E-Rezept einlösen

Sie können den Ausdruck zur Einlösung Ihres E-Rezepts entweder mit der Kamera Ihres Endgeräts scannen oder alternativ auch ein Bild des Ausdrucks zur Einlösung Ihres E-Rezepts an uns hochladen.

Kamera aktivieren
und Code scannen

Sobald Sie den Zugriff auf Ihre Kamera gestattet haben, können Sie den großen Matrix-Code oben rechts auf Ihrem E-Rezept einscannen.

Jetzt Scanvorgang starten

Oder Bild des E-Rezept-Ausdrucks
hochladen

Bild des E-Rezept-Ausdrucks hochladen

Sie können Ihr E-Rezept auch als Bild-Datei von Ihrem Computer hochladen, um es uns zukommen zu lassen.

Jetzt hochladen

E-Rezept scannen

Bitte platzieren Sie den großen Matrix-Code oben rechts auf dem Ausdruck zur Einlösung Ihres E-Rezepts genau in den Rahmen. Sie können mehrere E-Rezepte nacheinander scannen. Die Erkennung des Codes erfolgt automatisch.

E-Rezept scannen

Bitte platzieren Sie den großen Matrix-Code oben rechts auf dem Ausdruck zur Einlösung Ihres E-Rezepts genau in den Rahmen. Sie können mehrere E-Rezepte nacheinander scannen. Die Erkennung des Codes erfolgt automatisch.

E-Rezept hochladen

Bitte achten Sie darauf, dass das Bild eine gute Auflösung und Ausleuchtung hat, damit die Codes korrekt erkannt werden können.

E-Rezept
hochladen

Beim Klick auf “E-Rezept als Bild hochladen” öffnet sich ein Dialog, bei dem Sie die Datei auf Ihrem Computer auswählen können.

Maximale Bildgröße ist 15 MB.

E-Rezept als Bild hochladen

E-Rezept hochladen

Bitte achten Sie darauf, dass das Bild eine gute Auflösung und Ausleuchtung hat, damit die Codes korrekt erkannt werden können.

Produkte

{{{name}}} {{attributes.eura_pack_size}},  {{attributes.eura_base_price}} € / {{attributes.eura_base_price_unit}} {{attributes.supplierName}} {{attributes.Preis}} €

Unsere Markenwelten

{{{name}}}

Wörtebuch

{{{name}}}

UnsereThemen

{{{name}}}

Hilfe/FAQ

{{{name}}}

Inhalte

{{{name}}}

{{{name}}}

Unterschenkelgeschwür

Bei einem Unterschenkelgeschwür, umgangssprachlich auch als offenes Bein bezeichnet, handelt es sich um eine tiefe, schlecht heilende Wunde am Unterschenkel. Der Fachbegriff für diese Erkrankung lautet Ulcus cruris (lat. Ulcus = Geschwür, cruris = Unterschenkel).

Ein offenes Bein kann verschiedenste Ursachen haben. Typischerweise entsteht die Krankheit durch schwerwiegende Durchblutungsstörungen, die mitunter lebensbedrohliche Ausmaße annehmen können. Zudem treten Unterschenkelgeschwüre oftmals infolge eines diabetischen Fußes oder als Begleiterscheinung von diabetischer Polyneuropathie auf. Häufig ist auch eine chronische Venenschwäche für das offene Bein verantwortlich. Durch die Venenschwäche bilden sich Krampfadern, die bewirken, dass das Blut nicht mehr ungehindert zum Herzen zurücktransportiert werden kann. Stattdessen entwickeln sich Beinödeme und das Bindegewebe verhärtet sich. Durch diesen als Sklerose bezeichneten Prozess wird das Gewebe nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt. Das Risiko für Fuß- und Beingeschwüre steigt dadurch rapide an.

Welche Symptome treten auf?

Tiefe Wunden, die nicht von allein wieder heilen, sind das auffälligste Symptom eines offenen Beins. Schlimmstenfalls reichen die Wunden sogar bis auf die Knochen. Sie sondern zudem dauerhaft eine klare, schleimige Flüssigkeit ab, was eine Aufweichung der Haut zur Folge hat und die Beschwerden weiter verschlimmern kann.

Ist das Unterschenkelgeschwür venös bedingt, spricht der Mediziner vom Ulcus cruris venosum. Der Patient leidet in diesem Fall weniger an Schmerzen als an einem konstanten Spannungsgefühl. Durch den Übertritt roter Blutkörperchen aus den Blutgefäßen ins Gewebe verfärbt sich die Haut zudem oftmals bräunlich. Bei einem arteriell bedingten Unterschenkelgeschwür sind die Schmerzen stark ausgeprägt, vor allem bei Hochlagerung der Beine. Außerdem sind die Füße häufig kalt und blass. Sowohl beim arteriellen als auch beim venösen Ulcus cruris ist außerdem das Nagelwachstum gestört.

Formen des Unterschenkelgeschwürs

Es gibt vier verschiedene Formen des Unterschenkelgeschwürs, von denen das venös bedingte Geschwür am häufigsten vorkommt. Es entsteht vorzugsweise im unteren Bereich des Unterschenkels und weist in der Regel eine große Ausdehnung auf. Bei den meisten Patienten windet sich das Geschwür wie eine Galosche einmal um das gesamte Bein. Das arteriell bedingte Unterschenkelgeschwür ist etwas seltener und betrifft meist die Zehen oder die Fußsohlen. Es entsteht durch Verengungen des arteriellen Blutkreislaufs – beispielsweise infolge einer Verletzung oder auch als Begleiterscheinung der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit. Handelt es sich um ein Ulcus cruris mixtum, sind beide Gefäßsysteme (venös und arteriell) verengt.

Diagnose

Für den Arzt ist ein Unterschenkelgeschwür meist auf den ersten Blick erkennbar. Die Ermittlung der genauen Ursache gestaltet sich jedoch meist schwieriger. Mithilfe einer Dopplersonografie lassen sich die arteriellen und venösen Durchblutungsverhältnisse darstellen. Eine Röntgenuntersuchung, bei der dem Patienten vorher ein Kontrastmittel gespritzt wurde, macht hingegen Thrombosen sichtbar. Routinemäßig erfolgt zudem eine Blutanalyse, um Hinweise auf Diabetes oder Gerinnungsstörungen zu erhalten.

Wie wird ein Unterschenkelgeschwür behandelt?

Bei Verdacht auf ein offenes Bein sollten Sie umgehend einen Arzt aufsuchen, denn je länger Sie warten, umso höher ist das Risiko für Infektionen. Der Arzt wird die Wunde versorgen und anschließend Ursachenforschung betreiben. Antibiotika haben sich bei der Behandlung von Unterschenkelgeschwüren bewährt – in besonders hartnäckigen Fällen kommen hingegen Medikamente mit Wachstumsfaktoren zum Einsatz, um den Regenerationsprozess der Haut zu fördern. Gleichzeitig sorgen komprimierende Verbände dafür, dass das Blut besser durch das Bein fließt. Die Heilung eines Unterschenkelgeschwürs erfordert viel Geduld, denn sie nimmt mehrere Wochen oder gar Monate in Anspruch. Der Patient muss regelmäßig zur Wundreinigung gehen und auch nach dem Abheilen des Geschwürs Kontrolltermine wahrnehmen, um einen Rückfall zu vermeiden.

Spricht die Wunde auf Antibiotika nicht an, besteht die Möglichkeit, sie durch Fliegenlarven reinigen zu lassen. Diese ernähren sich von abgestorbenem Gewebe und haben sich bei der Wundbehandlung von Ulcus cruris als sehr effektiv erwiesen. In sehr schweren Fällen sind zudem operative Maßnahmen unabdingbar. Der Arzt reinigt die Wunde, trägt Beläge ab und verbessert den Blutfluss, beispielsweise durch die Entfernung von Krampfadern.

Risikogruppen und Prognose

Raucher, Diabetiker und Personen mit Bluthochdruck sowie mit hohen Blutfettwerten sind besonders gefährdet, ein Unterschenkelgeschwür zu entwickeln. Die Krankheit betrifft meist Menschen über 40 Jahren und kommt bei Senioren, die das 80. Lebensjahr überschritten haben, sehr häufig vor, und zwar bei Männern und Frauengleichermaßen.

Das venöse offene Bein heilt in der Regel besser ab als die arteriell bedingte Form des Unterschenkelgeschwürs, das Risiko für einen Rückfall ist jedoch bedeutend höher. Eine sorgfältige Nachbehandlung ist daher beim venösen Ulcus cruris besonders wichtig.