindern. Je nach Form kann es auch zu einem chirurgischen Eingriff kommen.

Maßnahmen und Hausmittel gegen Kardiomyopathie

Anhand einiger Maßnahmen können Sie einer Herzmuskelstörung vorbeugen. Reduzieren Sie eine fettreiche sowie stark salzhaltige Ernährung und bevorzugen Sie stattdessen Kohlenhydrate in Form von Vollkornprodukten und Gemüse. Durch regelmäßige Bewegung können Sie ferner Ihr Herz-Kreislauf-System gut trainieren. Übergewicht und Rauchen gehören hingegen zu den Risikofaktoren einer Herzmuskelstörung. Unter den Hausmitteln hat sich der Weißdorn (Crataegus) bewährt, der die Herzdurchblutung zu verbessern und den Herzmuskel zu stärken vermag. Mit Präparaten aus Mineralien, Magnesium sowie Vitamin B, lassen sich etwaige Mängel ausgleichen. Empfehlenswert sind zudem Grüner Tee, Kürbiskerne, Spargelwurzel, Queckenwurzelstock, Hauhechelwurzel, Ackerschachtelhalmkraut, Goldrutenkraut, Brennnesselblätter, Birkenblätter sowie Katzenbartblätter, zumal diese Kräuter die Entwässerung bei Ödemen erleichtern.
Dennoch gehört die Behandlung einer Herzmuskelschwäche immer in die Hände eines Arztes.