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Tripper (Gonorrhoe, Gonorrhö) und Gonokokken

Tripper ist eine der häufigsten Geschlechtskrankheiten. Übertragen wird sie durch bestimmte Bakterien, die Gonokokken. Die Prognose ist gut, wenn die Krankheit rechtzeitig erkannt und behandelt wird. Andernfalls kann es zu schwerwiegenden Komplikationen kommen. Welche das sind, was Sie beachten müssen und wie behandelt wird, erfahren Sie hier.

Was ist Gonorrhoe (Gonorrhö)?

Die Gonorrhoe ist laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) die dritthäufigste sexuell übertragbare Erkrankung weltweit. Sie wird durch Bakterien übertragen, die Gonokokken, oder fachsprachlich Neisseria gonorrhoeae.

Die Infektion tritt besonders häufig auf bei:

  • jungen Menschen (15 bis 25 Jahre)
  • Männern, die Sex mit Männern haben (MSM)
  • Menschen, die häufig ihre Sexualpartner wechseln
  • Menschen, die beim Sex keine Kondome verwenden

Die umgangssprachliche Bezeichnung als Tripper leitet sich aus dem niederländischen Wort „druipen“ ab: Das bedeutet „tropfen“ und rührt daher, dass beim Mann morgens häufig ein eitriger Tropfen an der Penisspitze zu sehen ist, der sogenannte Bonjour-Tropfen.

 

 

Wie bekommt man Tripper?

Gonorrhoe wird beim direkten Kontakt mit infizierten Schleimhäuten übertragen. Außerhalb dieser überleben die Erreger nur sehr kurze Zeit, sodass die indirekte Übertragung äußerst unwahrscheinlich ist. Meist stecken sich Betroffene beim ungeschützten Geschlechtsverkehr mit einer infizierten Person an. Dies kann durch vaginalen Sex, Oralsex oder Analsex geschehen.

Die Erreger befallen bevorzugt die Schleimhäute der Harn- und Geschlechtsorgane. Bei Analsex besiedeln sie auch den Darm, bei Oralsex gelangen sie leicht in den Rachen. Säuglinge können sich während der Geburt anstecken, wenn sie mit der befallenen Schleimhaut des Gebärmutterhalses in Berührung kommen.

Reiben Sie nicht die Augen, nachdem Sie infizierte Genitalien berührt haben. Sie können sonst auch Ihre Augen mit dem Erreger infizieren.

Wie macht sich Gonorrhoe bemerkbar?

Die befallenen Schleimhäute entzünden sich und bilden Eiter. Von der Ansteckung bis zu den ersten Anzeichen der Erkrankung dauert es zwischen ein und 14 Tagen. Als erste Symptome treten innerhalb von zwei bis sechs Tagen nach Ansteckung Schmerzen beim Wasserlassen und ein eitriger Ausfluss aus der Harnröhre auf. Es brennt und juckt. Bei Frauen verändert sich zudem der Ausfluss der Scheide. Bei einer Übertragung durch Oralsex können Entzündungen im Bereich der Augen und des Rachens, bei Analsex des Darms auftreten.

Mehr als jede zweite Frau und jeder zehnte Mann mit Gonorrhoe zeigen keine Symptome. Bei ihnen bleibt die Geschlechtskrankheit unbemerkt. Die fatale Folge: Die Gonorrhoe kann sich ungehindert weiterverbreiten. Verwenden Sie daher immer Kondome, nur so minimieren Sie das Risiko einer Ansteckung.

So äußern sich die Tripper-Symptome

Symptome beim Mann:

  • eitriger, gelblicher Ausfluss aus der Harnröhre
  • Vorhaut und Penis sind geschwollen und gerötet
  • brennende Schmerzen beim Wasserlassen
  • Halsschmerzen, Beschwerden im Mund- und Rachenraum (Oralsex)
  • eitrige Bindehautentzündung (Selbstinfektion)
  • Brennen und Jucken im Bereich des Afters (Analsex)

Symptome bei der Frau:

  • vermehrter weißlich-gelber vaginaler Ausfluss
  • Zwischenblutungen außerhalb der Regelblutung
  • Schmerzen und Beschwerden im Unterleib
  • brennende Schmerzen beim Wasserlassen
  • Halsschmerzen, Beschwerden im Mund- und Rachenraum (Oralsex)
  • eitrige Bindehautentzündung (Selbstinfektion)
  • Brennen und Jucken im Bereich des Afters (Analsex)

Symptome beim Neugeborenen:

Was sind mögliche Folgen von Gonorrhoe?

Unbehandelt kann Tripper langfristig zu schweren Komplikationen führen. Mit diesen Folgen müssen Sie rechnen:

Bei der Frau:

Beim Mann:

Bei Mann und Frau:

  • Übertragung der Gonorrhoe bei der Geburt von der infizierten Mutter auf die Augen des Neugeboren 
  • aufsteigende Infektion mit starken Unterbauchschmerzen, Fieber
  • Entzündungen der Gebärmutterschleimhaut, der Eierstöcke, des Eileiters und des Bauchfells
  • Unfruchtbarkeit durch verklebte Eileiter
  • Eileiterschwangerschaft
  • Entzündung der Prostata, Blase, Hoden und Nebenhoden
  • Unfruchtbarkeit durch verklebte Samenleiter
  • Entzündung des Darms (Analverkehr)
  • Entzündung des Rachens (Oralverkehr)
  • eitrige Bindehautentzündung
  • Gelenk- und Sehnenscheidenentzündungen
  • zusätzliche Infektion mit anderen Erregern, z. B. mit HIV, PapillomavirenChlamydien

Wie lässt sich einer Infektion vorbeugen?

Das sollten Sie beachten:

  • Verwenden Sie immer ein Kondom beim Geschlechtsverkehr.
  • Suchen Sie möglichst schnell einen Arzt auf, falls Sie sich angesteckt haben könnten.
  • Falls Sie schwanger sind, sollten Sie sich bereits vor der Geburt behandeln lassen.
  • Vorsicht vor dem Ping-Pong-Effekt: Immer den Sexualpartner mitbehandeln.
  • Informieren Sie Ihre Sexualpartner, mit denen Sie vor Auftreten der Symptome Geschlechtsverkehr hatten.

Grundsätzlich gibt es jedoch keinen zuverlässigen Schutz vor Ansteckung.

Wann müssen Sie zu welchem Arzt?

Bei Verdacht auf Gonorrhoe sollten Sie unbedingt sofort Ihren Hausarzt, Urologen oder Gynäkologen (Frauenarzt) aufsuchen. Dieser wird sie, sollten die Symptome tatsächlich auf Tripper hinweisen, zu einem Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten (Venerologe) überweisen.

Wie stellt der Arzt die Erkrankung fest?

Die Diagnose erfolgt über einen Nachweis der Gonokokken. Dazu reicht meist schon ein Abstrich der betroffenen Stelle aus. Unter dem Mikroskop kann der Arzt die Neisserien erkennen. Eine Bakterienkultur (Anzucht der Gonokokken) zeigt anschließend, um welche Gonokokken-Stämme es sich handelt. Nur so kann der Arzt später das richtige Antibiotikum verschreiben. Mit einem sogenannten Nukleinsäure-Amplifikationstest (NAT) kann der Arzt aus dem Abstrich das Erbmaterial der Erreger nachweisen. Bei infizierten Männern reicht für die Probenentnahme schon eine Urinprobe aus.

Antibiotika-Resistenzen: Das Bakterium Neisseria zeigt sich zunehmend resistent gegen Antibiotika; die Medikamente wirken dann nicht mehr. Für eine gezielte Therapie muss deshalb in jedem Fall eine Kultur angelegt werden, um herauszufinden, welches Antibiotikum wirksam ist.

Wie wird Gonorrhoe behandelt?

Die Behandlung der Gonorrhoe erfolgt mit einem Antibiotikum. Mittel der Wahl ist für gewöhnlich Ceftriaxon plus Azithromycin, die einmalig gegeben werden. Je nach Ergebnis der Bakterienkultur ist auch eine Therapie mit anderen Antibiotika möglich.
Der Arzt sollte zwei Wochen nach der Behandlung kontrollieren, ob die Gonorrhoe tatsächlich geheilt ist. Die Gonokokken dürfen nicht mehr nachweisbar sein. Dies ist normalerweise bereits 24 Stunden nach der einmaligen Antibiotika-Therapie der Fall.

Das sollten Sie noch beachten:

  • Warten Sie nach Abschluss der Behandlung noch eine Woche, bevor Sie wieder Sex haben.
  • Wenn Sie viele verschiedene Sexualpartner haben, sollten Sie mit Ihrem Arzt auch über HIV und andere sexuell übertragbare Infektionen wie Chlamydien und Syphilis sprechen. Ihr Arzt wird Sie beraten, ob Tests nötig sind.