E-Rezept einlösen

Sie können den Ausdruck zur Einlösung Ihres E-Rezepts entweder mit der Kamera Ihres Endgeräts scannen oder alternativ auch ein Bild des Ausdrucks zur Einlösung Ihres E-Rezepts an uns hochladen.

Kamera aktivieren
und Code scannen

Sobald Sie den Zugriff auf Ihre Kamera gestattet haben, können Sie den großen Matrix-Code oben rechts auf Ihrem E-Rezept einscannen.

Jetzt Scanvorgang starten

Oder Bild des E-Rezept-Ausdrucks
hochladen

Bild des E-Rezept-Ausdrucks hochladen

Sie können Ihr E-Rezept auch als Bild-Datei von Ihrem Computer hochladen, um es uns zukommen zu lassen.

Jetzt hochladen

E-Rezept scannen

Bitte platzieren Sie den großen Matrix-Code oben rechts auf dem Ausdruck zur Einlösung Ihres E-Rezepts genau in den Rahmen. Sie können mehrere E-Rezepte nacheinander scannen. Die Erkennung des Codes erfolgt automatisch.

E-Rezept scannen

Bitte platzieren Sie den großen Matrix-Code oben rechts auf dem Ausdruck zur Einlösung Ihres E-Rezepts genau in den Rahmen. Sie können mehrere E-Rezepte nacheinander scannen. Die Erkennung des Codes erfolgt automatisch.

E-Rezept hochladen

Bitte achten Sie darauf, dass das Bild eine gute Auflösung und Ausleuchtung hat, damit die Codes korrekt erkannt werden können.

E-Rezept
hochladen

Beim Klick auf “E-Rezept als Bild hochladen” öffnet sich ein Dialog, bei dem Sie die Datei auf Ihrem Computer auswählen können.

Maximale Bildgröße ist 15 MB.

E-Rezept als Bild hochladen

E-Rezept hochladen

Bitte achten Sie darauf, dass das Bild eine gute Auflösung und Ausleuchtung hat, damit die Codes korrekt erkannt werden können.

Produkte

{{{name}}} {{attributes.eura_pack_size}},  {{attributes.eura_base_price}} € / {{attributes.eura_base_price_unit}} {{attributes.supplierName}} {{attributes.Preis}} €

Unsere Markenwelten

{{{name}}}

Wörtebuch

{{{name}}}

UnsereThemen

{{{name}}}

Hilfe/FAQ

{{{name}}}

Inhalte

{{{name}}}

{{{name}}}

Narkolepsie

Mögliche Ursachen, Risikofaktoren und Symptome

Wenn Menschen tagsüber buchstäblich im Stehen oder Gehen einschlafen und durch ein automatisiertes Verhalten auffallen, kann eine Narkolepsie dahinterstecken. Dabei handelt es sich um eine organische Erkrankung, die für die Betroffenen und ihre Mitmenschen mit großen Herausforderungen verbunden ist. Im Folgenden erfahren Sie, welche Ursachen die Krankheit hat und in welchen Symptomen sie sich manifestieren kann.

Definition und alternative Bezeichnungen

Unter der idiopathischen Narkolepsie versteht man eine seltene neurologische Krankheit, die mit unterschiedlichen Beschwerden einhergehen kann. Die medizinische Bezeichnung leitet sich von den griechischen Begriffen „Narkos“ und „Lepsis“ ab, die zusammen frei übersetzt etwa „von Schlaf ergriffen“ bedeuten. Nahezu alle Betroffenen leiden tagsüber unter Schläfrigkeit und nicht kontrollierbaren Schlafattacken sowie unter einem grundsätzlich beeinträchtigten Schlaf-Wach-Rhythmus. Daher wird die Erkrankung in der Umgangssprache auch als Schlummersucht und Schlafkrankheit bezeichnet.

Ursachen der Narkolepsie

Die Ursachen und Auslöser der Erkrankung sind bis heute nicht genau definiert. Wissenschaftler nehmen an, dass erbliche Faktoren und Umwelteinflüsse eine Rolle spielen. Bei nahezu allen Narkolepsie-Patienten kann eine bestimmte Ausprägung von Leukozyten-Antigen-Systemen – das sind Erbanlagen, die für die Funktion des Immunsystems sichtig sind – nachgewiesen werden. Gleichzeitig ergaben Analysen, dass bei vielen Betroffenen im Vergleich zu gesunden Menschen deutlich geringere Mengen des Botenstoffs Orexin, beziehungsweise Hypocretin, im Gehirnwasser vorhanden sind. Es wird vermutet, dass es sich bei der Narkolepsie um eine Autoimmunerkrankung handelt, welche mit einer Fehlfunktion der Immunzellen einhergeht. Als mögliche Auslöser werden zudem verschiedene Krankheitserreger diskutiert, wie Streptokokken und Influenzaviren.

Häufigkeit und Risikogruppen

Die Narkolepsie ist eine sehr seltene Krankheit, weshalb die Symptome in vielen Fällen nicht erkannt werden. Da nur bei einem geringen Anteil der Betroffenen tatsächlich eine Narkolepsie diagnostiziert wird, existieren keine aussagekräftigen epidemiologischen Studien zur Verbreitung der Erkrankung. Schätzungen zufolge leiden in Deutschland zwischen 0,02 und 0,08 Prozent der Bevölkerung an Narkolepsie.

Die Erkrankung betrifft Erwachsene ebenso wie Kinder, wobei das Auftreten der Symptome vor Eintritt der Pubertät eher selten ist. Nur bei rund zwanzig Prozent der Patienten zeigen sich die ersten Anzeichen bereits vor dem 10. Geburtstag. Untersuchungen ergaben, dass Erkrankungsgipfel im zweiten und vierten Lebensjahrzehnt feststellbar sind.

Symptome der Narkolepsie

Die idiopathische Narkolepsie kann sich durch verschiedene Beschwerden bemerkbar machen, welche die Lebensqualität und den Alltag erheblich beeinträchtigen. Charakteristisch für die Erkrankung ist ein tagsüber auftretendes, unbezwingbares Bedürfnis nach Schlaf. Viele Patienten schlafen unabhängig von der Situation und den ausgeführten Tätigkeiten plötzlich ein, wobei dies vor allem in monotonen Situationen geschieht. Anderen Betroffenen gelingt es noch, sich hinzulegen, bevor sie der Schlaf regelrecht überfällt. Charakteristisch sind auch Schlaflähmungen, die dazu führen, dass sich die Patienten nach dem Aufwachen einige Momente lang nicht bewegen können, obwohl sie bei vollem Bewusstsein sind.

Auch sogenannte Kataplexien, also vorübergehende Kontrollverluste über einzelne Muskelgruppen, sind typisch für die Narkolepsie. Dies kann sich darin äußern, dass die Patienten in sich zusammenfallen, Gegenstände mit der Hand sekundenlang nicht festhalten können oder Kopf und Gliedmaßen hängen lassen. Ein automatisiertes Verhalten sowie starke Halluzinationen im Schlaf sind ebenfalls deutliche Anzeichen dafür, dass eine Narkolepsie vorliegt. Zusätzlich zu diesen unkontrollierbaren, Sekunden bis Minuten dauernden Schlafattacken leiden viele Patienten unter starken Störungen des Schlaf-Wach-Rhythmus. Sie wachen nachts immer wieder auf, sodass keine erholsame Nachtruhe möglich ist.

Bei Kindern beginnt die Erkrankung meist mit auffallender Tagesschläfrigkeit. Kinder mit Narkolepsie versuchen häufig, die ständige Müdigkeit mit einem hyperaktiven Verhalten zu kompensieren. Sie neigen zu Verhaltensauffälligkeiten, stürzen oft und zeigen meist einen Abfall der schulischen Leistungen. Bei einem beträchtlichen Anteil der jungen Patienten sind auch depressive Verstimmungen, sozialer Rückzug oder Defizite im sozialen Umgang zu beobachten.

Krankheitsbilder mit ähnlichen Symptomen

Nächtliche Schlafstörungen und eine damit verbundene starke Müdigkeit tagsüber sind in den westlichen Industrienationen weit verbreitete Beschwerden. Sie können durch Stressbelastung, Sorgen und Ängste, berufliche Überanstrengung oder Depressionen ausgelöst werden. Auch ein ungesunder Lebensstil, Schilddrüsenfehlfunktionen sowie Erschöpfungssyndrome wie Burn-out machen sich oft durch Schläfrigkeit bemerkbar. In vielen Fällen ist die Tagesmüdigkeit auf ein Schlaf-Apnoe-Syndrom zurückzuführen. Dabei führen nächtliche Atemaussetzer und Sauerstoffabfall im Blut zu wiederholtem Aufwachen. Aufgrund der zahlreichen anderen Gründe für Tagesschläfrigkeit bleibt Narkolepsie in vielen Fällen unerkannt und dadurch auch unbehandelt. Bei Kindern interpretieren Ärzte das hyperaktive oder zappelige Verhalten oft fälschlicherweise als ADHS-Erkrankung oder Epilepsie.

Verlauf und Verhaltensmaßnahmen

Die Narkolepsie ist an sich keine gefährliche Erkrankung, kann jedoch zu erheblichen Problemen im Lebensalltag führen. So treten oft soziale und berufliche Einschränkungen oder Depressionen als Folgen einer Narkolepsie auf. Daher sollten Sie bei ständiger Tagesmüdigkeit ohne erkennbare Ursachen immer einen Arzt konsultieren, der gegebenenfalls die Behandlung durch einen Spezialisten vorschlägt
Betroffene sollten nach der Diagnose nicht zögern, ihr soziales und berufliches Umfeld über die Erkrankung zu informieren. Das hilft, Konflikte mit Familie, Freunden, Kollegen und Vorgesetzten zu vermeiden. Sind die Mitmenschen erst über die Krankheit aufgeklärt, so können Sie mithelfen, notwendige Änderungen in der Tagesplanung zu erarbeiten. Damit ist es für Betroffene besser möglich, trotz der Erkrankung ihren Lebensalltag zu meistern. Zudem gibt es einige Medikamente, die dazu beitragen, den Nachtschlaf zu harmonisieren und die Tagesschläfrigkeit einzudämmen. Sie sind allerdings vorerst nur für Erwachsene zugelassen.