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Epiglottitis

Es handelt sich um eine entzündliche Veränderung des Kehldeckels, der in der Fachsprache Epiglottis genannt wird. Bis zum flächendeckenden Einsatz der HiB-Impfung war die Infektionskrankheit bei Kindern zwischen zwei und sieben Jahren häufig. Mittlerweile ist sie jedoch durch die hohe Impfrate selten geworden. Die Erkrankung kann durchaus auch bei älteren Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen auftreten. Symptome sind Schluckschwierigkeiten und die Behinderung der Atmung bis hin zur Erstickung. George Washington, der erste Präsident der USA, verstarb an einer massiv verlaufenden Epiglottitis.

Risikofaktoren und Ursachen

Eine Epiglottitis wird fast ausschließlich durch eine Infektion mit Bakterien hervorgerufen, wobei der Keim Haemophilus influenzae Typ B (HiB) an erster Stelle rangiert. Bei Erwachsenen können auch Streptokokken und Pneumokokken als Erreger vorkommen.
Die Ansteckung erfolgt als Tröpfcheninfektion: Die Keime werden von Infizierten als Tröpfchen abgehustet und von anderen eingeatmet. In der Folge entzündet sich der Kehldeckel, der direkt über der Luftröhre liegt und diese beim Schluckakt vor eindringenden Stoffen schützen soll.

Symptome der Kehldeckelentzündung

Vorherrschende Symptome einer Epiglottitis sind hohes Fieber, starke Schmerzen beim Schlucken (selbst der Speichel fließt aus dem Mund), kloßige Sprache und eine sich verstärkende Atemnot. Vor allem Kleinkinder sind aufgrund ihrer beengten Anatomie im Rachenraum von dieser betroffen. Ein pfeifendes Atemgeräusch, das beim Einatmen auftritt, wird inspiratorischer Stridor genannt.

Durch die Entzündung schwillt die Schleimhaut des Kehldeckels an, sodass der Rachen am Eingang zur Luftröhre eingeengt wird. Die Atmung kann stark beeinträchtigt sein, manchmal sogar so sehr, dass ein Erstickungstod droht.

Die Erkrankung nimmt oft eine dramatische Entwicklung, indem sich der Zustand der Betroffenen innerhalb kürzester Zeit massiv verschlechtert, insbesondere bei Kindern. Beim leisesten Verdacht auf eine Epiglottitis sollte daher sofort ein Arzt konsultiert und bei Atemnot sofort ein Notarzt verständigt werden.

Diagnose der Kehldeckelentzündung

Anhand der oben genannten Symptome wird der geschulte Arzt umgehend an eine Epiglottitis denken. Mit einem Rachenblick lässt sich die Diagnose erhärten, jedoch muss man dabei absolute Vorsicht walten lassen. Bei einer Epiglottitis könnte ein Reiz – etwa das Herabdrücken der hinteren Zunge mittels eines Spatels – einen Krampf der Kehlkopfmuskulatur auslösen, der die Atemwege komplett verschließt. So darf die Untersuchung nur in Intubationsbereitschaft stattfinden, das heißt, wenn eine Sicherung der Atmung durch das Einführen eines Tubus (Schlauches) in die Luftröhre möglich ist.

Therapie

Die Epiglottitis ist eine lebensbedrohliche Erkrankung, die kein langes Abwarten oder Aufschieben duldet. Im Zweifelsfall und erst recht bei Atemnot ist umgehend ein Notarzt zu verständigen.

Patienten mit Epiglottitis sollten in aufrechter Position sitzen bleiben, da im Liegen der Kehldeckel zurückfallen und damit den Kehlkopfeingang noch leichter verschließen kann. Die Behandlung einer Epiglottitis erfolgt noch im Notarztwagen oder im Krankenhaus, indem hochdosiertes Kortison gespritzt wird. Außerdem lässt man den Patienten „vernebeltes“ Adrenalin einatmen. Beide Medikamente haben eine rasch abschwellende Wirkung auf den Kehldeckel.

Das größte Risiko einer Epiglottitis besteht darin, dass es zu einem Krampf im Kehldeckel kommt und dieser vollständig die Luftröhre verschließt (Laryngospasmus). In diesem Fall muss der Patient vorübergehend künstlich beatmet werden. Sofern dies nicht schnell genug möglich ist, kann unter Umständen eine sogenannte Koniotomie, ein Luftröhrenschnitt, lebensrettend sein.

Antibiotika werden gegen Haemophilus influenzae Typ B und weitere Erreger der Kehldeckelentzündung erfolgreich eingesetzt. Sie hemmen das Wachstum der Bakterien beziehungsweise töten diese ab. Die Verabreichung des Antibiotikums erfolgt während der ersten Tage über eine Kurzinfusion in die Vene.

Die Menschen, die engen Kontakt zum Erkrankten hatten, insbesondere alle Kleinkinder, sollten ebenfalls vorbeugend Antibiotika erhalten, um einer sich ausbreitenden Ansteckung und damit weiteren Epiglottitis-Fällen vorzubeugen.

Gegen Haemophilus influenzae Typ B (HiB) existiert glücklicherweise eine Impfung. Neben der Epiglottitis kann das Bakterium auch eine Hirnhautentzündung (Meningitis) auslösen. Die ständige Impfkommission des Robert-Koch-Instituts in Deutschland (STIKO) propagiert die Impfung gegen Haemophilus influenzae Typ B für Säuglinge ab dem vollendeten zweiten Lebensmonat mittels eines Kombinationsimpfstoffs, der weitere Erkrankungen abdeckt. Die Erfolge sind statistisch belegt, das Auftreten der Erkrankung und der damit verbundenen lebensbedrohlichen Ereignisse ist seit der flächendeckenden Einführung der Haemophilus influenzae B-Impfung Anfang der 90er-Jahre in Deutschland deutlich rückläufig.