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Zwangsstörungen

Eine Zwangsstörung ist eine psychische Erkrankung, bei der Betroffene einen inneren Zwang erleben, der sie immer wieder bestimmte Handlungen ausführen oder bestimmte Dinge denken lässt. Wer unter einer Zwangsstörung leidet, weiß zwar, dass diese Gedanken oder Aktivitäten sinnlos sind. Beim Versuch, sich anders zu verhalten, treten jedoch massive Ängste auf. Etwa einer von 50 Menschen leidet zumindest einmal im Leben unter einer Zwangsstörung.

Wie macht es sich bemerkbar?

Die beiden häufigsten Formen der Zwangsstörung sind Zwangsgedanken und Zwangshandlungen. Bei einem Großteil der Betroffenen treten beide Symptome zugleich auf.

Zwangsgedanken drängen sich dem Betreffenden immer wieder gegen seinen Willen auf, obwohl sie als unangenehm, sinnlos oder bedrohlich erlebt werden. Zwar unterscheiden sich ihre Inhalte nicht grundlegend von "normalen" Gedanken. Die Intensität, in der sie auftreten, ist jedoch quälend. Ein häufiger Inhalt von Zwangsgedanken sind Befürchtungen, wie etwa die, in der Arbeit etwas falsch gemacht zu haben. Auch sexuelle oder aggressive Inhalte sind verbreitet, etwa der Gedanke, dem Partner Schaden zuzufügen. Wenn die Gedanken ständig um ein Thema kreisen, ohne zu einem Entschluss kommen zu können, spricht man von einem Grübelzwang. Manche Betroffene fühlen sich gezwungen, bestimmte Sätze innerlich ständig zu wiederholen oder Gegenstände in ihrer Umgebung zu zählen.

Wer unter Zwangshandlungen leidet, führt bestimmte Aktivitäten immer wieder in stereotyper Weise aus, obwohl er weiß, dass dieses Verhalten sinnlos ist. Beim Versuch, gegen den Zwang Widerstand zu leisten, tritt eine große innere Spannung auf. Diese Spannung reduziert sich, wenn der Betreffende dem Zwang nachgibt. Eigentliche Freude bereiten ihm die Zwangshandlungen jedoch nicht. Häufige Arten von Zwangshandlungen sind:

  • Wasch- oder Putzzwänge: Dazu zählt etwa der Zwang, sich ständig die Hände zu waschen.
  • Kontrollzwänge: Betroffene kontrollieren beispielsweise ständig die Heizung, Lichtschalter, Herdplatten oder Türschlösser.
  • Ordnungszwänge: Gegenstände müssen immer wieder geordnet oder perfekt symmetrisch ausgerichtet werden.

Zwangshandlungen können sehr zeitraubend sein, viele Betroffene benötigen für ihre Rituale mehrere Stunden pro Tag.

Wie kommt es dazu?

Warum es zu Zwangsstörungen kommt, ist wissenschaftlich nicht völlig geklärt. Wie bei fast allen Erkrankungen gibt es wahrscheinlich eine erbliche Veranlagung dazu. Damit jemand tatsächlich Zwänge entwickelt, müssen jedoch weitere Ursachen hinzukommen: Besonders gefährdet sind etwa Menschen, die durch bestimmte Erfahrungen in der Kindheit eine eher unsichere Persönlichkeitsstruktur und ein großes Bedürfnis nach Kontrolle haben. Die Zwangshandlungen geben dem Betreffenden dann kurzfristig das Gefühl, eine Situation kontrollieren zu können. Manchmal wirken Lebenskrisen oder einschneidende Ereignisse als Auslöser dafür, dass die Zwangsstörung ausbricht.

 

Wie geht es weiter?

Ohne Behandlung verlaufen Zwangsstörungen meist chronisch. Manchmal treten die Beschwerden auch eher schubweise auf und verschlimmern sich unter Stress. Die Erkrankung kann für den Betroffenen und sein Umfeld eine erhebliche Belastung darstellen. Da die Zwangsrituale viel Zeit in Anspruch nehmen, können Erkrankte in manchen Fällen ihren Beruf nicht mehr ausüben und isolieren sich zunehmend. Manchmal haben Zwänge auch körperliche Auswirkungen, bei einem Waschzwang kann beispielsweise die Haut stark in Mitleidenschaft gezogen werden. Durch eine Therapie lassen sich die Beschwerden meist so weit in den Griff bekommen, dass Betroffene zu neuer Lebensqualität finden.

Was kann noch dahinter stecken?

Zwanghaft erscheinende Gedanken oder Handlungen können auch bei Psychosen, etwa im Rahmen einer Schizophrenie, auftreten. Im Unterschied zur Zwangsstörung besteht bei psychotischen Patienten jedoch keine Krankheitseinsicht.
Ebenfalls nicht zu den Zwangsstörungen zählen die stereotypen Handlungen, die Menschen mit Autismus, Demenzerkrankungen, einer Ticstörung oder einem Tourette-Syndrom ausüben.

Zwanghafte Gedanken oder Verhaltensweisen treten darüber hinaus im Rahmen zahlreicher anderer psychischer Erkrankungen auf, beispielsweise bei Essstörungen, Spielsucht, Kleptomanie (zwanghaftem Stehlen), Hypochondrie oder dem Messie-Syndrom.

Was kann man dagegen tun?

In einem gewissen Ausmaß erlebt jeder Mensch in seinem Alltag Zwänge, zum Beispiel wenn man das Türschloss zweimal kontrolliert, bevor man die Wohnung verlässt. Das ist völlig normal. Sobald Sie aber das Gefühl haben, dass die Zwänge Sie stark belasten oder in Ihrem Alltag einschränken, sollten Sie sich frühzeitig Hilfe suchen. Eine Psychotherapie, gegebenenfalls auch eine medikamentöse Behandlung können helfen, die Zwänge in den Griff zu bekommen.

Falls ein Angehöriger unter einer Zwangsstörung leidet, ist es wichtig zu wissen, dass der Betreffende sein Verhalten willentlich kaum steuern kann. Machen Sie ihm daher keine Vorwürfe, sondern ermutigen Sie ihn, sich Hilfe zu holen. Lassen Sie sich aber auch nicht vereinnahmen, etwa indem Sie bei den Zwangsritualen mithelfen.

Übrigens: Auf unserer Übersichtsseite finden Sie zusätzliche Informationen zu weiteren psychischen Erkrankungen.