Produkte

{{{name}}} {{attributes.eura_pack_size}},  {{attributes.eura_base_price}} € / {{attributes.eura_base_price_unit}} {{attributes.supplierName}} {{attributes.Preis}} €

Unsere Markenwelten

{{{name}}}

Wörtebuch

{{{name}}}

UnsereThemen

{{{name}}}

Hilfe/FAQ

{{{name}}}

Inhalte

{{{name}}}

{{{name}}}

Japanische Enzephalitis

Von der „Japanischen Enzephalitis“ sind vor allem Menschen im asiatischen Raum betroffen. Es handelt sich dabei um eine Viruserkrankung die das Gehirn und das zentrale Nervensystem beeinträchtigen kann. Überträger sind Mücken, die zuvor infizierte Tiere gestochen haben. Sie nehmen das Virus auf und geben ihm beim nächsten Stich weiter. Tiere wie Schweine, Pferde und Vögel gelten als Überträger, ohne jedoch selbst zu erkranken. Auch nicht jeder Mensch, der in Kontakt mit dem Virus kommt, zeigt Symptome. Bricht die Krankheit allerdings aus, ist ein ernster Verlauf möglich. Halten Sie sich in Risikogebieten auf, empfiehlt eurapon daher vorbeugende Maßnahmen.

Welche Symptome können auftreten?

Die, auch als Japanische Hirnentzündung bezeichnete Krankheit, macht sich anfangs durch grippeähnliche Symptome wie Kopfschmerzen, Fieber, Abgeschlagenheit, Muskelschmerzen und Schüttelfrost bemerkbar. Oft sind die Symptome schwach ausgeprägt oder der Kontakt mit dem Virus verläuft völlig unbemerkt. In einem von 250 Fällen ist statistisch mit einem ernsteren Verlauf der Tropenkrankheit zu rechnen. Betroffen sind vor allem Kinder zwischen drei und sechs Jahren, sowie ältere Menschen.

Krankheitsverlauf

Erste Symptome treten etwa fünf bis 15 Tage nach der Infektion auf. Die Viren vermehren sich zunächst im Hautbereich und gelangen über das Blut in die Lymphknoten, gelegentlich auch in das Gewebe im Bereich der Muskeln und Drüsen. Innerhalb von vier Tagen nach den anfänglichen Symptomen erreichen die Viren außerdem das Gehirn - daher die Bezeichnung Hirnentzündung. Im folgenden Verlauf zeigen sich auch neurologische Symptome, die sich abhängig vom betroffenen Bereich des Gehirns äußern. Neben Bewusstseinsstörungen sind Zittern, Krämpfe und neurologische Ausfälle möglich. Greift die Entzündung auf den Hirnstamm über, können wichtige Körperfunktionen wie die Atmung nicht mehr richtig gesteuert werden und eine Störung der unterschiedlichsten Körperfunktionen ist möglich.

Bei einem schweren Verlauf ist dringend eine unterstützende Behandlung erforderlich, um Ausfällen lebensnotwendiger Funktionen entgegenzuwirken: Mit der Schwere des Verlaufs sinken andernfalls die Überlebenschancen. Bilden sich einzelne Symptome im Laufe der Zeit zurück, ist dies bei Entzündungen des Gehirns oder des Rückenmarks oft nicht der Fall. Es können neurologische Langzeitschäden zurückbleiben, da das zentrale Nervensystem und Hirnbereiche gestört beziehungsweise geschädigt sind.

Vorbeugung

Da der Infektionsweg durch Mücken häufig über Nutztiere wie Schweine, Pferde oder auch Geflügel erfolgt, gilt die Impfung als wichtigste Vorsorgemaßnahme. Reisen Sie in betroffene Gebiete, sollten auch Sie sich impfen lassen. Daneben ist es ratsam, sich vor Mückenstichen zu schützen. Das gilt insbesondere für die Abendstunden, in denen die Reisfeldmücke als Überträger hauptsächlich aktiv ist. Als Schutz bieten sich Insektizide zum Auftragen, sowie Moskitonetze an. Daneben wird lange Kleidung empfohlen, um die Haut zu bedecken.

Diagnose und Behandlung der Japanischen Enzephalitis

Zu den Risikogebieten zählt der gesamte asiatische Raum, vor allem warme Feuchtgebiete in Südostasien. Inzwischen wurden vereinzelte Virusinfektionen, unter anderem im Norden Australiens, festgestellt - Ursachen für eine Ausbreitung sind vermutlich der Exporthandel und Vogelzüge. Jährlich kommen weltweit etwa 50.000 Menschen durch Mückenstiche mit dem Virus in Kontakt, wobei jedoch nur einer von 25 bis 100 Infizierten tatsächlich erkrankt und die Schwere des Verlaufs variiert. Kommt es nur zu leichten Symptomen, bleiben diese trotz Kontakt mit dem Virus ganz aus, oder heilt die Erkrankung nach einer Behandlung, bilden die Betroffenen Antikörper.

Zeigen sich bei Ihnen nach dem Aufenthalt in einem Risikogebiet Symptome ähnlich einer Grippe, rät die Online-Apotheke eurapon, Ihren Arzt darüber zu informieren: Ein frühzeitiger Verdacht ist wichtig für die Diagnose und die Behandlung. Zunächst werden andere Ursachen ausgeschlossen, denn die Art der Behandlung unterscheidet sich: Weltweit gibt es verwandte Viren, welche, wie der Auslöser der Japanischen Enzephalitis, den Flaviviren angehören. Verwandte Stämme sind unter anderem Auslöser des Gelbfiebers oder der Frühsommer-Enzephalitis.

Der Erreger der Japanischen Hirnentzündung kann über das Blut und das Hirnwasser nachgewiesen werden - allerdings sollte dies recht bald nach Krankheitsausbruch erfolgen: Ist das Gehirn bereits betroffen, wird der Nachweis ebenso wie die Behandlung schwieriger. Bei einem Ausbruch der Japanischen Enzephalitis ist keine medikamentöse Behandlung möglich, welche die Virusinfektion selbst erfolgreich bekämpft. Lediglich verschiedene Symptome können gelindert werden.

Medizinische Maßnahmen zielen also auf die Symptombehandlung ab, um Linderung zu verschaffen, Sekundärinfektionen zu vermeiden und Spätfolgen vorzubeugen. Das Hauptaugenmerk gilt weiterhin der Überwachung der Organfunktionen, des Hirndrucks und des zentralen Nervensystems: Bei einer Auffälligkeit ist ein schneller, regulierender Eingriff erforderlich. Obwohl der Erreger selbst bisher außer durch die Impfung, nicht bekämpft werden kann, ist es bei zeitnaher und guter Behandlung möglich, den Krankheitsverlauf positiv zu beeinflussen.