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Ich-Störungen

Verschiedene psychische Auffälligkeiten werden unter dem Begriff „Ich-Störungen“ zusammengefasst. Ihnen gemeinsam ist eine Störung der Selbstwahrnehmung: Das Erleben des eigenen Individuums, abgegrenzt von der Umwelt, ist verschwommen oder fehlt. Betroffene nehmen sich nicht als eigenständige Individuen mit selbst gesteuertem Willen und selbst bestimmten Handlungen wahr. Je nach Art der Erkrankung unterscheiden sich die Symptome und Probleme des Menschen beziehungsweise Auffälligkeiten im Umgang mit ihm.

Gestörte Selbstwahrnehmung im Denken, Handeln und Erleben

Wer unter einer Ich-Störung leidet, fühlt sich, als würde er von außen gesteuert. Das kann Gedanken und Handlungen betreffen, sich aber auch auf das Selbstempfinden auswirken. Entsprechend der Symptomatik sind zwei Ebenen unterscheidbar:

  •     rationale Ebene
  •     emotionale Ebene

Auf der rationalen Ebene spielt sich die Gedankenwelt ab. Bei einer Ich-Störung kann sich der Eindruck einstellen, die eigenen Gedanken würden von außen weggenommen, gelesen und benutzt oder komplett gesteuert. Die emotionale Ebene bezieht sich auf die Erlebniswelt. Betroffene empfinden zum Beispiel den eigenen Körper als fremd oder abgegrenzt vom eigenen Erleben. Ebenso kann er überzeugt sein, die eigenen Gefühle und daraus resultierende Handlungen würden von außen gelenkt, oder die Umwelt wird als falsch und irreal empfunden.

Wie nehmen Betroffene dies wahr?

Je nach Krankheitsbild wirkt die Ich-Störung für Betroffene, als gehörten ihre Gedanken oder Gefühle nicht (zu) ihnen. Für sie ist es Realität, dass andere ihre Gedanken eingeben, sie einfach wegnehmen oder für eigene Zwecke, wie zur weiterführenden Fremdbeeinflussung, nutzen. Wer also etwas vergessen hat, meint zu wissen, dass die entsprechenden Gedanken geklaut wurden. Eine eigene Idee wird als Eingebung von außen wahrgenommen oder der Mensch ist überzeugt, die eigenen Gedanken seien für andere hörbar. Das setzt sich fort bis zu der Überzeugung, der eigene Wille und das eigene Handeln seien fremdgesteuert.

Dies geht einher mit dem Gefühl, hilflos und manipulativ ausgeliefert zu sein. Begleitend kann Verfolgungswahn hinzukommen und die Umwelt wird als Bedrohung empfunden. Auch ein wie von außen auferlegter Zwang zu Gewaltanwendung kann sich einstellen – entweder gegen andere oder gegen sich selbst. Ebenso ist denkbar, dass  – abhängig von der Ursache – die Umwelt auf eine Art und Weise wahrgenommen wird, die unter Umständen zu irrationalen Handlungen führt.

 

Wie wirkt das auf andere Menschen?

Ist in Ihrem Umfeld eine Person von einer Ich-Störung betroffen, bemerken Sie dies in der Regel an einem abnorm wirkenden Verhalten oder an Verhaltensänderungen, die sich nicht erklären lassen. Ein Mensch, der dazu neigt, sich selbst zu verletzen, nimmt möglicherweise seinen Körper als nicht zu ihm selbst gehörend wahr und leidet darunter. Durch die Verletzungen versucht er nun, eine entsprechende Wahrnehmung herbeizuführen. Es ist aber auch möglich, dass der Betroffene sich von außen zu einer solchen Handlung gezwungen fühlt. Die eigentliche Ursache muss Sie als Nahestehenden zunächst nicht interessieren, denn wichtig ist in erster Linie, einen Arzt hinzuzuziehen.

Das gilt insbesondere, da eine Ich-Störung eine Art Symptom ist: Sie ist Auswirkung einer psychischen Erkrankung. Es gibt weitere Störungen, die auf andere Ursachen zurückzuführen sind und einer Ich-Störung auf den ersten Blick ähneln mögen, aber völlig anderer Natur sind. Unabhängig davon ist also fachlich kompetente Unterstützung erforderlich.

Feststellung einer Ich-Störung

Da die Ich-Störung selbst keine Erkrankung darstellt, sondern begleitend auftritt, ist es immer notwendig, die eigentliche Ursache festzustellen. Die gestörte Eigenwahrnehmung tritt häufig im Rahmen einer Schizophrenie oder multiplen Persönlichkeit auf. Entsprechende Phänomene sind außerdem in Kombination mit einem Delirium aufgrund von Alkoholabhängigkeit möglich. Bei einer Demenz können ebenfalls sogenannte „dissoziative Störungen“ auftreten, unter welchen die Identitätswahrnehmung leidet.

Nach einer extremen psychischen Belastung, wie sie durch sexuellen Missbrauch oder andere einschneidende Erlebnisse entstehen kann, wird gelegentlich eine Depersonalisation festgestellt, unter welcher die Eigenwahrnehmung leidet. Auch das ist eine Form der Ich-Störung. Diverse Arten von hirnorganisch ausgelösten Sinnestäuschungen und Denkstörungen sind hingegen abzugrenzen.

Medizinische Maßnahmen

Welche Form der Therapie Erfolg verspricht, ist stets abhängig vom psychischen Krankheitsbild. Begleitend können verschiedene Symptome medikamentös gelindert werden, etwa um die betroffene Person zu beruhigen. Ob zur grundsätzlichen Behandlung eine ambulante oder stationäre Therapie sinnvoll ist, muss ebenfalls im Einzelfall entschieden werden.

Bemerken Sie bei einer nahestehenden Person Auffälligkeiten, die auf eine Ich-Störung hinweisen können, ist diese auf Ihre Unterstützung angewiesen: Ist deren Realitätswahrnehmung derart getrübt, wird sie keinesfalls sich selbst, sondern die Außenwelt als „falsch“ empfinden. Medizinischer Rat ist daher für Angehörige und Freunde der erste Schritt zur Hilfe.