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HIV und die Immunschwächekrankheit AIDS

Die Immunschwächekrankheit AIDS löst nach wie vor Angst und Vorurteile aus. Dabei ist eine HIV-Infektion heute kein Todesurteil mehr. Sie lässt sich sehr gut in Schach halten. Auch sind HIV-positive Menschen grundsätzlich nicht mehr ansteckend, wenn ihre Virenlast durch die Behandlung nicht mehr nachweisbar ist. Hier erfahren Sie alles Wichtige.

Was ist HIV/AIDS?

AIDS ist eine Erkrankung, die die körpereigene Immunabwehr schwächt. Die Abkürzung AIDS steht für „Acquired Immune Deficiency Syndrome“, das Erworbene Abwehrschwäche-Syndrom. Ausgelöst wird die Krankheit durch das Humane Immundefizienz-Virus (HIV), das menschliche Abwehrschwäche-Virus.
Von AIDS spricht man, wenn sich der Erreger ungehindert im Körper ausgebreitet hat. Der Organismus kann eindringende Krankheitserreger dann nicht mehr bekämpfen und sich gegen lebensbedrohliche Erkrankungen wehren.

Moderne Medikamente zerstören die Viren zwar nicht, verhindern aber die Vermehrung im Blut. So sorgen sie dafür, dass HIV-Infizierte nicht an AIDS erkranken. Die Lebenserwartung eines Infizierten unterscheidet sich dann kaum von der anderer Menschen.

Welche HIV-Typen gibt es?

Man unterscheidet zwei Typen:

  • HIV-1
    • Vier Untergruppen: M, N, O und P: M steht für das englische „major“ und ist für die große Mehrzahl der HIV-Infektionen verantwortlich.
      • Untergruppe M wird in neun Subtypen unterteilt: A, B, C, D, F, G, H, J und K: In Deutschland kommt HIV-1-M Subtyp B am häufigsten vor.
  • HIV-2
    • Acht Gruppen A bis H.

Was macht HIV im Körper?

HIV befällt die sogenannten Helferzellen, auch T-Helferzellen oder CD4-Zellen genannt. Diese koordinieren die Abwehr eindringender Viren, Bakterien oder Pilze und beseitigen diese. Greift das HI-Virus die Zellen an, kann das Immunsystem Krankheitserreger nicht mehr abwehren.

Die HI-Viren dringen in die T-Helferzellen ein und verankern ihr Erbgut darin. Damit transformieren sie die Abwehrzellen in Wirtszellen, in denen sie sich im Anschluss vermehren können. Neu entstandene Viren werden aus der Wirtzelle ins Blut freigegeben und befallen weitere T-Helferzellen.

Wie viele Betroffene gibt es in Deutschland und der Welt?

Ende 2016 lebten laut Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) etwa 88.400 Menschen in Deutschland mit dem HI-Virus. Im gleichen Jahr gab es laut dem Projekt Unaids etwa 36,7 Millionen Menschen weltweit mit einer Infektion.

Seit wann gibt es AIDS?


Wie lange es das Virus gibt, kann man nur vermuten. Wissenschaftler nehmen an, dass es zu Beginn des 20. Jahrhunderts entstanden ist. Entdeckt wurde es aber erst 1983/84.

Gilt AIDS nach wie vor als Schwulenkrankheit?

80 Prozent der HIV-Infizierten in Deutschland sind Männer, wovon sich viele beim gleichgeschlechtlichen Sex angesteckt haben – sie sind am meisten gefährdet. Erst an zweiter Stelle kommt die Zahl derer, die sich bei heterosexuellen Kontakten infiziert haben, gefolgt von einer Übertragung durch den Gebrauch von infizierten Spritzen beim Drogenkonsum. Dass sich ausschließlich Schwule infizieren, kann man also nicht sagen.

Übertragung: Wie infiziert man sich mit HIV?

Eine Übertragung kann stattfinden, wenn Körperflüssigkeiten wie Blut, Sperma, Scheidenflüssigkeit, Flüssigkeit aus dem Enddarm oder Muttermilch in Wunden oder durch die Schleimhäute eindringen.

Der häufigste Übertragungsweg ist der Geschlechtsverkehr, vor allem Vaginal- und Analverkehr, weniger der Oralverkehr. Der zweithäufigste Weg ist die gemeinsame Nutzung von Spritzen beim Drogenkonsum.

HIV-positive Mütter können das HI-Virus bei der Geburt oder beim Stillen auf ihr Kind übertragen. Mit Medikamenten lässt sich diese Gefahr jedoch deutlich reduzieren. HIV-positive Schwangere sollten sich engmaschig vom Frauenarzt – einem HIV-Spezialisten – betreuen lassen.

Kein Übertragungsrisiko besteht in folgenden Fällen

Wird der HIV-positive Patient erfolgreich behandelt, ist der Erreger nicht mehr nachweisbar oder übertragbar. Zudem enthalten Speichel, Tränen und Urin nur wenig HI-Viren: Ein Biss zum Beispiel wird den Immundefizienz-Virus in der Regel nicht übertragen. Auch folgende Situationen stellen in der Regel keine Gefahr für eine Übertragung dar:

  • beim Küssen, Händeschütteln, Umarmen, Anhusten oder Anniesen
  • bei der gemeinsamen Benutzung von Geschirr und Besteck
  • beim gemeinsamen Benutzen von Toiletten oder Handtüchern
  • in Schwimmbädern, Saunen oder einfach nur beim Zusammenwohnen oder -arbeiten
  • bei der Betreuung und Pflege von AIDS-kranken Menschen
  • bei Erste-Hilfe-Maßnahmen, bei (zahn-)ärztlichen oder kosmetischen Behandlungen sowie beim Tätowieren oder Piercen, sofern bestimmte Hygienevorschriften beachtet werden

Ab wann und wie lange ist man ansteckend?

Ansteckend ist jeder Infizierte grundsätzlich lebenslang, vor allem jedoch in den ersten Wochen nach der Infektion. Die Ansteckungsfähigkeit steht in direktem Verhältnis zur Zahl der Viren im Blut. Sie nimmt also im symptomfreien Intervall ab und mit zunehmender Immunschwäche des Patienten wieder zu.

Wichtig: Unter antiviraler Behandlung ist das Infektionsrisiko extrem gering, sofern die Viruslast seit mehr als sechs Monaten unter der Nachweisgrenze liegt (<50 Viruskopien/ml Blutplasma).

Wie hoch ist die Ansteckungsgefahr?

Nicht jeder ungeschützte Geschlechtsverkehr mit einem Infizierten führt zur Ansteckung. Das Risiko steigt jedoch bei häufigem ungeschütztem Sex. Dabei erhöht das gleichzeitige Bestehen anderer Geschlechtskrankheiten, wie Gonorrhoe („Tripper“), Syphilis, Herpes oder Chlamydien, die Infektionswahrscheinlichkeit.
Grundsätzlich birgt Analverkehr das höchste Risiko, gefolgt von Vaginalverkehr. Dabei besteht für die Frau eine höhere Gefahr, da die HIV-Konzentration im Sperma unbehandelter Männer weitaus größer ist als im Vaginalsekret. Auch beim Oralverkehr mit Ejakulation ist eine Ansteckung möglich. Das statistisch höchste Risiko geht von gemeinsam genutzten Injektionsnadeln aus, da das infektiöse Blut direkt in den Kreislauf gespritzt wird.

Symptome und Verlauf: Wie erkennt man HIV?

Im Zeitraum von sechs Tagen bis zu sechs Wochen nach Infektion zeigen sich häufig grippeartige Beschwerden als erste Zeichen. Diese verschwinden nach ein bis zwei Wochen von selbst wieder. Dazu zählen:

  • Fieber
  • Abgeschlagenheit
  • Übelkeit und Schluckbeschwerden
  • Nachtschweiß
  • Durchfall
  • Lymphknotenschwellungen
  • Muskelschmerzen
  • Exantheme (Hautausschlag)

Nach dieser Phase folgt häufig ein monate- oder jahrelanges Intervall ohne nennenswerte Symptome. Bis zu zwei Jahre nach der Infektion erkranken nur sehr wenige Betroffene an AIDS.

Weiterer Verlauf ohne Behandlung

Der Körper versucht die Viren abzuwehren, indem er Antikörper bildet. Trotz dieser vermehren sich die Viren weiter im Körper und bleiben manchmal jahrelang unbemerkt. Dabei schädigen sie das Immunsystem und die Organe, vor allem den Darm.
Fieber, Nachtschweiß, Durchfall und Lymphknotenschwellungen in ganz unterschiedlichen Körperregionen treten erneut auf. Der Organismus wird anfälliger für Krankheiten, wie etwa Lungenentzündungen, Pilze oder bestimmte Krebsarten. HIV schädigt mitunter auch das Nervensystem und das Gehirn. Nun ist das Stadium erreicht, in dem man von AIDS spricht.
Die Dauer der einzelnen Phasen bis zum Ausbruch der AIDS-Erkrankung unterscheidet sich von Mensch zu Mensch. Die mögliche beschwerdefreie Zeit variiert zwischen wenigen Monaten und bis zu fünfzehn Jahren.

Diagnose: Alles Wichtige zum HIV-Test

Wann ist HIV nachweisbar?

Die notwendige Zeitdauer zum Nachweis von HIV hängt von der Art des Tests ab. Die meisten HIV-Tests weisen das Virus nicht direkt nach, sondern über die spezifischen Antikörper. Diese bilden sich in der Regel zwei bis zehn Wochen nach einer Infektion. Wenn sich zwölf Wochen nach einer vermuteten Ansteckung keine Antikörper zeigen, geht man davon aus, dass keine Infektion vorliegt.

Welche HIV-Tests gibt es?

Unterschiedliche Testverfahren schaffen Gewissheit nach einer Risikosituation. Diese sind:

  • HIV-Antikörpertest: HIV-Schnelltest, HIV-Selbsttest und HIV-Einsendetest (als Selbsttest mit Laboranalyse)
  • HIV-Antigen-Antikörper-Test
  • PCR-Test (HIV)

Beim HIV-Schnelltest, HIV-Selbsttest und HIV-Einsendetest werden die Antikörper gegen HIV mit Blut aus der Fingerkuppe nachgewiesen. Mögliche „Fehlalarme“ beim Antikörpertest, etwa durch andere Antikörper, wird bei positivem Ergebnis durch einen Bestätigungstest im Labor ausgeschlossen.

Beim Antigen-Antikörper-Test werden sowohl Antikörper als auch Virusbestandteile, die sogenannten Antigene, bestimmt. Dazu wird Blut aus der Armbeuge entnommen. Das entsprechende p24-Antigen kann häufig schon zwei Wochen nach Infektion festgestellt werden, allerdings nur solange, bis sich Antikörper bilden. Denn diese binden das p24, dadurch wird es zerstört. Deshalb kommt auch bei diesem Test ein Bestätigungstest zum Einsatz. Ein HIV-positiver Befund im Antigen-Antikörper-Test ist sofort aussagekräftig, ein negativer Befund erst nach mehreren Wochen.

Weitere Tests weisen das Virus direkt nach, darunter der PCR-Test. Der PCR-Test kann HIV etwa 14 Tagen nach der Infektion nachweisen, allerdings nur HIV-1. Ärzte setzen den Nachweis zur Kontrolle des HIV-Status ein und können damit die genaue Viren-Konzentration im Blut bestimmen. Als erster „Suchtest“ eignet sich der PCR-Test in der Regel nicht.

Wer führt einen AIDS-Test durch?

Tests führen beispielsweise die AIDS-Hilfe, ein Checkpoint oder das Gesundheitsamt durch, und zwar anonym. Je nach Einrichtung kann der Test kostenlos sein, es kann aber auch eine geringe Gebühr anfallen. Fragen Sie am besten vorher nach.
Auch Ärzte können einen HIV-Test durchführen, nehmen dazu jedoch immer Ihren Namen auf. Mit einem Selbsttest kann der Betroffene sich zuhause selbst testen und sieht nach wenigen Minuten das Ergebnis. Diese Tests kosten ab 20,- Euro. Bei entsprechender Indikation übernimmt die Krankenkasse die Kosten. Beim Paul-Ehrlich-Institut finden Sie eine aktuelle Liste der zugelassenen Selbsttests.
Auch bei der Blutspende wird ein HIV-Antikörpersuchtest durchgeführt. Dieser ist jedoch unzuverlässig, wenn keine entsprechende Karenzzeit zwischen Risikosituation und Blutspende besteht. Außerdem wird dringend davon abgeraten, die Blutspende als HIV-Test zu nutzen, da erstens das Ergebnis erfasst wird und zweitens Sie im Falle einer Infektion keine Beratung erhalten.

Wie funktioniert die HIV-Therapie?

Die gängigen Medikamente hindern das Virus, sich im Körper zu vermehren. Je nachdem, an welchem Punkt des Vermehrungsprozesses sie eingreifen, werden sie in fünf Gruppen eingeteilt:

  • Entry-Inhibitoren
  • Nukleosidische Reverse-Transkriptase-Inhibitoren (NRTI)
  • Nicht-Nukleosidische Reverse-Transkriptase-Inhibitoren (NNRTI
  • Integrase-Inhibitoren
  • Protease-Inhibitoren

Man setzt zur Behandlung immer mehrere Präparate gleichzeitig ein (sog. Kombinationstherapie), weil sich das Virus fortlaufend verändert. Die Medikamente müssen ein- bis zweimal täglich eingenommen werden. Mögliche Nebenwirkungen sind zum Beispiel Durchfall, Übelkeit und Kopfschmerzen.

Welche Alltagsprobleme bringt die HIV-Infektion mit sich?

Dank der Therapie können Infizierte heute ein relativ normales Leben führen. Das häufigste Problem sind die bestehenden Vorurteile in der Gesellschaft, wie zum Beispiel die vermeintliche Ansteckungsgefahr. Wissen und Aufklärung helfen, das Thema aus der Tabuzone zu holen. Vertrauenspersonen und Organisationen können Betroffenen direkt helfen. Die AIDS-Hilfe hat auf ihrer Seite eine Liste zahlreicher Anlaufstellen zusammengestellt. Daneben verändern die Notwendigkeit regelmäßiger Kontrolluntersuchungen und die strikte Medikamenteneinnahme den regulären Tagesablauf.

Wen muss ich von einer HIV-Infektion informieren?

HIV-Patienten sollten ihren behandelnden Arzt von der Infektion in Kenntnis setzen. Außerdem sollten sie natürlich ihren Lebenspartner über die Infektion informieren. Wer eine Lebens- oder Krankenversicherung abschließen möchte, ist verpflichtet, die entsprechenden Angaben zu machen.

Wie kann man sich vor HIV schützen?

Schützen kann man sich und seinen Partner mit jeder der folgenden drei Safer-Sex-Methoden:
• mit der Verwendung von Kondomen/Femidomen beim Geschlechtsverkehr
• durch eine antivirale HIV-Therapie
• durch eine PrEP (Abkürzung für „Prä-Expositions-Prophylaxe“): Dabei nehmen Menschen mit hohem Risiko vorbeugend HIV-Medikamente ein, die eine Ansteckung verhindern
Ein vermindertes Risiko besteht in einer festen Partnerschaft. Hier wird ein sogenannter Bilanztest empfohlen: Beide Partner lassen sich testen. Wenn beide negativ sind und keine Geschlechtskontakte mit anderen Partnern haben, sind Kondome verzichtbar.

Warum gibt es keine Impfung gegen HIV?

Ein HIV-Impfstoff ist nur schwer zu entwickeln, da das Virus sehr wandlungsfähig ist. Allerdings macht die Forschung hier Fortschritte, etwa bei Versuchen mit einem Mosaik-Impfstoff, der Antigene verschiedener Virusvarianten enthält. Dazu laufen derzeit noch Studien.