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Erythrasma: die Zwergflechte

Das Erythrasma ist im Deutschen als Zwergflechte bekannt. Die Zwergflechte ist eine bakterielle Infektion der oberflächlichen Haut, die sich auch in den Hautfalten aus­breitet. Eine Zwergflechte macht sich durch schuppige, kaum juckende Hautveränderungen bemerkbar. Die Infektionskrankheit tritt besonders im Achsel- und Leistenbereich auf. Da diese Hautinfektion ähnliche Symptome aufweist, die auch bei zahlreichen Mykosen (Pilzinfektion) auftritt, wird die Zwergflechte auch als 'Pseudomykose' bezeichnet. Begünstigt wird das Erythrasma u.a. durch Faktoren wie verstärkte Schweißproduktion, männliches Geschlecht, Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit), Adipositas (Fettleibigkeit), Wärme, eng anliegende Kleidung und Immunschwäche.

Was verursacht die Zwergflechte eigentlich?

Der Erreger der Zwergflechte ist ein Bakterium mit dem lateinischen Namen 'Corynebakterium minutissimum'. Dieser befindet sich auf ganz normaler und gesunder Haut und ist somit ein Bestandteil unserer Hautflora. Ist die Hautflora jedoch gestört - zum Beispiel wegen vermehrten Schwitzens oder Hitze - können sich Krankheiten wie die Zwergflechte ausbreiten. Zusätzlich sind viele Patienten neben dem vermehrten Bakterienbefall durch 'Corynebakterium minutissimum' auch noch von anderen Infektionskrankheiten betroffen. Dazu zählen etwa Fadenpilze oder die Hefepilzerkrankung 'Candida albicans'.

An diesen Hautveränderungen erkenne Sie die Symptome der Zwergflechte

  • Die betroffenen Hautpartien nehmen eine rot-braune bis milchkaffeefarbene Verfärbung an und sind scharf abgegrenzt von der nicht befallenen Haut.
  • Die Haut ist an den betroffenen Stellen nicht erhaben, es bilden sich also keine Quaddeln oder Verkrustungen.
  • Die Haut wirft feine und schuppige Falten: Die sogenannte Lichenifikation führt zu einer flächenhaften Verdickung der Haut.
  • Je nach Typ können die von Zwergflechte befallenen Hautpartien mit Juckreiz einhergehen, in den meisten Fällen gibt es aber außer einer optischen Beeinträchtigung keine Beschwerden.
  • Nach einigen Wochen können die befallenen Hautpartien größer werden und sogar miteinander zusammenwachsen.

 

Welche Hautpartien sind besonders häufig von der Zwergflechte betroffen?

Es sind besonders die Achselhöhlen, der Bereich zwischen den Zehen, die Leistenregion und der Genitalbereich, die von dieser Hautkrankheit betroffen sind. Bei Menschen mit einem starken Übergewicht können auch die Hautfalten der Bauchdecke mit der Zwergflechte befallen werden. Generell lässt sich sagen, dass besonders jene Regionen mit der Infektionskrankheit befallen werden können, in denen es zu einer vermehrten Schweißbildung und einer Beeinträchtigung des Säurehaushalts der Haut kommen kann. Von dort aus kann sich die Zwergflechte dann schließlich auch auf andere Hautpartien ausweiten. Die Zwergflechte an sich zählt zu den harmlosen Erkrankungen, der Krankheitsverlauf verläuft allerdings oft chronisch.

Folgende Ursachen können zur Ausbreitung der Zwergflechte beitragen:

  • krankhaftes Schwitzen
  • ein unterdrücktes Immunsystem
  • Diabetes mellitus
  • Übergewicht (Adipositas)
  • das Tragen von zu enger Kleidung

Wie wird die Zwergflechte erkannt?

Die Erreger der Zwergflechte lassen sich sehr gut unter dem Mikroskop nachweisen. Zudem kann das Erythrasma auch durch die sogenannte Wood-Lampe ermittelt werden. Dabei kommt eine langwellige Ultraviolettstrahlung (Schwarzlicht/ UV-A) zum Einsatz. Die befallenen Hautpartien können durch diese Methode als fluoreszierende Hautschüppchen sichtbar gemacht werden.

Die Behandlung der Zwergflechte erfolgt auf lokaler Ebene mit Cremes, die folgende Wirkstoffe enthalten können:

  •     Miconazol
  •     Fucidinsäure
  •     Benzosäure

Zudem bietet sich eine Behandlung mit Tabletten an, die über zwei Wochen hinweg eingenommen werden müssen. Dabei kommt Erythromycin zum Einsatz. Möglich ist auch eine einmalige Behandlung mit Clarithromycin. Während der Behandlung ist eine ausreichende Körperhygiene wichtig. Zudem müssen die betroffenen Hautstellen vor allem trocken gehalten werden. Die Patienten sollten sich nach dem Duschen daher also gründlich abtrocknen, Körperpuder benutzen und luftdurchlässige Kleidung tragen, um erhöhter Schweißbildung vorzubeugen. Fettende und feuchtigkeitsspendenden Cremes oder Lotionen sind für den Genesungsprozess kontraproduktiv. Stattdessen empfehlen sich Seifen mit einem sauren pH-Wert sowie Pflegeprodukte, die über synthetische Bestandteile verfügen.

Welche Hausmittel oder Verhaltenstipps gibt es gegen die Zwergflechte?

Sie können der Zwergflechte durch eine umfassende, aber nicht übertriebene Körperhygiene vorbeugen. Verwenden Sie zur Reinigung der Haut einfach eine seifen- und parfümfreie Waschlotion, die das natürliche Bakterienschutzschild der Haut erhält.

Tragen Sie Kleidung, die aus einem atmungsaktiven Materialmix besteht. Achten Sie darauf, dass die Kleidung nicht zu eng anliegt, damit ein optimaler Feuchtigkeitsaustausch auf der Epidermis gewährleistet ist. Sind aufgrund von Übergewicht bereits größere Hautfalten vorhanden, sollten Sie diese stets gut trocken halten, verwenden Sie dazu am besten unparfümiertes Körper- oder Babypuder. Eine eventuelle Verfärbung der Haut (Hyperpigmentierung) kann auch nach Beseitigung der Erreger noch einige Wochen fortbestehen!