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Syphilis

Syphilis, auch als Lues, harter Schanker oder Franzosenkrankheit bezeichnet, ist eine weltweit verbreitete Infektionskrankheit, die zu den sexuell übertragbaren Erkrankungen zählt. Unbehandelt kann sie chronisch verlaufen und schwere Folgeschäden nach sich ziehen. In den letzten Jahren ist die Anzahl der Neuinfektionen in Deutschland gestiegen: Im Jahr 2015 hat man über 6.800 Fälle registriert.

Der Erreger der Syphilis ist ein Bakterium namens Treponema pallidum, welches zur Familie der Spirochäten gehört. Übertragen wird es hauptsächlich durch ungeschützten Geschlechtsverkehr. Die Bakterien dringen über kleinste Hautrisse in der Genital-, Anal- oder Mundschleimhaut in den Körper ein und breiten sich anschließend über die Lymph- und Blutgefäße aus. Sind schwangere Frauen infiziert, so können sie ihr ungeborenes Kind im Mutterleib anstecken. Außerhalb des menschlichen Körpers kann der Erreger nicht lang überleben, sodass andere Übertragungswege eher unwahrscheinlich sind. Allerdings sind Infektionen auch durch den Kontakt mit kontaminierten Handtüchern oder Kleidungsstücken möglich, weshalb Erkrankte besonders auch im Umgang mit Textilien auf Hygiene achten sollten.

Wie macht es sich bemerkbar?

Die Zeit zwischen der Ansteckung und dem Auftreten der ersten Symptome beträgt im Schnitt 2 bis 3 Wochen. Unbehandelt verläuft Syphilis typischerweise in vier Stadien, wobei sich jedes Krankheitsstadium durch unterschiedliche Symptome auszeichnet. Gelegentlich kann der Krankheitsverlauf jedoch von diesem typischen Muster abweichen. Zwischen den einzelnen Stadien treten oft sogenannte Latenzstadien auf, in denen Betroffene beschwerdefrei sind.

  • Primärstadium: Als erstes Symptom bildet sich an der Eintrittsstelle der Bakterien ein kleiner, dunkelroter Fleck aus. Aus diesem entwickelt sich schließlich ein nässendes, schmerzloses Geschwür mit einem derben Rand, das man auch "harter Schanker" nennt. Aus dem Geschwür tritt eine farblose Flüssigkeit aus, die große Mengen des Erregers enthält und daher hochgradig ansteckend ist. Meist entstehen die Geschwüre aufgrund der sexuellen Übertragung an Penis, Schamlippen, Scheide oder After, grundsätzlich können sie aber an jeder Körperstelle auftreten.
  • Sekundärstadium: Nach etwa zwei Monaten hat sich das Bakterium über die Blut- und Lymphgefäße im Körper ausgebreitet. In diesem Stadium können sehr unterschiedliche Beschwerden auftreten. Die meisten Betroffenen klagen über ein allgemeines Krankheitsgefühl mit Fieber, Müdigkeit, Muskel- und Gelenksschmerzen. Zusätzlich sind oft die Lymphknoten geschwollen. Typisch ist darüber hinaus ein masernartiger, nicht juckender Hautausschlag, der an Handflächen und Fußsohlen, manchmal auch am gesamten Körper auftritt. Nach einigen Tagen entwickeln sich daraus rotbräunliche Knötchen, die manchmal schuppen oder nässen. Da die Hautveränderungen große Mengen des Erregers enthalten, sind sie bei Berührung sehr ansteckend. Manche Patienten leiden zusätzlich unter Haarausfall oder entwickeln Schleimhautveränderungen im Mund und Rachen. Alle diese Symptome bilden sich in der Regel nach etwa 4 Monaten von selbst zurück. Anschließend sind viele Betroffene über Jahre oder sogar Jahrzehnte beschwerdefrei. Der Erreger schlummert jedoch weiterhin im Körper und die Krankheit kann daher jederzeit wieder aufflammen.
  • Tertiärstadium: Im dritten Stadium der Krankheit hat der Erreger auch zahlreiche innere Organe befallen. Auf der Haut oder im Inneren des Körpers bilden sich knotenartige Geschwüre, sogenannte Gummen, die manchmal aufbrechen und nässen. Oft schädigt der Erreger auch die Wände der Blutgefäße. Besonders gefährlich ist es, wenn die Hauptschlagader (Aorta) betroffen ist: Es kann sich eine Aussackung bilden, die im schlimmsten Fall platzt und den Betroffenen innerlich verbluten lässt.
  • Quartärstadium: Das letzte Krankheitsstadium ist von Störungen des Nervensystems und Gehirns gekennzeichnet. Betroffene entwickeln Gang- und Bewegungsstörungen, Gefühlsstörungen, Lähmungen oder chronische Schmerzen, auch die Funktion von Blase und Darm kann gestört sein. Darüber hinaus können die Gehirnveränderungen zu psychischen Auffälligkeiten und einem geistigen Abbau führen.

Was kann noch dahinter stecken?

Aufgrund der verschiedenartigen Symptome während der einzelnen Krankheitsstadien kann Syphilis zahlreiche andere Erkrankungen imitieren. Bei Verdacht auf Syphilis wird der Arzt daher einen Bluttest vornehmen, um die Diagnose zu sichern. Geschwüre an den Geschlechtsorganen können auch auf andere sexuell übertragbare Erkrankungen zurückzuführen sein, wie etwa Genital-Herpes oder Feigwarzen (Kondylome).

Wie können Sie sich schützen?

Da der Syphilis-Erreger hauptsächlich durch ungeschützten Geschlechtsverkehr übertragen wird, können Sie Ihr Ansteckungsrisiko durch die Verwendung von Kondomen verringern. Das ist besonders wichtig, wenn Sie Sex mit häufig wechselnden Partnern haben. Nicht nur beim vaginalen Verkehr, sondern auch beim oralen und analen Geschlechtsverkehr ist eine Übertragung prinzipiell möglich. Kondome bieten allerdings keine absolute Sicherheit, da auch Hautgeschwüre ansteckend sein können. Sie sollten daher den Kontakt mit nässenden Geschwüren oder Hautläsionen möglichst vermeiden. Prinzipiell gilt aber: Auch völlig gesund aussehende Menschen können den Erreger in sich tragen und daher eine mögliche Ansteckungsquelle sein!