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Bitte platzieren Sie den großen Matrix-Code oben rechts auf dem Ausdruck zur Einlösung Ihres E-Rezepts genau in den Rahmen. Sie können mehrere E-Rezepte nacheinander scannen. Die Erkennung des Codes erfolgt automatisch.

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Psychose

Der Begriff Psychose umschreibt verschiedene psychische Störungen, die sich in ihrer Symptomatik stark unterscheiden können. Eine Therapie ist bei jeder Form der Psychose unbedingt empfehlenswert.

Wer unter einer Psychose leidet, kann nicht mehr richtig zwischen der eigenen Wahrnehmung und der wirklichen Welt unterscheiden. Betroffene sehen, hören und/oder riechen Dinge, die gar nicht existieren, oder fühlen sich zu Unrecht verfolgt oder gar fremdgesteuert. Den meisten psychotischen Personen ist dabei oftmals nicht bewusst, dass sie krank sind. Stattdessen erscheinen ihnen ihre Wahnvorstellungen als vollkommen real.
Des Weiteren kann eine Psychose zu inhaltlichen Denkstörungen führen – beispielsweise dazu, dass die betroffene Person sich für einen Superhelden oder Propheten hält (Größenwahn) oder überzeugt ist, die Schuld am Unheil anderer Menschen zu tragen (Schuldwahn). Dazu kommen oftmals Zwangsgedanken wie etwa die Angst, andere Menschen anzugreifen.

Leidet der Betroffene unter formalen Denkstörungen, kommt es unter anderem zu einem verlangsamten Denken. Die Person antwortet beispielsweise nicht auf Fragen, wiederholt sich häufig oder erfindet neue Begriffe.
Einige Psychosen gehen zudem mit extremen Stimmungsschwankungen sowie mit körperlichen Beschwerden wie Kopfschmerzen und Schlaflosigkeit einher. Es gilt jedoch: Ein einheitliches Krankheitsbild existiert nicht. Stattdessen gibt es lediglich charakteristische Symptome, die gehäuft auftreten. Diese Symptome beeinträchtigen meist die Wahrnehmung, das Denken und Fühlen oder führen zu Ängsten, Depressionen und Antriebsschwäche. Die Betroffenen können ihren Alltag schlimmstenfalls nicht mehr selbstständig meistern oder werden aufgrund ihres Verhaltens von ihren Mitmenschen ausgegrenzt.

Endogene und exogene Psychosen

Experten unterscheiden zwischen nichtorganischen (endogenen) Psychosen und organischen (exogenen) Psychosen. Bei nichtorganisch bedingten Psychosen existiert kein körperlicher Auslöser. Stattdessen treffen mehrere Einflüsse gemeinsam auf, so etwa traumatische Ereignisse, Umwelteinflüsse oder die genetische Veranlagung. Die Entstehung von endogenen Psychosen ist jedoch wissenschaftlich noch nicht gänzlich geklärt. Das bekannteste Beispiel für eine nichtorganische Psychose ist die Schizophrenie, aber auch affektive Störungen wie die Manie und die Depression zählen dazu.

Treten die Symptome einer Schizophrenie in Kombination mit denen einer affektiven Störung auf, spricht der Mediziner von einer schizoaffektiven Psychose.

Bei exogenen Psychosen ist eine eindeutige Ursache für die Symptome verantwortlich. Neben Drogen wie LSD und Cannabis können dies auch diverse Krankheiten sein, so etwa Epilepsie (siehe hierzu auch unseren Blogartikel zu Erste-Hilfe-Maßnahmen beim epileptischen Anfall), Parkinson-Krankheit, Multiple Sklerose oder auch verschiedene Stoffwechselerkrankungen. Auch nach einem Schädel-Hirn-Trauma oder im Zuge einer Gehirnhautentzündung leiden viele Patienten unter einer Psychose.

Wer ist besonders gefährdet?

Personen, die Drogen oder Medikamente einnehmen, sind besonders gefährdet, eine Psychose zu erleiden. Auch dann, wenn psychische Fälle gehäuft in der Familie vorkommen, ist das Risiko erhöht.

 

Wie wird eine Psychose diagnostiziert?

Treten die genannten Symptome auf, sollten Sie möglichst zeitnah einen Arzt aufsuchen. Zum einen gilt es, körperliche Erkrankungen auszuschließen beziehungsweise möglichst frühzeitig zu erkennen, zum anderen besteht die Gefahr, dass Sie im Extremfall sich selbst oder andere Personen gefährden. Erster Ansprechpartner ist Ihr Hausarzt. Dieser wird ein ausführliches Erstgespräch mit Ihnen führen (Anamnese) und Sie anschließend körperlich untersuchen. Bei Verdacht auf eine Psychose erfolgt die Überweisung an einen Facharzt. Psychiater arbeiten vor allem mit klinischen Fragebögen, um Form und Ausmaß der Psychose zu bestimmen.

Therapieformen

Je früher eine Psychose behandelt wird, umso größer sind die Chancen auf vollständige Heilung. Wie die Therapie konkret aussieht, hängt vor allem davon ab, um was für eine Psychose es sich handelt und wie schwer sie ausgeprägt ist. Meistens kommt eine Kombination aus Medikamenten (Neuroleptika, Antidepressiva) und Psychotherapie zum Einsatz. Welche Wirkstoffe dem Betroffenen in welcher Dosierung Linderung verschaffen, ist dabei von Fall zu Fall verschieden und muss zunächst ausgetestet werden. Auch eine Soziotherapie, die den Betroffenen hilft, ihren Alltag besser zu bewältigen, ist in einigen Fällen angeraten. Bei sehr schwerwiegenden Verläufen kann jedoch auch die stationäre Aufnahme in einer psychiatrischen Klinik erforderlich sein.

Ist die Psychose organisch bedingt, liegt der Fokus auf der Behandlung des Auslösers. Die Prognose ist in diesem Fall abhängig von Art und Ausmaß der Grunderkrankung. Auch bei endogenen Psychosen ist es schwierig, eine Prognose zu stellen. Während es bei einigen Patienten bei einem einzigen Krankheitsschub bleibt, müssen andere ihr Leben lang Medikamente einnehmen, um keinen Rückfall zu erleiden.