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Verätzung

Der Begriff Verätzung bezeichnet die Schädigung des Gewebes durch eine chemische Substanz – zum Beispiel durch Säuren oder Laugen, die in Reinigungsmitteln enthalten sind. Eine Verätzung ist nicht nur sehr schmerzhaft, sie kann mitunter lebensbedrohliche Ausmaße annehmen, vor allem dann, wenn die Schleimhäute betroffen sind. Warum Sie bei einer Verätzung immer einen Arzt aufsuchen sollten und wie die Behandlung konkret aussieht, erfahren Sie hier.

Wodurch entsteht eine Verätzung?

Kommt die Haut mit ätzenden Substanzen in Berührung, hat dies erhebliche Auswirkungen auf ihre natürliche Struktur. Wie diese genau beeinflusst wird, hängt dabei vor allem von der Art der Chemikalie ab. Bei Kontakt mit einer Säure reagiert der Körper mit einer Gerinnung der Zelleiweiße. Diese Abwehrreaktion (Mediziner bezeichnen sie als Koagulationsnekrose mit Schorfbildung) verhindert, dass die ätzende Flüssigkeit in tiefere Hautschichten eindringt. Wird die Haut durch eine Lauge verätzt, verflüssigt sich hingegen das Gewebe (Kolliquationsnekrose), sodass Laugen meist größere Schäden verursachen als Säuren.

Vor allem der unvorsichtige Umgang mit Haushaltschemikalien und ätzenden Abbeizstoffen führt im Alltag zu Verätzungen. Mitunter kann auch die falsche Beschriftung von Reinigungsmitteln zu schwerwiegenden Unfällen führen. Die Schwere der Verletzung ist dabei unter anderen von der Konzentration der Chemikalie sowie von der Länge der Einwirkzeit abhängig. Auch die Sensibilität der betroffenen Körperstelle entscheidet darüber, wie stark die Symptome ausgeprägt sind.

Symptome einer Verätzung

Eine Verätzung ist nicht nur sehr schmerzhaft, sie kann auch stark bluten. Wie bei einer Verbrennung besteht zudem die Gefahr eines schnellen und hohen Flüssigkeitsverlusts, sodass umgehend Handlungsbedarf besteht. Kommen die Augen mit einer ätzenden Substanz in Berührung, entstehen ebenfalls sehr starke Schmerzen. Außerdem treten akute Sehstörungen bis hin zur Erblindung auf. Bei einer Verätzung des Magen-Darm-Trakts leiden die Betroffenen vor allem unter krampfartigen Bauchschmerzen sowie unter Übelkeit und Erbrechen. Besonders gefährlich ist eine Verätzung von Mund und/oder Speiseröhre: Die Schleimhäute schwellen an, es kommt zu Schluckbeschwerden und schlimmstenfalls zu Atemnot. Darüber hinaus besteht bei allen Verätzungen das Risiko, dass der Betroffene in einen Schock fällt

Diagnose

Je schneller Sie nach einer Verätzung den Arzt aufsuchen, umso höher sind die Chancen, dass das verätzte Gewebe vollständig gerettet werden kann. Der Arzt nimmt die betroffene Hautstelle zunächst in Augenschein, um das Ausmaß der Verätzung zu beurteilen. Hinweise zum Unfallhergang sowie zu Art und Menge der Chemikalie sind ebenfalls ausgesprochen wichtig für den Behandlungserfolg. Je nachdem, welcher Körperbereich verätzt wurde, führt der Arzt eine Röntgenaufnahme oder auch eine Endoskopie durch. Mithilfe der Röntgenaufnahme lässt sich beispielsweise feststellen, ob die ätzende Substanz zu Wanddurchbrüchen im Brustraum geführt hat, während die Endoskopie verdeutlicht, inwiefern die Speiseröhre in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Therapie

Die Behandlung hängt von Art und Ausmaß der Verätzung ab. Sollten noch Reste der ätzenden Flüssigkeit auf der Haut vorhanden sein, werden diese zunächst gründlich entfernt. Anschließend muss der verätzte Bereich unter fließendem Wasser gereinigt werden - und zwar bis zu 15 Minuten lang. Sind die Augen betroffen, werden die Augenwinkel intensiv gespült, um anschließend Reste der Substanz mithilfe eines Mikroskops von der Hornhaut zu entfernen. Bei einer Verätzung des Mund- und Rachenraums werden meist verdünnende Maßnahmen ergriffen. Keinesfalls sollte jedoch ein Erbrechen herbeigeführt werden, da die Schleimhäute dabei erneut mit der ätzenden Flüssigkeit in Kontakt kämen. Nach der Erstversorgung wird die verätzte Hautstelle mit einem sterilen Wundverband abgedeckt. Auch heilungsfördernde Salben sind sinnvoll. Bei sehr schweren Verätzungen ist ein plastisch-chirurgischer Eingriff hingegen unerlässlich.

Vorbeugende Maßnahmen

Ein bedachter Umgang mit Chemikalien ist die wichtigste Voraussetzung, damit es gar nicht erst zu Verätzungen kommt. Außerdem sollten Sie giftige und ätzende Flüssigkeiten aufgrund der Verwechslungsgefahr niemals in Behälter umfüllen, die für Lebensmittel gedacht sind. Bewahren Sie toxische Substanzen zudem stets außerhalb der Reichweite von Kindern und Haustieren auf, um Unfälle zu vermeiden. Wenn Sie während der Arbeit oder im Haushalt immer wieder mit ätzenden Stoffen in Kontakt kommen, tragen Sie Handschuhe und eventuell eine Atemmaske. Des Weiteren ist es ratsam, stets die Telefonnummer der Vergiftungsnotrufzentrale bereitzuhalten.

Im Notfall richtig reagieren

Schnelles Handeln ist bei einer Verätzung besonders wichtig, um den Schaden so gering wie möglich zu halten. Bei großflächigen Verätzungen sowie dann, wenn die Schleimhäute oder der Magen-Darm-Trakt betroffen sind, sollten Sie umgehend den Notdienst alarmieren. Versuchen Sie anschließend, den Verletzten zu beruhigen und befreien Sie die betroffene Hautstelle von kontaminierten Kleidungsstücken, um weitere Hautschäden zu vermeiden.