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Ozaena - Stinknase

Die Nasennebenhöhlen bieten mit ihren Schleimhäuten den Nährboden für eine Vielzahl von Erregern und Pilzen. Bei der sogenannten Ozaena oder Stinknase weisen die Nasennebenhöhlen eine intensive Borkenbildung auf, deren übler Geruch vom Betroffenen selbst meist nicht wahrgenommen wird. Im Folgenden zeigt Ihnen die Online-Apotheke eurapon, wie die Stinknase entsteht und wie Sie zusammen mit Ihrem HNO-Arzt gegen diese erfolgreich vorgehen können.

Die Bezeichnung Stinknase ist umgangssprachlich, medizinisch korrekt wird von Ozaena gesprochen. Ebenfalls etabliert sind die fachlichen Bezeichnungen Ozäna mit deutschem Umlaut oder ausführlich beschrieben Rhinitis atrophicans cum foetere.

Aus welchen Gründen entsteht die Stinknase?

Die Entstehung der Ozaena ist bislang wissenschaftlich nicht eindeutig geklärt. Gene scheinen eine wesentliche Rolle zu spielen, da die Stinknase oft über Generationen hinweg in der gleichen Familie auftritt. Frauen sind dabei häufiger betroffen als Männer. Oft liegt eine Verbindung zwischen einer beschädigten Schleimhaut und der Ausbildung der Ozaena vor, beispielsweise wenn sich die Nasenschleimhaut zurückgebildet hat und hierdurch die Ansiedlung von Bakterien begünstigt wird.
Auch mechanische oder physische Schädigungen der Nasennebenhöhlen und ihrer Schleimhaut können die Stinknase zur Folge haben. Dies gilt beispielsweise durch umfangreiche Operationen im Bereich der Nase oder den beruflichen Kontakt mit Chemikalien oder sonstigen Materialien. Außerdem kann die Stinknase eine Spätfolge des extensiven Gebrauchs von Nasenspray sein, das zahllose Menschen hierzulande täglich zur Befreiung ihrer Nase anwenden. Tumore in der Nase, eine Fehlstellung der Nasenscheidewand gelten ebenfalls als mögliche Ursachen.

Was sind die Symptome der Ozaena?

Die Stinknase beginnt mit einer zunehmenden Verkrustung der Nasenschleimhäute bzw. der Nasennebenhöhlen selbst. Im Zuge dieser Ausbreitung beginnen die verkrusteten Stellen eine eitrige Borke auszubilden, wobei dies von einem fauligen Geruch ähnlich wie Aas begleitet wird. Bleibt die Ozaena bestehen, bildet sich in Folge die Nasenschleimhaut immer weiter zurück, wodurch eine noch größere Grundlage für die Ausbildung der übelriechenden Borke entsteht.

Viele Betroffene haben mit weiterer Ausbreitung Schwierigkeiten, durchzuatmen. Die Schleimhaut der Nase kommt ihren Funktionen nur noch eingeschränkt oder gar nicht mehr nach, das Geruchsempfinden des Betroffenen wird hierdurch stark eingeschränkt. Das markanteste Symptom ist jedoch stets die faulige Ausdünstung aus der Nase, die vom Erkrankten selbst nicht mehr wahrgenommen wird. Für Menschen mit einem direkten Kontakt zum Betroffenen ist der Geruch jedoch deutlich vernehmbar und kann zu erheblichen sozialen Problemen im Freundes- oder Familienkreis führen.

Verlauf der Erkrankung

Veränderungen der Schleimhaut bzw. ihre Rückbildung beschränkt sich häufig nicht auf ein begrenztes Areal. Im Verlauf der Erkrankung kann sich die Schleimhaut im gesamten HNO-Bereich langsam zurückbilden und für weitere Symptome im Hals- und Rachenraum sorgen. Die Rückbildung der Schleimhaut nimmt außerdem Einfluss auf die Anatomie der Nase, zumal sich auch das Knochenskelett in diesem Bereich langsam zurückbildet. Die Nase wirkt hierdurch im späteren Verlauf deutlich geweitet, die Nasenmuscheln hingegen erscheinen schmaler. Ist die Schleimhaut stark beschädigt, ist der Befall von Bakterien wahrscheinlicher bzw. das Risiko von diversen Infektionen größer.

Gibt es Krankheitsbilder mit ähnlichen Symptomen?

Eine Vereiterung der Nase mit einem übelriechenden Ausfluss kann genauso bei einer klassischen Nebenhöhlenentzündung vorliegen. Diese wird in der Regel durch Erkältungserkrankungen verursacht. Im Unterschied zur Ozaena nimmt der Betroffene selbst den üblen Geruch in seiner Nase wahr.

Ebenfalls zu erwähnen sind verschiedene Infektionskrankheiten, wenn über eine geschwächte oder fehlende Schleimhaut Bakterien oder andere Erregern in die Nase eindringen. Hierzulande selten ist der sogenannte Rotz mit einem besonders übelriechenden Nasensekret, bekannter sind die Nasendiphterie bzw. die Nasentuberkulose. Krankheiten dieser Art treten jedoch seltener im Vergleich zu Stinknase auf. Letztlich kann sich ein Fremdkörper in der Nase befinden, der die Atmung einseitig erschwert und zu Entzündungen führt. Je nach Fremdkörper kann die Entzündung mit einer Eiterbildung einhergehen, die für einen fauligen Geruch sorgt.

Tipps und Hausmittel rund um die Stinknase

xDas Ablösen der Borke ohne eine weitere Beschädigung der Schleimhäute ist das wichtigste Ziel, um die Stinknase zu bekämpfen; eine dauerhafte Heilung ist in den meisten Fällen nicht möglich. Bereits vor vielen Generationen hat man hierfür auf Nasenduschen oder die Inhalation von heißen Dämpfen vertraut. Neben reinem Wasser ist es empfehlenswert, hierfür auf spezielle Lösungen mit Kochsalz oder anderen medizinischen Substanzen zurückzugreifen. Eine vorsichtig dosierte Salzlösung lässt sich selbst herstellen, ansonsten gibt es spezielle Präparate z. B. in der eurapon Online-Apotheke. Die Borken in den Nasenhöhlen werden durch die Lösung aufgeweicht, so dass sich die Borke von selbst löst bzw. mit physischer Hilfe abgezogen werden kann. Durch den starken Befall ist die Durchführung mehrerer Nasenduschen täglich obligatorisch.