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Bitte platzieren Sie den großen Matrix-Code oben rechts auf dem Ausdruck zur Einlösung Ihres E-Rezepts genau in den Rahmen. Sie können mehrere E-Rezepte nacheinander scannen. Die Erkennung des Codes erfolgt automatisch.

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Zahnung - ein wichtiger Schritt in der Entwicklung

Die Zahnung Ihres Kindes ist ein wichtiger Entwicklungsschritt. Mit der Entwicklung der ersten Zähne wird Ihr Nachwuchs schon bald Nahrung in völlig neuer Form zu sich nehmen können und neue Freiheiten beim Essen genießen. Wir zeigen Ihnen, wie die Zahnung Ihres Kleinkindes genau abläuft und wie Sie die hiermit verbundenen Beschwerden einfach lindern können.

Wann und wie erfolgt das Zahnen?

Die Zahnung der Milchzähne erstreckt sich als Prozess über die ersten zweieinhalb Lebensjahre. Gegen Ende des ersten Lebensjahres werden sich die ersten Schneidezähne in der Frontpartie des kindlichen Gebisses zeigen. In den Folgemonaten brechen mehr Zähne von vorne nach hinten durch, die letzten Backenzähne zeigen sich im Regelfall zwischen dem 24. und 26. Lebensmonat. Das Zahnen erfolgt im Normalfall symmetrisch, d. h. es brechen stets die gegenüberliegenden Zähne in der oberen und unteren Zahnreihe durch.

Welche Symptome beim Zahnen auftreten

Während das Durchbrechen der Schneidezähne zwar auch schon sehr schmerzhaft ist, wird das Durchbrechen der Backenzähne mit noch größeren Schmerzen verbunden sein. Der Grund hierfür ist die flache und große Oberfläche dieser Zähne, die einen breiten Bereich des kindlichen Zahnfleisches zum Durchbrechen aufreißen müssen. Dieser Prozess läuft bei den schmalen und spitzen Frontzähnen deutlich sanfter ab.

Das Kind durchleidet in dieser Zahnungsphase eine Reihe von Symptomen, die es den Eltern lauthals mitteilen wird. Zu den wichtigsten und gängigsten Symptomen gehören:

  • Druck- und Spannungsgefühl im Mund
  • starke Schmerzen am Zahnfleisch
  • blutendes Zahnfleisch
  • Entzündungen im Mundraum
  • Anschwellen der Wangen

Keines dieser Symptome ist ein Grund zur Panik und eine ganz natürliche Entwicklung, die während des Zahnens bei jedem Kind auftritt. Dennoch sollten Sie Ihrem Kind das Zahnen mit einigen praktischen Hilfsmitteln und Zahnungshilfen erleichtern. Behalten Sie lediglich die Entzündung des Zahnfleisches und der umliegenden Mundpartie im Auge. Falls diese trotz aller Hilfsmittel nicht abklingt oder sich weiter ausbreitet, ist ein Besuch des behandelnden Kinderarztes empfehlenswert. Schließlich soll das stark entzündete Zahnfleisch nicht den sicheren Halt der Milchzähne in den ersten Lebensjahren gefährden.

So lindern Sie die kindlichen Beschwerden beim Zahnen

Um die Beschwerden beim Zähnen zu lindern, sind häufig widersprüchliche Aussagen zu finden. Manche Familien schwören seit Generationen auf das Kühlen der entzündeten Hautpartie, andere empfehlen Wärme. Tatsächlich ist beides zur Linderung der Beschwerden richtig, muss jedoch korrekt angewandt werden.

Kälte nimmt dem Nachwuchs die Schmerzen und wird deshalb als sehr angenehm in den entzündeten Zahnfleischpartien empfunden. Ein Klassiker zum Kühlen sind Beißringe, die mit Gel gefüllt in den Kühlschrank gelegt und anschließend in den Mund genommen werden. Den gleichen Zweck erfüllen jedoch auch kleine Gemüsestücke aus dem Kühlschrank. Aber Achtung! Hierbei besteht Erstickungsgefahr! Geben Sie Ihrem Kind nur Gemüsestücke zum Kauen, die garantiert zu groß zum versehentlichen Verschlucken sind und behalten Sie es gut im Auge.

Bei besonders starken Beschwerden kann ein spezielles Kühlgel aus dem Fachhandel weiterhelfen, das sich mit einer leicht betäubenden Wirkung auf das Zahnfleisch legt.

Während Kälte im Mundraum die Beschwerden lindert, ist Wärme das richtige Hilfsmittel von außen. Viele Kinder empfinden das Zahnen als schmerzhafter, wenn sie von außen Kälte oder Zugwind ausgesetzt sind. Schenken Sie Ihrem Nachwuchs mit einer Mütze oder einer Wärmeflasche von außen eine wertvolle Hilfe.