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Wahn - zwischen Stigma und Störung

Jemanden des "Wahnsinns" zu bezichtigen, ist eine gängige Umschreibung für irrationales oder non-konformes Verhalten. Und in belastenden oder nervlich aufreibenden Situationen entsteht schnell der Eindruck selbst "wahnsinnig" zu werden. Wie nah derartige Aussagen oder Empfindungen dem medizinisch indizierten Zustand "Wahn" kommen, belegen die nachfolgenden Ausführungen.

Wahn aus medizinischer Sicht

In vielen Fällen ist Wahn keine eigenständige Krankheit, sondern lediglich ein Symptom. Das kann jedoch so dominant werden, dass es die zugrunde liegende Nicht- oder Fehlfunktion vollkommen überdeckt. Im Gegensatz zu sonstigen Denkstörungen sind sich Betroffene des Wahns nicht bewusst. Sie durchleben die mehr oder weniger lang andauernden bzw. durchgehenden Phasen als vollkommen real; können den Inhalt des Erlebten aber nicht wiedergeben - und schon gar nicht daraus "lernen" oder den Wahn "abstellen".

In einigen Fällen erleben Betroffene das Abgleiten in ihre Wahnvorstellung bewusst mit. Dieses "Kippeln" zwischen Sein und Schein belastet die Erkrankten in der Regel deutlich stärker als der "unbewusste Wahn" - denn sie kämpfen permanent gegen das Gleiten zwischen den Welten an.

Tritt es ohne Bezug zum Umfeld auf, sprechen Mediziner von einem Einfall; anderenfalls von einer Wahrnehmung. Darüber hinaus unterscheiden sie zwischen Wahnstimmung und -gedanken sowie zwischen systematischem, isoliertem und induziertem / symbiotischem Wahn. Nähere Erläuterungen dazu finden Sie an thematisch passenden Stellen dieses Artikels.

Gründe für Wahn

Das augenfälligste Merkmal von Wahn ist seine Abhängigkeit von der Stimmung Betroffener. Dieser Umstand gibt Hinweise darauf, welche Erkrankung dem Symptom zugrunde liegt. Treten die Wahnvorstellungen kongruent zur Stimmungslage (syntym) auf, sind sie Anzeichen einer Depression oder Manie. Inkongruent (paratym) auftretende Wahnvorstellungen deuten auf Schizophrenie hin. Bei der Mischform einer schizoaffektiven Störung tritt Wahn ebenfalls gemischt - also stimmungsabhängig und stimmungsunabhängig - auf.
Doch auch die verschiedenen Formen der Demenz oder die Schädigung bestimmter Hirnareale können zu "wahnhaftem" Verhalten führen. Die bekannteste Art ist die Überzeugung, bestohlen zu werden/worden zu sein. Sie ist häufig bei älteren Menschen zu beobachten, deren Gedächtnisleistung und Erinnerungsvermögen zunehmend nachlässt.

 

Weitere Arten von Wahn

  • Größenwahn
  • Nichtigkeits- / Nihilismus- Wahn
  • Krankheitswahn / Hypochondrie
  • Eifersuchtswahn
  • Verarmungswahn
  • Devitalisierungs- / Nichtexistenzwahn

Das Wahnerlebnis

Oft - aber bei weitem nicht immer - leiden Betroffene und deren Angehörige unter einer starken Beeinflussung des Alltags. Mitunter "funktionieren" Patienten im gesellschaftlichen Kontext jedoch auch auffallend gut und "zeigen" ihr typisches Wahn-Verhalten nur im Kontakt mit emotional nahestehenden Personen wie dem Partner, den Eltern oder den eigenen Kindern.
Hierin liegt eine der größten Gefahren für unerkannt verlaufende Krankheiten. Vielfach verschweigen Angehörige den Wahn aus falschem Scham und / oder versuchen Betroffene durch rationale Argumente von ihrer Störung zu überzeugen. Doch dafür sind "Wahnsinnige" nicht zugänglich, denn sie erleben ihre Wahrnehmungen als vollkommen real.
In einigen Fällen gelingt es ihnen sogar, Sozialpartner in "ihre Welt" hineinzuziehen, so dass diese ihrerseits Wahnvorstellungen ausbilden - den so genannten indizierten/symbiotischen Wahn. Dabei übernehmen sie die Idee(n) der/des Betroffenen und schaffen durch gemeinsames Erleben einen engen Zusammenhalt. Anders als bei den tatsächlich Erkrankten verschwinden ihre Wahnsymptome jedoch bei räumlicher Trennung.

Wahn behandeln

Eine Behandlung oder gar Heilung der Betroffenen selbst ist schwierig, denn aufgrund fehlender Einsicht in ihre Krankheit sehen sie keinen Handlungsbedarf. In den meisten Fällen bedarf es der Motivation durch Freunde, Angehörige oder Bekannte bzw. durch ein auslösendes Ereignis - z.B. weil sich der Partner / die Partnerin vom Wahnerkrankten trennt.

Besteht durch den Wahn eine Eigen- oder Fremdgefährdung, können Betroffene zwangsbehandelt werden, um eine (weitere) Schädigung zu verhindern. Dabei gilt es zunächst, die zugrunde liegende (psychische) Erkrankung zu diagnostizieren. Das ist durch psychosomatische Leitsymptome nicht immer leicht; aber unbedingt notwendig, um den Wahn auf seine Ursachen zurückzuführen und erfolgreich behandeln zu können.

Für gewöhnlich kommen dabei

  •     Neuroleptika mit antipsychotischer Wirkung sowie
  •     einer Manie oder Depression entgegenwirkende Mittel

zum Einsatz. Sie führen meist zu einer raschen Besserung und zum allmählichen Abklingen der Wahn-Symptomatik. Ergänzend dazu können die Patienten eine

  •     Elektrokrampftherapie und / oder
  •     Psychotherapie

durchlaufen; die im Falle einer Wahnerkrankung - wenn überhaupt - nur langfristig zum Erfolg führt. Eine kurzfristige oder nicht medikamentöse Behandlung ist bei Wahn so gut wie unmöglich.