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Arzneimittelexanthem

Medikamente können zu Unverträglichkeitsreaktionen führen. Äußert sich eine solche Nebenwirkung durch Hautirritationen, wird sie als Arzneimittelexanthem bezeichnet.

Wenn bei Ihnen keine Allergie bekannt ist und Sie ein Medikament eingenommen haben und mit einer akuten Hautirritation reagieren, kann ein Arzneimittelexanthem vorliegen. Das Exanthem kann dabei allergisch aber auch pseudoallergisch bedingt sein. Oft klingen die Symptome nach Absetzen des Medikaments wieder ab - sie bilden sich ohne weitere Maßnahmen zurück. Seltener ist mit Folgen zu rechnen.

Idealerweise suchen Sie beim Verdacht auf ein Arzneimittelexanthem einen Arzt auf, denn eine echte Allergie kann ernsthafte Konsequenzen nach sich ziehen. Zudem kann das Abklingen der Symptome durch geeignete Maßnahmen des Arztes unterstützt werden.

Wie stellen Sie ein Arzneimittelexanthem fest?

Das Auftreten der allergischen Reaktion bzw. der Arzneimittelreaktion steht in zeitlichem Zusammenhang mit einer Medikamenteneinnahme. Dies kann jedoch nicht exakt eingegrenzt werden. Symptome können schon bald nach Wirkstoffentfaltung oder nach einigen Tagen auftreten. Auch hinsichtlich der Auswirkung lässt sich keine pauschale Aussage treffen. Lokale Hautpartien aber auch der gesamte Körper können betroffen sein.

In der Regel stellen Sie einen Hautausschlag in Verbindung mit mehr oder weniger starkem Juckreiz bzw. Ekzem fest. Die Hautirritationen sehen ganz unterschiedlich aus - von großen roten Flecken über kleine Pusteln bis hin zu quaddelförmigen Erhebungen oder Blasenbildung ist alles möglich. Auch an den Schleimhäuten können sich Beschwerden einstellen - hier sind es oft Schwellungen, Rötungen oder kleine Bläschen die auftreten.

Kommen weitere Symptome wie Atemnot, Fieber, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall vor, müssen Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen.

Ein Arztbesuch bringt Klarheit und Erleichterung

Oft handelt es sich bei derartigen Reaktionen um eine zunächst vergleichsweise harmlose Allergie auf einen Wirkstoff bzw. um dessen unerwünschte Wirkung, die sich nach dem Absetzen des Medikaments ohne weiteres Zutun rückstandslos zurückbilden. Bei einer heftigeren Reaktion kann es zu Schwellungen der Schleimhäute und damit verbundenen Atembeschwerden oder auch zum anaphylaktischen Schock mit Kreislaufversagen kommen. Eine intensivmedizinische Versorgung (Notarzt) ist dann nötig.

Daneben gibt es Sonderformen des Arzneimittelexanthems, bei denen sich der Allgemeinzustand verschlechtert, Hautareale abzusterben drohen oder Organfunktionen beeinträchtigt werden. Daher ist das sofortige Konsultieren eines Arztes immer die richtige Entscheidung, sobald Sie eine allergische Reaktion auf ein Medikament feststellen beziehungsweise annehmen. Zudem können auch andere Erkrankungen, beispielsweise Infektionen, wie Masern, Scharlach oder Virusinfekte, ein Exanthem hervorrufen.

Die Konsultierung Ihres Arztes ist auch dann notwendig, wenn Sie unterschiedliche Arzneimittel einnehmen, denn auch eine Wirkstoffkombination kann allergische Hautreaktionen hervorrufen.

Auch wenn empfohlen wird das Medikament schnellstmöglich abzusetzen, sollten Sie das Absetzen des Medikamentes unverzüglich mit Ihrem Arzt besprechen. Er wird dann ein anderes, geeignetes Medikament für sie heraussuchen, damit die eigentliche Therapie fortgeführt werden kann.

Häufig, aber gut zu therapieren

Es hat sich gezeigt, dass unerwünschte Reaktionen bzw. bestimmte Hauterkrankungen häufige Nebenwirkungen von Arzneimitteln sind. Häufig kommt dies beispielsweise bei den Penicillin-Antibiotika, speziell Amoxicillin vor. Allerdings ist nur bei einem geringen Anteil mit Komplikationen oder Folgen zu rechnen.

Meist ordnet ein Arzt das Absetzen des Medikamentes an und verordnet gegebenenfalls eine Alternative mit abweichendem Wirkstoff. Bei extremeren Hautausschlägen mit starkem Juckreiz kann ein Antihistaminikum die Symptome schnell zum Abklingen bringen. Möglicherweise lindert auch eine Salbe mit Cortison die unangenehme Begleiterscheinung. Sie selbst können als erste Maßnahme kalte Umschläge anwenden.

Risikofaktoren und Vorbeugung

Ein gestörtes Immunsystem und andere allergische Reaktionen können das Auftreten eines Arzneimittelexanthems begünstigen. Genetische Veranlagung zählt demnach zu den sogenannten Risikofaktoren. Störungen der entgiftenden Organe wie der Leber und Niere hemmen den Abbau der Wirkstoffe, so dass auch hier allergische Hautreaktionen verstärkt auftreten.

Daneben können Medikamente zum Beispiel die Lichtempfindlichkeit derart erhöhen, dass Umweltreize zu einer Reaktion führen. Starke Sonneneinstrahlung und Sonnenbäder sollten unter der Therapie bestimmter Medikamente ganz vermieden werden. Zu nennen sind hier bestimmte Antibiotika als auch Johanniskrautpräparate.

Um einem Arzneimittelexanthem vorzubeugen, sollten Sie vor der Einnahme eines Medikaments grundsätzlich ärztlichen Rat einholen und Arzneimittel niemals leichtfertig einnehmen. Das betrifft vor allem Medikamentenkombinationen, wobei hier die Packungsbeilage üblicherweise Warnhinweise enthält. Ist Ihnen ein Fall mit Arzneimittelexanthem in der Familie bekannt, informieren Sie den behandelnden Arzt. Eine Information ist selbstverständlich insbesondere wichtig, wenn Sie bereits unter einer medikamentös ausgelösten allergischen Hautreaktion gelitten haben. In einem solchen Fall kann der Arzt auf ein Mittel mit anderem Wirkstoff zurückgreifen. Sind Sie im Besitz eines Allergiepasses, führen Sie diesen stets mit.